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Die Analysten von BMO Capital Markets haben Ende Mai das Rating für die Aktie des Goldproduzenten Agnico Eagle Mines (WKN 860325 / NYSE/TSX AEM) von Market auf Outperform angehoben und auch das Kursziel erhöht. Dieses liegt nach zuvor 47 nun bei 55 USD pro Aktie. (An der NYSE notiert Agnico derzeit bei 44,72 USD.)
BMO führt insbesondere fünf Gründe für die Anhebung des Ratings an. Erstens rechnet man damit, dass der Konzern die Goldproduktion zwischen 2018 und 2020 auf den wichtigsten Minen um 30% steigern können wird. Dazu gehört auch Meliadine, wo die Mine sich zurzeit noch im Bau befindet. Nach Ansicht der Experten sollte Agnico in der Lage sein, zwischen 2020 und 2025 fortlaufend rund 2 Mio. Unzen des gelben Metalls pro Jahr zu fördern.
Zweitens verfüge Agnico über eine robuste Projektpipeline, habe eine Reihe von Möglichkeiten identifiziert, das „Produktionsprofil“ von 2019 bis 2022 zu verbessern und verfüge über mehrere Projekte in frühen Entwicklungsphasen, die Potenzial auf ein Produktwachstum über 2022 hinaus darstellen würden.
BMO wies drittens darauf hin, dass das Management von Agnico seine Zielvorgaben kontinuierlich erreiche und in den vergangenen sechs Jahren die Produktions- und Kostenprognosen sogar übertroffen habe. Das hebe das Unternehmen von anderen, vergleichbaren Gesellschaften ab, die ebenfalls in der Regel ihre Prognosen erfüllen würden.
Viertens, so die Analysten, seien die Ländern und Regionen, in denen Agnico tätig sei in der Regel „stabil“ und würden geringeren politischen Risiken unterliegen. Rund 80% des von BMO berechneten Nettobarwertes der Projekte würden zum Bespiel in Kanada liegen, hieß es.
Fünftens und letztens rechnet man bei BMO damit, dass nach einer Periode hoher Investitionen in der nahen Zukunft der Cashflow des Unternehmens erheblich steigen wird. Die Analysten rechnen damit, dass Agnico Möglichkeiten finden wird, die Dividende anzuheben und die Schulden zu senken.
Damit, so BMO, bereite das Unternehmen die Bühne für die nächste Wachstumsphase vor.
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