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Monero: Schützer der Privatsphäre oder dubioseste Kryptowährung bisher?

Von Investing.com (Tanzeel Akhtar)Kryptowährungen19.12.2017 17:59
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Monero: Schützer der Privatsphäre oder dubioseste Kryptowährung bisher?
Von Investing.com (Tanzeel Akhtar)   |  19.12.2017 17:59
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von Tanzeel Akhtar Das englische Original des Artikels 'Monero: Privacy Enabler Or Shadiest Cryptocurrency Yet?' erschien am Dienstag, dem 19. Dezember 2017, auf investing.com

Wenn Sie jemanden fragen, der sich im Kryptomarkt auskennt, was denn die fragwürdigste Digitalwährung derzeit ist, dann wird er ihnen wahrscheinlich ohne zu zögern antworten, dass es Monero (XMR) ist.

Manchmal als "Kryptowährung der Wahl für Drogendealer" bezeichnet, wegen ihres Fokus auf den Schutz der Privatheit, gibt es Monero seit 2014. Die Webseite beschreibt es als “sicher, privat, und nicht zurückverfolgbar", sowie "zugänglich für jedermann". Die Technologie hinter Monero ist das CryptoNote-Protokoll, das eine Fortentwicklung der Ideen hinter Bitcoin ist. Allerdings, anders als bei Bitcoins transparenter Blockchain, die es jedem erlaubt, die Kette zurückzuverfolgen, um zu bestimmen, wer Münzen gesandt oder empfangen hat, können Transaktionen via CryptoNote nicht zurückverfolgt werden, sodass Sender und Empfänger anonym bleiben.

Zur Zeit des Artikels hatte XMR eine Marktkapitalisierung von 6,28 Mrd USD. Es wird derzeit zu 391,11 USD gehandelt. In diesem Jahr ist sein Kurs durch die Decke geschossen und hat um mehr als 3.000% zugelegt.

XMRUSD Daily
XMRUSD Daily

Es gab in jüngster Zeit Berichte, dass Computer gehackt und gekapert wurden, um auf ihnen ohne Genehmigung neue Moneros zu generieren. Ein Wlan Anbieter für Starbucks in Buenos Aires machte eine 10 Sekunden lange Pause wenn Benutzer zum ersten Mal versuchten den Dienst zu nutzen, da der Dienst in dieser Zeit im verborgenen ihre Laptops zur Erzeugung der digitalen Währung nutzte. Computer des russischen Pipeline-Giganten Transneft waren ebenfalls im Visier von Malware, zu dem gleichen Zweck.

Die Forscher Maxim Zavodchik und Liron Segal beschrieben in SC Magazine wie eine solche Attacke aussehen könnte. Hat der Hacker Zugang zu einem Windows-System, dann kann er PowerShell benutzen, um ein bösartiges Programm zu installieren, das Moneros erzeugt. Unter Linux könnte er Python-Skripte vom EmpireProject nehmen und danach den Monero-Miner installieren.

Monero ist jedoch nicht nur das Kryptogeld der Wahl für fragwürdige Charaktere. Moneros Entwickler haben angekündigt, dass 45 Musiker, so unter anderem Mariah Carey, Sia, G-Eazy, Weezer, Dolly Parton und Morrissey, sowie fünf Online-Läden, Monero während der Weihnachtssaison akzeptieren werden.

Es ist der richtige Schritt für Monero, der zumindest etwas Legitimität bringen dürfte. Wird das aber zumindest etwas den Umstand verschleiern, dass es populär unter Hackern, Geldwäschern und anderen kriminellen Elementen ist? Derzeit bleiben die Sozialen Medien voll von Spott über Monero, wie das digitale Geld für fragwürdige Geschäfte benutzt wird, oder ideal für die Apokalypse ist:

All dies birgt die Frage, ob Moneros einzigartiger Schutz der Privatheit tatsächlich eine gute Idee ist? Jeff Mahony, Gründer und CEO von UbiquiCoin, einer dezentralisierten Digitalwährung, glaubt das. Er sagt:

Während Moneros Privatheitsaspekte und die Leichtigkeit beim Mining seiner Popularität geholfen haben, sind sie auch die Gründe, warum es unter Hackern und Kriminellen so beliebt geworden ist.

Trotz der negativen Presse der letzten Zeit glaubt Maksim Izmaylov, Gründer und CEO von Winding Tree, einem auf der Blockchain aufbauendem gemeinnützigen Startup, dass der Kryptowahn für die Gesellschaft im ganzen gut ist, da er uns zwinge, die Sicherheit zu verbessern.

“Wir...müssen uns im klaren sein, dass wir im Informationszeitalter in der Lage sein sollten unsere Konten und Informationen zu schätzen, einschließlich eines adäquaten Schutzes gegen Schadsoftware. Im Hinblick auf denStarbucks) Provider würde ich sagen, es ist nicht das erste Mal, dass ein Unternehmen fragwürdige Geschäftspraktiken nutzt, um Geld zu verdienen. Ich denke aber, es ist eine brillante Idee Geld mit freien Wlan-Netzwerken zu machen. Ich würde 10 Sekunden meiner Zeit opfern, um eine gute Verbindung zu bekommen, wenn sie denn offenlegen, was sich im Hintergrund abspielt. Bei Transneft glaube ich, dass sie sehr schwache Sicherheitsmaßnahmen haben, damit so etwas passieren konnte.”

Verglichen zur Blockchain, wurde die Technologie hinter Monero mit einem anderen Ziel entwickelt. Schließlich kann Privatheit höchst wünschenswert sein, wenn sie nicht missbraucht wird. Was sind also die positiven Seiten an Monero? Graeme Moore, ein Manager bei Polymath, einer Token-Plattform, stellt fest:

”Anonyme Münzen sind generell sehr interessant für Investoren. Die Möglichkeit Gelder in einer tatsächlich anonymen Weise zu verschicken, hat eine unglaubliche Anzahl von Anwendungsfällen. Ein Beispiel: Menschen die Geld an politische Organisationen oder Aktivisten versenden wollen, aber es vorziehen ihre Identität nicht preiszugeben. Wenn Sie beabsichtigen anonyme Münzen rein als Investition zu erwerben empfehle ich den Kauf von Monero, Zcash, und Dash. Eine dieser drei wird wahrscheinlich der Gewinner bei den privaten Transaktionen werden und zum jetzigen Zeitpunkt ist es sehr schwer diesen vorherzusagen."

Perry Woodin, CEO von Node40, einem mit den steuerlichen Aspekten von Digitalwährungen befassten Unternehmen aus New York, glaubt opake, auf Anonymität ausgerichtete Blockchain-Anwendungen wie Monero sind auch aus wissenschaftlicher Perspektive interessant:

“Eine weite Verbreitung ist wahrscheinlich nicht das Ziel von Monero. Digitale Währungen, die im kommenden Jahrzehnt florieren werden, müssen bestimmten Regeln folgen. Wenn eine Regulierungsbehörde nicht in der Lage ist, Transaktionen zu verifizieren und zu analysieren, dann gibt es kaum Hoffnung auf eine weite Verbreitung. Unternehmen werden sich für Währungen entscheiden, die innerhalb der Gesetze funktionieren. Auf Anonymität fokussierte Währungen wie Monero und Zcash werden Randerscheinungen bleiben, wo die Nutzer glücklich damit sind, außerhalb des Arms von staatlichen Behörden zu agieren.”

Es gibt keinen Zweifel, dass die Aufsichtsbehörden irgendwann eingreifen werden und gegen den globalen Kryptowahn vorgehen werden, der zur Zeit seinen Dotcom-Moment zu haben scheint. Die jüngsten Hacks rund um Monero beleuchten, wie wichtig Cyber-Sicherheit und Regeln für Kryptowährungen sind. Wird Monero aus dem Schatten in die Legitimität übergehen können. Das ist schwer zu sagen, aber als die zehnt-populärste unter den virtuellen Währungen derzeit, machen die Investoren nicht gerade einen Bogen um Monero, was ein gutes Omen für dessen Zukunft sein könnte.

Monero: Schützer der Privatsphäre oder dubioseste Kryptowährung bisher?
 

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