Nach einem der härtesten und polarisierendsten Wahlkämpfe der jüngeren US-Geschichte entscheidet sich Amerika für den republikanischen Immobilienmogul Donald Trump. Auch bestätigt sich wieder einmal die „Regel“, dass sich kein Präsidentschaftsanwärter ohne einen Etappensieg in Ohio den heiß umkämpften Platz im Oval Office sichern kann. Der USD reagiert mit einer Talfahrt. So konnte der Euro schon heute morgen 330 pips, das britische Pfund 200 pips an Wert gegenüber dem Greenback zulegen.
Diese Wahlsituation führt zu einem Einbruch an den asiatischen Börsen. Dies schlägt sich auch auf die vorbörslichen Prognosen der westlichen Märkte nieder: der S & P 500 wird mit einem Minus von 5 % erwartet. Der japanische Nikkei-Index ging mit einer Negativbilanz von 5,4 % aus dem Handel. Wenn man zurück blickt, gab es solch starke Kursverluste zuletzt, nach dem Brexit Votum. Die US-Wahl kann also von ihren Auswirkungen her mit dem Austritt der Briten aus der Eurozone verglichen werden.
Charttechnisch gesehen, wurden einige markante Untertützungen durchbrochen. So konnte sich beispielsweise der Dow Jones-CFD bereits unter dem wichtigen GAP von 18.000 Punkten etablieren. Gleichzeitig wurde der nächst größere Support bei rund 17.800 Punkten heute Nacht (Dienstag-Mittwoch) durchbrochen. Ein Tagesschlusskurs sollte Bestätigung bringen.
Autor: Constantin Guldan
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