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Nach der Veröffentlichung der jüngsten Arbeitsmarktdaten aus den USA, die besser ausfielen als erwartet, steht der Goldpreis weiter unter Druck.
Die Analysten der UBS (SIX:UBSG) sind der Ansicht, dass sich diese Konsolidierung unter 1.200 USD pro Unze kurzfristig fortsetzen wird, glauben aber auch, dass der Goldpreis genau das braucht, um sich wieder signifikant erholen zu können.
Wie die Bank in einem Anfang der Woche veröffentlichten Research-Bericht erklärte, sei eine Konsolidierung berechtigt, da der Markt auf neue Auslöser für eine Aufwärtsbewegung warte. Die Saisonalität deute zudem darauf hin, dass der Goldpreis kurzfristig weiter fallen könnte, so die UBS.
Aber, erläutern die Experten, ein Goldpreis unter 1.200 USD pro Unze könnte genau das sein, was jetzt benötigt wird, um eine höhere Aktivität in den Märkten für physisches Gold auszulösen und eine Erholung in Richtung dieser psychologisch wichtigen Marke zu ermöglichen.
In Bezug auf eine mögliche Anhebung der Zinsen durch die US-Notenbank glauben die Analysten, dass dies den Goldpreis noch einmal unter Druck setzen werde, das Abwärtspotenzial aber begrenzt sein dürfte. Die Schweizer Bank geht davon aus, dass Gold sich schon im Vorfeld einer solchen Entscheidung an die Erwartungen anpassen wird. Darüber hinaus sehe man im bisherigen Jahresverlauf keine Positionierungen am Markt, die einen zusätzlichen aggressiven Abwärtsschub erlauben würden. Deshalb seien dem Abwärtspotenzial wahrscheinlich Grenzen gesetzt.
In den kommenden Wochen allerdings, kurzfristig also, sollte der Goldpreis und die Edelmetalle insgesamt der UBS zufolge unter Druck bleiben und konsolidieren. So erwartet die Bank nun auf Monatssicht einen Goldpreis von 1.200 statt 1.240 USD pro Unze. Für die kommenden drei Monate geht man von 1.170 statt wie bisher von 1.200 USD je Unze aus.
Bei Silber lautet die Prognose für einen Monat jetzt 16,25 statt 17,40 USD pro Unze und für drei Monate 15,8 statt 16,5 USD pro Monat.
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