Seit der Coronakrise Anfang März 2020 verhalten sich die umsichtigen Anleger der großen Wirtschaftsnationen wie im Rausch. Diejenigen die gezwungenermaßen durch auslaufende Anlagen Geld flüssig haben sind sich unsicher wie nie. Was mache ich nun damit. Der Notgroschen bei den einen und das größere Vermögen bei den anderen muß wieder Gewinnbringend angelegt werden. Zumindest auf Höhe der Inflationsrate um es zu halten.
1.) Anlegen bei der Bank, in Investmentfonds in festverzinslichen Wertpapieren ? Fehlanzeige denn hier wird nichts mehr geboten. Die Zinsen sind weltweit im Keller oder gar im Negativbereich. Die Inflation ist beträchtlich höher als die hier zu erzielenden Gewinne.
2.) Investieren an der Börse in Aktien ? Fehlanzeige, denn wer lässt sich schon auf Kurse ein die entweder täglich manipuliert oder durch schlechte Unternehmensmeldungen nach dem Coronastillstand der Wirtschaft in den Keller rutschen werden. Was nützt hier eine evtl. auszuzahlende Dividende wenn man um seinen Einsatz besorgt sein muß.
3.) Immobilien ? Selbst hier ist unter 500.000 Euro, nichtmal mehr im ländlichen Bereich, auch nur annähernd etwas vernünftiges zu bekommen. Sollte es zum Platzen dieser bisher größten Immobilienblase kommen, bleibt man auf seiner Immobilie sitzen oder verkauft mit eklatandem Verlust. Kreditfinanzierte Immobilien müssen im Extremfall versteigert werden und die Eigner sowie deren Banken bleiben auf großen Verlusten sitzen.
Die weltweiten Staatsverschuldungen wurden wegen Covid19 in beträchtliche Billionenhöhen aufgestockt und verunsichern die Anleger zusehends. In keiner Wirtschaftsnation der Erde werden die Diskontsätze der Zentralbanken vermutlich wieder angehoben. Man müsste ja befürchten auf diese utopischen Staatsverschuldungen zig Milliardenbeträge an Schuldzinsen pro Tag und Stunde aufwenden zu müssen sollte man wieder auf eine anständige und ehrliche Refinanzierung am Kapitalmarkt zurückkehren.Wie also sollen die Zenralbanken nun wieder herauskommen aus diesem selbstverschuldetem Dilemma ?
Die Richter des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe haben endlich anerkannt, das die EZB verbotene Staatenfinanzierung durch den regelmäßigen Ankauf von Staatsanleihen betrieben hat. 2,6 Billionen Euro wurden auf diese Weise angekauft und nun zusätzliche weitere 750 Milliarden für Kredite an Unternehmen in der Eurozone bereitgestellt welche von der Corona Pandemie betroffen sind. Wenn man davon ausgeht das im günstigsten Fall hiervon wieder 250 Milliarden zurückgezahlt werden, verbleiben 3 Billionen Euro als notleidende Kredite bei der EZB ohne jede Aussicht auf Begleichung derselben.. Jede Geschäftsbank würde man bei Verlusten in vergleichbarer Höhe für Insolvent erklären und schließen. Hier wird die EZB über Jahrzehnte durch europäische Steuergelder gerettet werden müssen, dessen Löwenanteil sicherlich wieder Deutschland bezahlt. Die Staatsverschuldung der EU wird somit weiter in schwindelerregende Höhen getrieben, selbst wenn man keinen Cent Zinsen mehr dafür aufwenden muß.
Die Chinesen reiben sich bereits die Hände und freuen sich auf die nächsten Beteiligungen an großen und mittleren Deutschen Unternehmen welche sich nach Corona durch fortscheitende Insolvenz dem Pleitegeier wohl kaum noch entziehen können. Arbeitsplätze werden in Millionenhöhe gestrichen und die Unternehmen den Asiaten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sein.
Was immer wieder ärgerlich ist, ist der Versuch der verantwortlichen Politiker, Banker sowie einiger Börsianer vom eigenen wirtschaftlichen Niedergang abzulenken indem man die USA als katastrophales Vorbild Installiert. Vor der eigenen Haustüre wird nie gekehrt um ja keine Abwertung des Euro zu riskieren. Gerade diese wäre jedoch sinnvoll um die durch Covid19 gebeutelten Unternehmen wieder aufzubauen. Weit überfällig wäre ein Umdenken aller leitenden Betriebswirte um von dieser unsinnigen Globalisierung abzurücken. Hier gebe ich Donald Trump recht, welcher die Gefahr vorwiegend aus dem asiatischen Raum, schon lange erkannte. China muß diesbezüglich Wirtschaftlich isoliert werden und die Zulieferer gehören zurück ins Land. Alleine in den Produktionsstätten dort wird bis zu 80 % Ausschuß produziert -aus Zuverlässiger Quelle erfahren-. Dann werden die restlichen 20 % zweimal um den Globus geflogen bis sie endlich mal in die weiterverarbeitenden Firmen gelangen. Ökologisch betrachtet könnte man die Umwelt schonen, da Treibstoff eingespart wird, welcher sich wieder in den Preisen wiederspiegeln wird. Man sollte diese Teile im eigenen Land produzieren oder gleich in den Firmen wo sie benötigt werden. Hochgerechnet könnte eine Arbeitskraft im eigenen Land gut das Dreifache von einer Arbeitskraft im asiatischen Raum kosten um die Preise zu halten. Man wäre von Asien unabhängig.
Was ich schon immer für Europa vorhersagte: seit gestern ist bekannt, das die Arbeitslosigkeit in Österreich um 58,2 % auf satte 571.000 Menschen gestiegen ist. Das sind 12,8%. Spaniens Wirtschaft liegt am Boden und die Zahlen werden ebenso wie in Deutschland, Österreichische Ausmaße annehmen. Italiens Bonität ist von den Rating Agenturen auf -BBB herabgestuft worden. Das ist fast schon Schrottniveau und der Italexit wird sich kaum noch vermeiden lassen.Salvini steht schon bereit. Die negativen Auswirkungen auf die anderen EU-Staaten werden sich erst noch zeigen. Das ist alles andere als beruhigend. Ich vermute mal für ganz Europa einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf zusammen genommen 30- 35 %. Die Insolvenzen und Firmenpleiten bei 15-20 %.aufsteigend. Alleine in Deutschland haben bereits 800.000 Firmen Kurzarbeit angemeldet. Massenentlassungen werden sich auch hier nicht vermeiden lassen, selbst wenn der Staat den Unternehmen kostenlose Kredite bereitstellt. Auch diese müssen beglichen werden.Einen ewigen Rückzahlungsaufschub derselben kann es auch hier nicht geben.
Zu guter letzt will ich nochmals darauf hinweisen das die Immobilienblase in den führenden Wirtschaftsnationen der EU aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit platzen wird. Häuser und Eigentumswohnungen lassen sich nur noch weit unter dem Anschaffungspreis veräußern oder werden von den Banken versteigert. Dafür bereitgestellte Kredite können darum nur noch zu einem Teil abgedeckt werden da der erzielte Preis weit unter dem Anschaffungswert liegen wird. Die EU hat sich Billionensummen aufgehalst und wird zusäzlich auch hier wieder die Banken retten müssen.Das alles wird am Ende Europa und den Euro scheitern lassen