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Handfeste Ergebnisse in Kürze erwartet
In der Einöde der Atacama-Wüste, ca. 1.100 km nördlich der Hauptstadt Santiago, liegen riesige Verdunstungsbecken zur Herstellung von Lithiumchlorid, die vom drittgrössten Lithium-Produzenten der Welt, dem chilenischen Unternehmen Sociedad Química y Minera de Chile (SQM), mit milliardenschweren Investitionen gebaut wurden. Schon sehr bald kann es zu einem fundamentalen Umdenken mit grossen Umwälzungen in der Lithium-Branche kommen.
Vor wenigen Minuten machte MGX Minerals Inc. eine lang ersehnte Ankündigung, die erstmals unterstreicht, dass eine globale Lithium-Dominanz, wie ich sie am Montag noch mit einem Fragezeichen versehen habe, schneller realisiert werden kann, als die meisten denken (mich eingeschlossen). Wie soeben bekannt wurde, werden aktuell lithiumhaltige Solen von 4 in Chile aktiven Unternehmen zur MGX-Pilotanlage nach Calgary in Alberta (Kanada) geschickt, wo sie mit der patentierten Lithium-Extraktionstechnologie getestet werden. Derzeit gibt es in Chile nur 2 Lithium-Produzenten: SQM und Albemarle, sowie zahlreiche Entwicklungsprojekte.
Es handelt sich hierbei um chilenische Solenprojekte aus 4 verchiedenen Teilen des Landes und unterschiedlichen Minenprojektphasen, sodass die chemische Solen-Zusammensetzung stark schwanken sollte. Sofern die MGX-Technologie dazu in der Lage ist, diese stark unterschiedlichen Solen erfolgreich (d.h. rentabel) zu Lithiumchlorid weiterzuverarbeiten, kann mit der Bekanntgabe von mehreren Joint Ventures gerechnet werden, um vor Ort in Chile die Lithium-Extraktionstechnologie von MGX zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Dies würde MGX weltbekannt machen und die Aktie wohl schlagartig auf ein deutlich höheres Kursniveau hieven.
Bisher ist es bekanntlich so, dass die Solen in Chile (und sonstwo auf der Welt) in riesige, künstlich erschaffene Verdunstungsbecken gepumpt werden müssen, um dort zu Lithiumchlorid konzentriert zu werden. Dies geschieht vornehmlich mit der Kraft der Sonne und ist entsprechend zeitintensiv (>12 Monate) und kostenintensiv (v.a. Vorabkapitalkosten der Becken). Die Abhängigkeit vom Wetter ist somit ein grosser Nachteil. Die MGX-Technologie kann hochkonzentriertes Lithiumchlorid in nur wenigen Tagen produzieren, sodass die Kosten wohl deutlich geringer als bei der traditionellen Sonnen-Evaporation sind.
Chile beheimatet etwa 50% der globalen Lithium-Reserven und ist für ein Drittel des weltweiten Lithium-Angebots verantwortlich. Die grössten Lithium-Produzenten der Welt sind alle auch in Chile aktiv, da es dort die grössten und hochgradigsten Vorkommen der Welt gibt. Da es sich um ein sehr minenfreundliches Land handelt (im Gegensatz zu anderen süd-amerikanischen Ländern mit grossen Lithium-Vorkommen), existiert auch eine bestens entwickelte Infrastruktur (z.B. grosse Anlagen zur Weiterverarbeitung von Lithiumchlorid zu batteriefähigem Lithiumhydroxid) mit qualifizierten Arbeitskräften. Der neue chilenische Minenminister Baldo Prokurica, der vor kurzem ins Amt gewählt worden ist und nächsten Monat mit der Arbeit beginnt, hat mehrfach öffentlich verlautbaren lassen, dass er das Land noch minenfreundlicher machen wird und Investitionen aus dem Ausland stimulieren will.
Da jeder Solen-Produktionsstandort auf der Welt eine unterschiedliche Solen-Zusammensetzung hat, gibt es für jede Sole eigene Wirtschaftlichkeitskennzahlen, wie z.B. Gewinnungsraten, Produktionskosten und Finanzmargen. Wie in einem Interview auf Motherlodetv.net mit MGX-Geschäftsführer Jared Lazerson bekannt wurde, darf MGX öffentlich nicht über derartige Zahlen sprechen bzw. in Pressemitteilungen darüber schreiben – obwohl derartige Zahlen natürlich MGX vorliegen und er "den ganzen Tag darüber reden könnte", wie Lazerson sagte. Das liegt daran, dass man über derartige Zahlen nur sprechen darf, wenn eine NI43-101-konforme Ressource oder eine PEA (“Preliminary Economic Assessment“; ein vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten) vorliegt. Man kann allerdings Zahlen veröffentlichen, wenn man in Produktion ist (was ja auch ohne offizielle Ressourcenschätzung oder PEA möglich ist).
In Bezug auf die Solenprojekte in Chile wird MGX über Wirtschaftlichkeitszahlen also zeitnah berichten können, da eines der 4 Pojekte wohl über eine offizielle Ressourcenschätzung verfügen sollte. In Bezug auf das erste kommerzielle Petrolithium-Projekt in Nord-Amerika wird MGX also über Zahlen berichten können, sobald die kommerzielle Produktion beginnt (wie bereits angekündigt, befindet sich die Anlage in der finalen Phase vor Inbetriebnahme und soll spätestens im März kommerziell Lithium produzieren).
Somit stehen äußerst spannende Zeiten für MGX und seinen Aktionären bevor, denn der Markt wartet sehnsüchtig auf die erstmalige Veröffentlichung von Zahlen. Sobald der Markt diese Zahlen bekommt – und diese positiv sind – dürfte es für die Aktie kein Halten mehr geben. Da die Tests der chilenischen Solen mit der Pilotanlage in Calgary durchgeführt werden, könnten die Ergebnisse bereits in Kürze veröffentlicht werden, das heisst ggf. noch vor der Inbetriebnahme der ersten Petrolithium-Anlage, die im März in Betrieb gehen soll.
Wir befinden uns also auf den letzten Metern der Zielgeraden. Es ist die Zeit von Gewinnertypen. Lassen Sie sich das nicht entgehen, wenn dieses Unternehmen Geschichte schreibt und die Aktie nur noch eine Richtung kennt. Wenn es soweit ist, geht es schnell, sehr schnell. Wohl dem, der schon vorher positioniert ist.
Unternehmensdetails
Aktien im Markt: 99.758.991
Kanada Symbol (CSE): XMG
Aktueller Kurs: $1,52 CAD (13.02.2018)
Marktkapitalisierung: $152 Mio. CAD
Deutschland Symbol / WKN (Tradegate): 1MG / A12E3P
Aktueller Kurs: €0.97 EUR (13.02.2018)
Marktkapitalisierung: €97 Mio. EUR
Disclaimer: Bitte lesen Sie den vollständigen Disclaimer im vollständigen Research Report als PDF auf der Webseite von Rockstone Research, da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen.
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