Der deutsche Leitindex konnte zuletzt eine Bodenbildung bei 12.604 Punkten formieren. Diese wird er wohl auch wieder anlaufen…
Die jüngste Entwicklung zeigt mehr denn je die nach wie vor latente Nervosität und Unsicherheit der Marktteilnehmer auf. Das Untere Bollinger-Band bei aktuell 12.606 Zählern bestätigt den vorherrschenden übergeordneten Abwärtsmodus und fungiert als Auffanglinie oberhalb der strategischen charttechnischen Unterstützungsmarke bei 12.531 Punkten.
Der Trendfolge-Indikator MACD generiert ein klassisches Verkaufssignal und stellt damit eine Bestätigung des vorherrschenden Abwärtstrends dar. Seitens des RSI sowie der Slow-Stochastik deutet sich ebenfalls eine weiterhin fallende Tendenz an.
Der chart- und markttechnische Abwärtstrend bleibt weiter vorherrschend.
Nach heutigem Stand müsste der DAX 40 schon deutlich die 13.750 (!) überhandeln, um den übergeordneten Abwärtsmodus auch nachhaltig zu verlassen. Dort verläuft zudem das Erschöpfungs-Gap vom 10. auf den 13. Juni 2022.
Das Momentum im DAX 40 ist nun schon wieder negativ. Den Marktteilnehmern fehlt nach wie die endgültige „Entschlossenheit“ für eine spürbare Gegenbewegung nach oben.
Bei einer Fortsetzung der aktuell immer noch intakten Abwärtsstruktur, wären die Supports bei 12.604, 12.434 und 12.343 die nächste Zielmarken. Das kurzfristige Strohfeuer ist schon wieder erloschen. Der DAX 40 ist weiter im intakten Abwärtsstrudel.
Charttechnik und Markttechnik weisen auf weiter fallende Notierungen hin. Daher sollten auch die Absicherungen und Stopps weiter belassen werden.
Zudem dreht das Untere Bollinger-Band leicht nach unten ab.
Fazit:
- DAX 40 weiterhin abwärtsgerichtet
- Schwacher Wochenstart bestätigt Abwärtsmodus