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Ein Hinweis für eine scharfe Abwärtsbewegung?

Von Andreas KnoblochMarktüberblick06.12.2018 10:03
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Ein Hinweis für eine scharfe Abwärtsbewegung?
Von Andreas Knobloch   |  06.12.2018 10:03
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Liebe Leser,
in einer meiner Publikationen hatte ich über eine maßgebliche Erscheinung gesprochen. Lesen Sie hier nun selbst.

Z5-Pro-Investor-Diskussion

Heat-Map zeigt das ganze Ausmaß der Tragödie am Dienstag!

Auf der folgenden Grafik-genannt „Heat-Map“ sehen Sie das Ausmaß der Abwärtsbewegung. Die vollständige Breite des Marktes wurde in den Abgrund gezogen.

Die einzelnen grünen Felder bedeuten Kursgewinne. Aber ein Blick darauf verrät, dass es beispielsweise inverse Strukturen waren (also Produkte, die von einem Abschwung profitieren) oder auch die Volatilitäts-Indizes.

Alle anderen Bereiche waren in einem Abschwung. Die Bewegung erfasste den Markt nach einer ersten Korrektur und sollte deshalb eine Warnung signalisieren, da frische neue Negativ-Trends oftmals mit der Marktbreite losgetreten werden.

Im Übrigen gibt es bei (fast) allen dieser Kürzel Optionen, weil es sich um ETFs handelt. Der SPY ETF verkörpert den S&P500. Sie können beispielsweise www.Bigcharts.com eingeben und sich den jeweiligen ETF anzeigen lassen (auch die Optionen).

Heat-Map
Heat-Map

Quelle. FinViz

In einem kurzen Video habe ich wertvolle Hinweise für die NASDAQ100 Aktien veröffentlicht, die die heutige Bewegung der Märkte eindrucksvoll belegt.

Der Z5-Triggerbereich!
Der Z5-Triggerbereich liegt am Donnerstag bei 11.410-11.430 Punkten. Aus technischer Sicht und auch aus psychologischer Sicht halte ich einen Ausverkauf für möglich.

Ausverkauf möglich?
Psychologische Marktzustände sind äußerst schwer zu beurteilen.

Aus Sicht der Objektivität müsste der DAX-Index in den nächsten Wochen kräftig steigen. Aber was ist schon rational in dieser aktuellen Börsenwelt?

Die Abfolge von psychologischen Börsen ist klar. Nach einer ersten großen Korrektur erholen sich die Kurse, jedoch nur „minderwertig“, um danach kräftig abzustürzen. Besonders die Investoren, die eine Börsenbaisse noch nie erlebt haben werden schockiert sein. Da helfen auch die Vorhaben in guten Zeiten nichts, die zumeist besagen „ich kaufe beim nächsten Crash“. Es wird das Gegenteil sein.

Nur starke Charakteren werden in der Lage sein ohne Angstverhalten in die Märkte zu investieren. Aber auch smarte Leute müssen häufig drauf zahlen, bevor ihre Strategie fruchtet. Denn es gibt einfach kein richtiges Timingsinstrument, um in Krisen einen sehr guten Punkt zu ermitteln.

Es geht eigentlich nur über eine Verwässerungstaktik, d. h. bei fallenden Kurse zuzugreifen, und zwar stufenweise.

Wahrscheinlichkeit. Chance und Risiko.
Ein wenig Sorgen macht mir diese immense Kraft, die am Dienstag zutage kam, da es sich um eine Bearishe Bewegung handelte.

Faktengemäß geht das gar nicht und ich würde weiterhin aus Sicht der Objektivität große Gewinne in den nächsten drei Monaten erwarten (Marktstrukturanalyse).

Würde ich ein stark emotionaler Mensch sein, dann spielen die objektiven Fakten überhaupt keine Rolle. Auf der anderen Seite höre ich gerne auch einmal auf meinen Bauch (Sie wissen, ich hatte ihnen bereits einmal ein Video gezeigt, in welchem dokumentiert wurde, dass das Gefühl ein sehr guter Indikator ist, weil er schneller erfasst).

Die Heat-Map ist ebenfalls eine rationelle Grafik, doch gibt sie nur eine Aussage an einem fixen Punkt (in dem Falle für den Dienstag) und hat auch nur einen limitierten Prognosecharakter. Man könnte damit ableiten, dass der Aktienmarkt wieder nach unten gedreht hat und eine besondere Baisse bevorsteht.

Die Marktstrukturanalyse zeigt in einem relativ normalen Umfeld eine absolut riesige Gewinnchance (ich würde mehr als 90 % darauf wetten). Die berühmten Ausnahmen sind ganz einfach Crashsituationen. Crashs entstehen durch Strukturprobleme.
Das Gesagte war nun ein Mix aus vielen Komponenten.

Die größten Risiken bestehen auf der Shortseite durch einen hohen Wahrscheinlichkeitsanteil an Normalität. Sollte die Minderwahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Crashs bevorstehen, dann würde ich aber auf der Bullenseite deutlich verlieren.

Es ist schon eine Funktion „Hohe Verluste – Geringe Wahrscheinlichkeit“, „Kleine Gewinne – Hohe Wahrscheinlichkeit“. Doch die Marktstrukturanalyse hebelt den kleinen Gewinn mit der hohen Wahrscheinlichkeit, zu einem guten Gewinn mit einer hohen Wahrscheinlichkeit.

Was tun?
Sie dürfen nie vergessen, dass eine passive Handlung auch eine Entscheidung darstellt.

  • Es gibt nun die Möglichkeit, dass wir ein hohes Short Limit anlegen und nicht zum Zuge kommen, und dann auf bessere Zeiten warten müssen.
  • Es gibt aber die Möglichkeit aktiv eine Positionierung einzunehmen und dabei ein hohes Risiko einzugehen. Dieses Risiko gehen Sie nur dann ein, wenn sie die potenziellen Verluste berücksichtigen und akzeptieren. Belohnt werden Sie, wenn der Deal aufgeht, und zwar in einer überproportionalen Höhe.

Fazit
Obwohl meine seit 1994 entwickelte Marktstruktur-Analyse eine extrem positive Hausse-Wahrscheinlichkeit anzeigt, gibt es Gründe für einen Sell-Out.

Die Marktstruktur-Analyse beschreibt "Normalmärkte", die allgemein vorherrschend sind. Crash-Bewegungen waren wohl immer der Auslöser, welche das Marktstruktur-Modell zeitweise "hintergingen". Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Es geht nun darum, zu erkennen, ob die Märkte sich in ein gefährliches Szenarium bewegen. Ich habe doch einige Anhaltspunkte (hier verweise ich auf andere Youtube Videos), dass ein Crash derzeit ausgeschlossen werden kann (Financial-Stress-Indicator).

Somit wäre das "nur" ein psychologisches, aber unkontrollierbares Phänomen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute,

und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Knobloch

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