
Versuchen Sie es noch einmal mit einem anderen Suchbegriff
Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.1105 (08.04 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.1060 im europäischen Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 103.28. In der Folge notiert EUR-JPY bei 114.68. EUR-CHF oszilliert bei 1.0825.
…und die Präsenz in den globalen Medien ist gigantisch. Die kommende Bundestagswahl wird dagegen einen gewohnt bodenständigeren Charakter ausstrahlen als die US-Medienshow, die auch von den europäischen Medien mit diversen Sonderberichten und Shows begleitet wird.
Wir sind auf die Zielgerade eingebogen und sehen ein Kopf-an-Kopf Rennen der Kandidaten. Ohne das komplexe Wahlsystem der Amerikaner wäre die Prognose vielleicht einfacher, aber würde das uns nicht den Spaß an den vielen Berichten rauben?
Im Hinblick auf die US-Wahl wird häufig auf das letzte kapitale Thema „Brexit“ verwiesen. Stimmt, es gibt gewisse Analogien. Aber dies möchten wir nicht überinterpretieren.
Die Auswirkungen des immer noch nicht erklären Brexit sind eher auf der gefühlten Ebene und in Orderbüchern sowie dem Pfundkurs ablesbar, aber immer noch ohne Nachhall was die BIP-Daten betrifft.
Die Bank of England sieht verständlicher Weise keine Notwendigkeit auf die entspannere Lage zu reagieren, nachdem sie als Reaktion auf den Brexit Anfang Juli die Zinsen abgesenkt hatte. Steady Hand sollte aber nicht mit aufmerksamer Beobachtung verwechselt werden, denn die Notenbanker signalisieren deutlich, dass sie bei Anzeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung zum Handeln bereit sind. Kurzfrisitg allerdings stehen die Zeichen auf grün, während am Himmel graue Wolken aufziehen. Die Einkaufsmanager auf der Insel verdauen den Brexit-Schock, der Dienstleistungsindex klettert auf 54,5 Zähler von 52,6 Punkten im Vormonat. Auswirkungen durch den GBP-Verfall helfen der Industrie zwar mehr, aber auch der Tourismus wird angekurbelt.
In Europa ist die Datenlage zurzeit als ruhig zu beschreiben.
Den Pfad der langsam voranschreitenden Gesundung bildet der nachlaufende Indikator „Arbeitslosenrate Euro Zone“ ab. Angesichts der besser als erwarteten konjunkturellen Verfassung in der Euro Zone, bewegt sich die Arbeitslosenrate im Monat September auf 10,0% und dem niedrigsten Stand seit Juni 2011, nachdem sie in den beiden Vormonaten bei 10,1% lag. Besonders positiv ist die Entwicklung in Spanien, wo die Arbeitslosenrate die zweithöchste in der gesamten Wirtschaftszone ist. Hier liegt die Rate nach der letzten Bewegung auf dem niedrigsten Niveau seit 2010. Negativ entwickelte sich der italienische Arbeitsmarkt, wo mit 11,7% nach 11,4% deutlich mehr Bürger arbeitslos wurden. Vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt lag die EZ-Quote noch bei 10,6%.
In den USA zeigt sich ein gemischtes Datenbild, das heute von einem soliden großen Arbeitsmarktbericht abgerundet werden sollte. Nur bei deutlicher Verfehlung der durchschnittlichen Erwartungshaltung bietet sich Potenzial für den Euro.
Der Challenger Report, der angekündigte Entlassungen veröffentlicht, zeigte mit 30.740 Freisetzungen den niedrigsten Wert seit Mai 2016 an. Im September lagen die Entlassungen mit über 44.000 fast 40% über dem Oktoberwert. Die Daten sind aufgrund ihres Charakters von großer Schwankungsintensität geprägt.
Deutlich im positiven Bereich rangiert die Produktivitätsentwicklung (vorläufiger Wert) im dritten Quartal. Nach zuletzt drei rückläufigen Quartalen konnte mit 3,1% auf annualisierter Basis ein deutlich höheres Wachstum erreicht werden, als mit 2,8% prognostiziert wurde. Damit wurde die stärkste Zunahme seit zwei Jahren erreicht. Auch die Lohnstückkosten nahmen zu. Sie lagen im Jahresvergleich im dritten Quartal um 2,3% oberhalb der vorherigen Werte. Die Inventory-to-Sales Radio – die Umschlagsgeschwindigkeit der Lagerbestände fiel auf 1,34 von 1,35.
Moderate Auftragseingänge meldet das verarbeitende Gewerbe in den Vereinigten Staaten. Der Gesamtwert aller Auftragseingänge legte um 0,3% im September zu. Der Vormonat August wurde von +0,2% auf 0,4% revidiert. So stand unter dem Strich ein Ergebnis, das im Rahmen der Erwartungen lag. Exporte beschleunigten sich um 0,8%.
Einen deutlichen Rückgang verzeichnete der ISM-Dienstleistungsindex, der von 57,1 Punkte auf 54,8 Zähler nachgab. Der Rückgang fiel deutlicher aus als im Durchschnitt (56,0) erwartet wurde. Der Dienstleistungssektor zeigt zwar ein schwächeres Bild als zuletzt, als der Index den größten Sprung seit 19 Jahren machte, das Niveau ist aber als unkritisch zu bezeichnen. Eine Zusatzfrage wurde den Probanden gestellt, nämlich wie die Pleite der südkoreanischen Großreederei Hanjin ihre Geschäfte beeinflusst. 6,9 Prozent sagten, der Einf luss sei spürbar, aber zu beherrschen, während 0,00% angaben, dass die Pleite stark auf ihre Geschäfte durchgeschlagen hat. Der Rest der Bef ragten sah maximal mittelbare aber insgesamt überschaubare Geschäftsrisiken.
Aktuell ergibt sich ein Szenario, das eine positive Haltung in der Parität EUR-USD favorisiert. Erst ein deutliches Unterschreiten der Unterstützungszone bei 1.0850-20 dreht den Bias auf neutral.
Viel Erfolg!
''Um den gesamten Bericht zu lesen, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link''
Als das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) Ende letzten Jahres mit einem Ausbruchsversuch aus einem seit August 2023 bestehenden Abwärtstrend gescheitert war,...
Analyse bei einem letzten Kurs von 1,0455 Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine...
Markteinschätzung EURUSD: Der Euro findet anfängliche Unterstützung bei 1.0176! Ein Durchbruch darunter könnte den Weg zum psychologischen Niveau von 1.0000 öffnen. Auf der...
Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?
Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.
%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.
Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.
Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar
Vielen Dank!
Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Kommentieren
Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:
Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.