Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.0662 (7:55Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0658 im US-Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 115.20. In der Folge notiert EUR-JPY bei 122.85. EUR-CHF oszilliert bei 1.0685.
Die US-Einkaufsmanager signalisieren weiter Expansion
Eine deutliche Überraschung lieferte der Markit PMI Dienstleistungen, der auf 55,1 Zähler kletterte und die Erwartungen, die bei 54,4 Zählern angesiedelt waren, toppen konnte.
Der Sammelindex Markit PMI Composite notiert bei 55,4 nach 54,1 Punkten, was einem BIP-Wachstum zwischen 3,5-4,0% entspräche.
Die durch das Conference Board verdichteten Frühindikatoren zeigten im Berichtsmonat wieder mehr Dynamik und nahmen von 0,1% auf 0,5% zu.
Eine negative Überraschung lieferte der Absatz neuer Wohnimmobilien. Während mit einem leichten Rückgang von 1,0% gerechnet wurde, fiel der Rückgang mit -10,4% drastisch aus. Statt 598.000 Einheiten wurden im Dezember nur 536.000 verkauft. Damit lag der 2016-Wert noch 0,5% unter dem Vorjahreswert im selben Zeitraum. Gleichzeitig nahmen die auf dem Markt zum Verkauf angebotenen Anzeigen zu, was dafür sorgte, dass die Umschlagsgeschwindigkeit um einen Monat abnahm. Die Preise haben sich im zurückliegenden Jahr um deutliche 7,2% verteuert.
Einen deutlichen Anstieg zeigt der Chicago Fed National Activity Index, der von -0,27 auf 0,14 Zähler im Dezember zulegen konnte. Die Treiber der Bewegung kamen aus dem produzierenden Gewerbe, insgesamt entwickelten sich drei von vier Subindices positiv. Der Indexwert markiert aktuell das höchste Niveau seit Juni 2015.
In Europa waren die veröffentlichten Daten mehrheitlich positiv. Während Frankreich weiter einen starken Jahresauftakt bestätigen kann, zeigt sich auch Spanien in guter Verfassung. Lediglich Italien bleibt ein angeschlagener Kandidat. Hier zeigen sich die Verbraucher von den Querelen beeindruckt und hielten ihr Geld zusammen.
Weiter deutlich zurück ging die Arbeitslosenquote in Spanien. Während sie im letzten Quartal 2015 noch bei 20,9% lag, fiel sie im Jahresvergleich auf 18,6%. So niedrig lag die Rate zuletzt Ende 2009. Die Partizipationsrate stieg weiter an und liegt nun bei 61,1 nach 59,5%.
Die Inflation in Deutschland bewegt sich weiter nach oben. In der Periode November-Dezember +1,9%, erwartet 1,3%. Die Stimmen um ein baldiges Beenden der lockeren Geldpolitik wird aus Deutschland immer mehr zunehmen.
Aktuell ergibt sich ein Szenario, das den Euro gegenüber dem USD favorisiert. Erst ein Unterschreiten des Unterstützungsniveaus bei 1.0350-1.0320 dreht den Bias zu Gunsten des USD.
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