Der Kassakurs für eine Unze Gold fällt weiter, da Unsicherheit für die Neubesetzung der Position des Fed-Vorsitzenden bestehen. Eine Unze Gold bewegt sich nun um 1273 USD, etwa 0,25% niedriger in den letzten 24 Stunden. Gold ist definitiv unter Druck, seit Donald Trump sich in einem Bericht für Taylor als nächsten Fed-Vorsitzenden ausgesprochen hatte. In der Tat ist Taylor starker Anhänger von steigenden Zinssätzen in Richtung 1,25%.
Der Goldpreis leidet auch darunter, dass die nordkoreanische Bedrohung von den Märkten nicht ernst genug genommen wurde, und sich die Entwicklung hin zu einem sicheren Hafen, die wir bei den Edelmetallpreisen zwischen Juli und September gesehen hatten, als Gold von 1.200 USD auf 1.325 USD gestiegen war, nicht fortgesetzt hatte.
Hinzu kommt, dass die US-Wirtschaft trotz der zuletzt schwächeren Konjunkturdaten deutlich unter Druck gerät. Die Baugenehmigungen für den Monat September haben sich auf 1,22 Mio. gegenüber Schätzungen von 1,25 verringert. Auch die Wohnungsbaubeginne verfehlten die Prognosen von 1,18 Mio. und wurden mit 1,13 Millionen veröffentlicht. Dennoch haben andere Daten wie z. B. der PMI Manufacturing Index die Erwartungen übertroffen. Der PMI Index für Oktober für das verarbeitende Gewerbe kletterte in den USA von 53,1 im Vormonat auf 54,1. Dies dürfte den Goldpreis zumindest kurzfristig weiter belasten.
Wie üblich können die Märkte sehr positiv auf die US-Wirtschaft und auf US-Nachrichten reagieren, die den Preis für das Edelmetall weiter nach unten treiben. Wir treten jetzt wieder in eine Zeit des Über-Optimismus ein. Die Aufnahme von Gold unter 1250 USD sollte definitiv ein gutes Geschäft sein.
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