Eilmeldung
Investing Pro 0
🚨 Unsere Pro-Daten zeigen die größten Gewinner der Bilanzsaison Datenzugriff

Goldman Sachs, Credit Suisse & BNP: Updates aus der Bankenwelt

Von Emre ŞentürkAktienmärkte18.10.2022 14:24
de.investing.com/analysis/goldman-sachs-credit-suisse--bnp-updates-aus-der-bankenwelt-200477168
Goldman Sachs, Credit Suisse & BNP: Updates aus der Bankenwelt
Von Emre Şentürk   |  18.10.2022 14:24
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
 
GS
+1,03%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
BARC
+1,03%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
CSGN
+4,49%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
ALVG
+0,32%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
BLK
+1,06%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 
BNPP
-2,23%
Einem Portfolio hinzufügen/entfernen
Zur Watchlist hinzufügen
Position hinzufügen

Position erfolgreich hinzugefügt zu:

Benennen Sie Ihr Beteiligungsportfolio
 

Als einer der zentralen Akteure in der Finanzwelt ist es immer mal wieder gut, einen Blick auf die Banken zu werfen. In den Nachrichten gehen sie im Alltagsgeschäft unter, solange es nicht irgendwelche Skandale zu vermelden gibt. In diesem Bericht sehen wir uns mal ein paar Entwicklungen in diesem Sektor an.

Goldman Sachs (NYSE:GS)

Angefangen bei einer der größten Banken der Welt, Goldman Sachs, welche auch in unserem DOW30-Paket analysiert wird (die nächste Analyse erscheint am 16.11.2022), gibt es eine größere strukturelle Veränderung. Die Sparten für das Trading und das Investment-Banking sollen, so die Großbank heute, zusammengeführt werden, sodass man diese Sparten effizienter gestalten kann. Was man sich aber genau dadurch erhofft, können sich Experten nicht genau erklären und auch die Bank gibt keine näheren Details heraus. Womöglich soll eine höhere Konzentration auf diese beiden Sparten die Gebühren-basierten Einkommensquellen stärken.

Diese hatten durch das sehr schwache Jahr bei den Übernahmen und Fusionen einen schweren Schlag abbekommen – traditionell ist dies eines der stärkeren Geschäftsfelder der Bank. Mit der Umstrukturierung drängt man aber das ebenfalls schwächelnde Privatkundengeschäft etwas an die Seitenlinie. Die digitale Privatkundenbank namens Marcus soll nun auch nach einem Gesamtverlust von $4 Milliarden in die Sparte der Vermögensverwaltung eingegliedert werden, was darauf hindeutet, dass man dem einst mit hohen Erwartungen bedachten Investment von Goldman heute eine geringere Bedeutung zuschreibt. Vermutlich kann die Umstrukturierung insgesamt auch damit zusammenhängen, dass man sich mit der Erholung der Märkte massive Profite vom Investment erhofft.

Credit Suisse (SIX:CSGN)

Ganz andere Probleme hat Credit Suisse. Erst vor kurzer Zeit kamen Zweifel an der Kapitalbasis der Schweizer Bank auf, was die Preise der Credit Default Swaps (CDS), eine Art Versicherung gegen den Zahlungsausfall der Bank, in die Höhe schießen ließ. Wenn die Absicherung gegen einen potenziellen Ausfall höher ist, so ist ebenso das wahrgenommene Risiko diesbezüglich höher. Das schickte zudem den Aktienkurs in den Keller. Jedoch erholen sich die CDS-Kurse der Bank wieder und auch die Bonds der Bank steigen wieder. Insgesamt wandern die Metriken in Richtung der Ebenen von Ende September – kurz vor den historischen Hochs der CDS.

Entwarnung dürfte es aber noch nicht geben, auch wenn der Aktienkurs schon 16% über dem Tief vom 30. September steht. Die durch personelle Probleme und Finanzierungsskandale gebeutelte Bank arbeitet weiterhin daran, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Gerade heute wurde verkündet, dass der CEO der Investmentbank von Credit Suisse in den kommenden Wochen sein Amt niederlegen wird. Zudem sucht die Bank nach neuen Kapitalspritzen und wandte sich an die Staatsfonds der Golfstaaten. Diese sollen mit ihren Geldern den Strukturwandel, der am 27. Oktober verkündet wird, tragen. Dabei zeigen sich die Golfstaaten skeptisch. Lediglich der attraktive Einstiegspreis zieht hier als Argument. Das Geld hätte die Credit Suisse aber bitter nötig, denn erst letzte Woche prognostizierte Goldman Sachs ein Kapitaldefizit von $8 Milliarden für das Jahr 2024.

BNP Paribas (ETR:BNPP)

Positives zu vermelden hat dagegen die französische Großbank BNP Paribas. Diese hat wohl heute grünes Licht von der chinesischen Bankenaufsicht bekommen, eine Vermögensverwaltung im Rahmen eines Joint-Ventures im chinesischen Inland zu starten. Zusammen mit der Agricultural Bank of China (AgBank) soll dieser $4 Milliarden schwere Markt wohl angegangen werden. Dabei bleiben die Mehrheitsrechte sogar mit 51% bei den Franzosen, während Chinas drittgrößter Kreditgeber den Rest bekommt. Damit wird BNP Paribas erst der dritte ausländische Großakteur im Finanzwesen, der eine inländische Vermögensverwaltung mit Mehrheitsrechten in China betreiben darf – die anderen beiden sind die Kapitalverwaltungsgesellschaften BlackRock (NYSE:BLK) und Amundi.

Erst seit 2019 lockert China die Kapitalgrenzen schrittweise und erlaubt ausländischen Akteuren, auch den chinesischen Binnenmarkt zu bedienen. Andere europäische Unternehmen, wie Barclays (LON:BARC) oder die Allianz (ETR:ALVG), liebäugeln ebenso mit dem Geschäft in China. Zwar sind die regulatorischen Hürden nach wie vor hoch, jedoch ist der bislang recht isolierte chinesische Finanzmarkt weit vom vollends ausgeschöpften Potenzial entfernt und birgt somit massive Renditen. Somit dürften wir in Zukunft immer mehr internationale Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Versicherungen in China zu Gesicht bekommen. Ein weiterer Faktor, der diese Entwicklung begünstigt, sind die anhaltenden offensiven Maßnahmen der Amerikaner gegen die chinesische Finanzwelt. Dies zwingt China zu einer stärkeren nationalen Ausrichtung. Um aber dennoch von ausländischem Geld und Zusammenarbeit zu profitieren, müssen sich Interessenten nun vermehrt direkt auf China konzentrieren und können Kooperationen nicht mehr so effizient ins Ausland auslagern.

HKCM
HKCM

Für mehr interessante Inhalte besuchen Sie unseren HKCM Trading Room!

Goldman Sachs, Credit Suisse & BNP: Updates aus der Bankenwelt
 

Verwandte Beiträge

Nicolas Saurenz
DAX bricht aus Von Nicolas Saurenz - 02.02.2023

Nach einem kurzen Kampf um das alte Jahreshoch bei 15.270 Punkten mussten die Bären den Deutschen Aktienindex weiterziehen lassen. Technische Käufe schoben den Markt sogleich in...

Goldman Sachs, Credit Suisse & BNP: Updates aus der Bankenwelt

Kommentieren

Community-Richtlinien

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (1)
Sky Pixel
Sky Pixel 18.10.2022 20:33
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
China in youre hand
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung