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Fixed Income 18.03.2011

Von HSH NordbankAssorted news18.03.2011 09:44
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Fixed Income 18.03.2011
Von HSH Nordbank   |  18.03.2011 09:44
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Highlights 
■ EZB gibt den Beschlüssen vom EU-Gipfel von vergangenem Freitag / Samstag ihren Segen 
■ Fortsetzung des Preisanstiegs in den USA interessiert kaum jemanden 
■ Japan erhält koordinierte Unterstützung zur Schwächung des Yen 
■ UN-Sicherheitsrat beschließt Flugverbotszone über Libyen 

Markttechnik 
Nachdem der Bund Future es trotz Unterstützung von technischen Indikatoren gestern nicht geschafft hat, sich über der Marke von 123,45 festzusetzen, rückt nun die Unterstützung bei 122,83 in den Fokus. Sollte er sie durchbrechen, so ist die Schließung des gap, das am Dienstag entstanden ist, sehr wahrscheinlich. Das würde zugleich bedeuten, dass der Bund Future im besten Fall in seinen kurzfristigen Aufwärtstrendkanal zurückfallen könnte, dessen untere Begrenzung bei 122,05 verläuft. Sollte es dem Bund Future gelingen, den Widerstand bei 123,45 zu überwinden, so ist der Weg bis 124,40 frei.

MACD-Analyse 
Der MACD-Indikator ist nun von einem Verkaufssignal entfernt. 

RSI-Analyse 
Der 14-Tage RSI bewegt sich im neutralen Bereich, hat sich aber leicht abgekühlt. 


Marktkommentar 
An der Entwicklung an den Renten- und Aktienmärkten konnte man gestern gut ablesen, 
dass der Optimismus zugenommen hat. Japan könne die Lage in Fukushima in den Griff bekommen, so dass das Land gerade noch einmal an Super-GAUs mit all seinen fatalen Wirkungen vorbeischrammen könne. Die Risikoneigung der Marktteilnehmer nahm ab. Sie griffen wieder zu Aktien. Gewinne am Bondmarkt wurden realisiert. Dabei ist allen Beteiligten wahrscheinlich klar, dass selbst bei Verhinderung des Undenkbaren noch Wochen oder gar Monate ins Land gehen werden, bis sich die Lage um die Atommeiler stabilisiert hat. Von den Schäden, die Erdbeben und Tsunami verursacht haben, ganz zu schweigen. Immerhin bekommt Japan nun Wiederaufbauhilfe, indem die führenden Notenbanken der Aufwertung des Yen ein Ende bereiten wollen. Sie Intervenieren, um den Yen zu schwächen. Die Maß-nahme sollte tatsächlich Früchte tragen. Zumindest geht man im asiatischen Handel davon aus, denn die Aktienkurse steigen und die Kurse der Treasuries sind unter Druck. Zugleich wurde heute Nacht eine weitere „Baustelle“ eröffnet: Der-UN Sicherheitsrat hat eine Flugverbotszone über Libyen errichtet, und Barack Obama hat schon mal verbal vorgelegt: Man könne schnell losschlagen. Dem entsprechend könnte es heute mit den Renditen für Treasuries doch wieder abwärts gehen. Zum einen kann die Stimmung hinsichtlich Japan schnell wieder drehen. Es ist nämlich keinesfalls gewährleistet, dass Japan die Probleme mit seinen Reaktoren in den Griff bekommt. Zum anderen werden selbst die Vorbereitungen für die Durchsetzung der Flugverbotszone die Sorgen vor einer weiteren militärischen Auseinandersetzung schüren. Beides zusammen sollte ausreichen, um safe haven flows auszulösen. Dass es in den USA Probleme mit der Preisniveaustabilität gibt (siehe gestern veröffentlichte Verbraucherpreise) wird geflissentlich ignoriert (macht die Fed ja auch). Insgesamt steht heute ein von starken Ausschlägen geprägter Handel bevor, so dass die Rendite der 10-jährigen T-Notes zwischen 3,18 und 3,40% schwanken sollte. 

Obwohl es der EZB überhaupt nicht schmecken kann, dass es weder für EFSF noch den ESM vorgesehen ist, Anleihen von zu unterstützenden Ländern am Sekundärmarkt zu kaufen, so dass die EZB auf ihrem angekauften erst mal sitzen bleibt, wurden die Beschlüsse auf dem EU-Gipfel vom vergangenen Freitag / Samstag begrüßt und unterstützt. Anders kann man die Botschaft an die einzelnen EU-Länder, den ausgehandelten Kompromiss mit der Stärkung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zu ratifizieren, nicht interpretieren. Vermutlich sind die Notenbanker froh darüber, dass sich die EU-Länder auf eine Richtung geeinigt haben, die sich an den Kapitalmärkten gut verkaufen lässt. Spanien konnte davon gestern profitieren. Die Bondemissionen waren zwar alles andere als billig. Sie waren jedoch gut nachgefragt und das in einem Umfeld, in dem Portugal Probleme mit ihrer T-Bill-Emission hat, einer Ratingherabstufung ausgesetzt wurde und droht, sich beim EFSF bedienen zu müssen. Wahrscheinlich 
wird es sich der EZB Chef heute nicht nehmen lassen, das Ganze noch einmal positiv zu kommentieren. Zugleich wird er jedoch die einzelnen Euroländer ermahnen, ihre Sparbemühungen zu verstärkten. Zu dem Thema „Zinserhöhung im April ja/nein/weis nicht“ wird er sich jedoch nichts entlocken lassen. Trotz des unsicherer gewordenen weltwirtschaftlichen Umfelds – z. B. erste deutsche Unternehmen spüren den Produktionsausfall in Japan – ist jedoch davon auszugehen, dass die EZB Trichets Ankündigungen Taten folgen lassen wird. Der Bund Future wird heute Morgen aufgrund der Vorgaben aus Asien erst einmal nachgeben. Wenn sich die Situation in Libyen tatsächlich zuspitzen sollte und die japanischen Bemühungen, die Probleme mit ihren Kernkraftwerken in den Griff zu bekommen, keine Fortschritte machen, kann sich der Bund Future durchaus wieder von seinen Verlusten erholen 

Um die gesamte Analyse zu lesen, klicken Sie bitte auf den Anhang
Fixed Income 18.03.2011
 

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