Inflation & Rezession. "Schmerzen" für den Aktienmarkt?

Veröffentlicht am 28.08.2022, 17:29

Eine der wichtigen Hingucker in der neuen Handelswoche wird das Jackson Hole Notenbanker Symposium sein. Es besteht die Gefahr, dass die einzelnen Notenbanker klare Kante im Kampf gegen die Inflation zeigen und ihren Willen kundtun, dafür sogar eine tiefere Rezession in Kauf zu nehmen.

Die Gefahr für einen bitteren Realitätscheck hatte ich vor einer Woche zum Ausblick thematisiert. Am Ende wurde die Hoffnungsrally/ Sommerrally von Fed-Chef Powell eiskalt begraben. In unter 8 Minuten skizzierte er den weiteren Weg seiner Notenbank, die den Kampf gegen die Inflation klar als Hauptaufgabe ansieht. Ein Weg welcher langwierig und auch "Schmerzen bereiten" wird. Ein deutlicher Hinweis, dass die Fed auch bereit ist in eine Rezession hinein die Geldpolitik zu straffen. Naive Hoffnungen auf einen baldigen geldpolitischen Umschwung wurden bitter abverkauft.

Deutschland und Europa im Krisenmodus

Der Peak der Inflation wurde in Deutschland aufgrund der extrem steigenden Energiepreise noch längst nicht gesehen. Inflationsraten von knapp 10% mit einer zugleich starken konjunkturellen Abkühlung sind für den Herbst mittlerweile Konsens. Medienberichte, dass die EZB nun auch einen Zinsschritt von 75 Basispunkten diskutiert, komplettierten die Fülle an negativen Nachrichten. Der Herbst und Winter wird für Deutschland und Europa viele Herausforderungen mit sich bringen.

In der kommenden Handelswoche werden u. a. neue Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone gemeldet. Außerdem wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht!

Wochenausblick detailliert im Video:

Aktuelle Kommentare

Bitte warten, der nächste Artikel wird geladen ...
Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2025 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.