Hallo liebe Leser,
ist das in einigen Monaten eine berechtige Frage? Gut möglich.
Wäre der Euro eine männlicher Kandidat in einer Fernsehshow mit sadistischen Tendenzen, würde ich laut rufen: "He! Gebt dem jungen Mann ein Suspensorium!"
Es ist wirklich nicht mehr lustig für unsere Gemeinschaftswährung, nicht nur charttechnisch, vor allem fundamental.
Die EZB verlängert das QE-Programm deutlich und die Fed hebt den Leitzins an. Klar, letzteres war vorauszusehen, dennoch scheint diese Nachricht noch nicht zu 100% eingepreist gewesen zu sein.
Es müsste womöglich ein großes Charttechnisches Wunder geschehen, um dem EUR/USD wieder zu alter Stärke zu verhelfen. Aktuell sehe ich solch ein Wunder jedoch nicht.
Interessanterweise erreichte der USD-Index, aufgrund der aalglatten negativen Korrelation zum EUR/USD sehr wichtig, einen in meinen Augen wichtigen Widerstands- respektive vermeintlichen Kurszielbereich.
Im historischen Kontext und auch auf Basis diverser Kurszielberechnungen der letzten Wochen.
Ich bin ehrlich, leine Ahnung, ob dieser vermeintliche Widerstand auch nur im Ansatz etwas Halt verspricht. Nächste Woche wissen wir wahrscheinlich mehr.
Darauf verlassen werde ich mich auf gar keinen Fall, sondern der Devise folgen: The trend is your friend. Falls er irgendwann nicht mehr mein Freund sein möchte, können wir immer noch das Lager wechseln.
Zurück zum EUR/USD
Natürlich kann es in Kürze zu einer etwas stärkeren Gegenbewegung kommen, doch derzeit rechne ich mit einer alles erstickenden bearishen Dynamik.
In meinen Augen könnte das vor allem an scheinbar fehlenden, wirklich massiven Unterstützungsbereichen zwischen Durchbruch des Dreifachen Bodens und rund 1.013000 liegen.
Es macht daher womöglich Sinn, etwas aggressiver in den Markt einzusteigen.
Schaut euch dazu einfach den detaillierteren Beitrag auf meiner Website an.
Bis dahin alles Gute!
Peter Seidel
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