Die Aktienmärkte konnten mit Schwung in die erste Woche des Oktobers starten, welcher in der Historie häufig den Auftakt in die positive Saisonalität stellt. Angetrieben wurden die Märkte abermals durch die Hoffnung auf ein baldiges Einlenken der Notenbanken und damit ein Ende der Straffungspolitik. Äußerungen mehrerer Fed-Mitglieder und vor allem der robuste US-Arbeitsmarktbericht sorgten zum Wochenabschluss jedoch für Ernüchterung. Die Notenbanken sind bereit die Geldpolitik in eine Rezession hinein weiterhin deutlich zu straffen.
Alle Blicke auf die Inflation
Es bietet sich jedoch nochmal die Chance den "Hoffnungstrade" wiederzubeleben. In der kommenden Handelswoche stehen die neuen US-Erzeuger- und Verbraucherpreise im Fokus. Ein deutlicher Rückgang könnte die Bullen wieder in die Offensive bringen. Eine weiterhin stabile Inflation dürfte die Aktienmärkte hingegen weiter unter Druck setzen. Die übergeordneten Chartbilder senden bereits immer größere
Warnsignale aus. Die Hoffnungen auf eine Jahresendrally könnten dann eine bittere Enttäuschung erfahren.
Außerdem stehen u. a. das Sitzungsprotokoll der Fed und das USA Konsumklima Uni Michigan im Blickpunkt der Anleger. Die Berichtssaison für das 3. Quartal startet ebenso.
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