Letzter Forex Report per 2016

Veröffentlicht am 13.12.2016, 12:05

Der Euro eröffnet heute gegenüber dem USD bei 1.0642 (08.03 Uhr), nachdem der Tiefstkurs der letzten 24 Handelsstunden bei 1.0591 im Nordamerika-Handel markiert wurde. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY auf 115.22. In der Folge notiert EUR-JPY bei 122.55. EUR-CHF oszilliert bei 1.0780.

Ein herbstlicher Tag in Bremen nach einigen Tagen Eiseskälte lässt eher weniger winterliche Gefühle aufkommen als der Blick aus dem Fenster auf den Weihnachtsmarkt vermuten lassen könnte.
Auch an den Märkten zeigen die letzten Daten eher in Richtung Aufhellung, nachdem in China eine Stabilisierung auf dem erhöhten Niveau der Vormonate eintritt und auch die Rohstoffnotierungen den Verbraucherpreisen global und speziell in Deutschland auf die Sprünge hilft.

Diese Entwicklungen zeigen, dass das bevorstehende Jahr 2017 wieder einen stärkeren Wachstumsimpuls geben wird. Dieser wird aber (wieder) nicht von den westlichen Industriestaaten kommen. Die BRICS bleiben Treiber des Wachstums.

Aber auch bei den Schwellenländern ist nicht alles in Butter…Nach politischen Wirren zur Mitte des Jahres zeigen sich deutliche Bremsspuren in der wirtschaftlichen Entwicklung der Türkei im dritten Quartal. Mit -1,8 Prozent lag das Bruttoinslandsprodukt in den Sommermonaten so niedrig wie seit sieben Jahren nicht. Die Folgen des Terrors auf den wichtigen Tourismus zeigen zwar im Winter weniger Auswirkungen, aber eine kurzfristige Rückkehr auf die Wachstumsschiene im letzten Quartal bleibt mehr als fraglich.

Ungeachtet dessen zeigen sich die Schwellenländer auch nach der US-Dollar Aufwertung der letzten Wochen (US-Dollar Index auf höchstem Stand seit 13 Jahren) robust und als Wachstumstreiber.

Das US-Federal Budget (Teilmenge des öffentlichen Haushalts)stellt sich im Berichtsmonat November auf -136,7 Mrd. USD und übertraf die ohnehin schon hohen Erwartungen von -135 Mrd. USD. Zuvor fiel das Defizit mit -44,2 Mrd. USD deutlich niedriger aus. Die Steuereinnahmen aus Unternehmen sanken um 82 Prozent, während die Einkommensteuern um 2 Prozent nachgaben. Trotz der negativen Dynamik stellt sich das Federal Budget in diesem Jahr besser und zwar auf der Einnahmenseite um 1,3 Prozent und auf der Ausgabenseite um 2,4 Prozent unter dem Vorjahr.

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Während die gigantische Erwartungshaltung an die US-Notenbank vor der morgigen Sitzung die Zentralbanker unter Zugzwang setzt, verweigert die republikanische Partei Trump die Gefolgschaft. Die groß angekündigten Steuersenkungen werden nicht von der Partei getragen – dies wäre ein großer Rückschlag für den kommenden Präsidenden, denn dies war eines seiner Hauptanliegen mit dem er viele Amerikaner im Wahlkampf erreicht hat.

Ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und Anregungen in diesem Jahr. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auch im kommenden Jahr gewogen bleiben. Unser Jahresausblick für 2017 wird in Kürze versendet!
Alles Gute wünschen Ihnen Folker Hellmeyer, Moritz Westerheide und Petros Tossios

Aktuell ergibt sich ein Szenario, das den USD gegenüber dem Euro favorisiert. Erst ein Ausbruch über das Widerstandsniveau bei 1.0820-1.0850 eröffnet neue Opportunitäten und dreht den Bias wieder ins Positive.

''Um den gesamten Bericht zu lesen, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link''

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