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Liberty kauft Mobilfunker Sunrise - Freenet macht Kasse

Von Swissquote LtdMarktüberblick14.08.2020 09:38
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Liberty kauft Mobilfunker Sunrise - Freenet macht Kasse
Von Swissquote Ltd   |  14.08.2020 09:38
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Der US-Medienkonzern Liberty kommt beim Schweizer Mobilfunkanbieter Sunrise (SIX:SRCG) doch noch zum Zuge. Der Verwaltungsrat empfiehlt seinen Aktionären die Annahme des Liberty-Angebots mit einem Unternehmenswert von 6,8 Milliarden Franken oder 110 Franken je Aktie in bar. Liberty will Sunrise mit seiner Schweizer Kabelnetz-Tochter UPC zusammenführen. Ein früherer Anlauf war 2019 hauptsächlich an dem deutschen Sunrise-Grossaktionär Freenet (DE:FNTGn) gescheitert, der sein Paket von 24,42 Prozent nun aber andienen will. Freenet werden aus dem Verkauf seiner 11,05 Millionen Sunrise-Aktien nach aktuellem Wechselkurs 1,126 Milliarden Euro zufliessen, was zu einem ausserordentlichen Ertrag von über 300 Millionen Euro im Konzernergebnis führen wird. Von dem Geld sollen rund 800 Millionen Euro in die Schuldentilgung fliessen. Für den Rest will Freenet Investitionen prüfen, auch könne das Geld den Aktionären "anderweitig" zugutekommen.

Aktien Schweiz

Eine rundum freundliche Stimmung hat am Mittwoch den Handel an der Schweizer Börse bestimmt. Der SMI profitierte auch davon, dass Technologieaktien untergewichtet sind, denn seit einiger Zeit schichten Anleger weltweit von dort um in konjunktursensitve Werte. Der SMI gewann 1,2 Prozent auf 10.279 Punkte. Alle 20 SMI-Werte schlossen im Plus. Umgesetzt wurden 42,17 (zuvor: 42,01) Millionen Aktien. Die Finanzwerte setzten ihre jüngste Rally fort. Ein Grund sind die höheren Realzinsen, die den Banken das Geschäft erleichtern. Am Mittwoch lagen überdies Inflationsdaten aus den USA über den Erwartungen, was auf längere Frist ein Hindernis für die Ultraniedrigzins-Politik der US-Notenbank darstellen könnte. Credit Suisse (SIX:CSGN) gewannen 1,8 Prozent, UBS (SIX:UBSG) 0,7 Prozent, Swiss Re 1,2 Prozent und Zurich Insurance (SIX:ZURN) 1,2 Prozent. Gut unterstützt wurde der Markt von den Schwergewichten Nestle (SIX:NESN) (+0,9 Prozent), Novartis (SIX:NOVN) (+1,6 Prozent) und Roche (SIX:RO) (+1,4 Prozent).

Aktien international

Europa

Mit kräftigen Aufschlägen haben Europas Börsen zur Wochenmitte den Handel beendet. Die gut erholte Eurozone-Industrieproduktion im Juni sorgte für einen erhöhten Konjunkturoptimismus, denn sie sprang um 9,1 Prozent an. Entsprechend gesucht waren konjunkturnahe Branchen wie Chemie- und Finanzwerte. Dazu stützten zumeist gute Unternehmenszahlen aus Europa. Der Euro-Stoxx-50-Index legte um 0,9 Prozent zu auf 3.363 Punkte, der DAX stieg um 0,9 Prozent auf 13.059 Punkte. Im DAX schlossen fast alle Titel im Plus, besonders gesucht waren Konjunkturaktien. BASF (DE:BASFN) stiegen um 1,7 Prozent, bei den Finanzwerten kletterten Allianz (DE:ALVG) um 0,8 Prozent und Deutsche Börse um 2,5 Prozent. Bei den Stahlwerten stiegen Salzgitter (DE:SZGG) um 4,1 Prozent, hier haben Analysten zudem den fairen Wert erhöht. E.ON (DE:EONGn) legten um 0,3 Prozent zu, obwohl die Jahresprognose gesenkt wurde. Durch die wegen Corona stillgelegten Industriekapazitäten sank der Stromverbrauch im zweiten Quartal um 10 Prozent. Die Mittelfristziele bestätigte der Versorger. Volatil zeigte sich die TUI-Aktie: Nach bis zu 5 Prozent Plus schlossen sie 4,1 Prozent tiefer, obwohl sie weitere 1,2 Milliarden Euro Staatshilfe erhalten. Allerdings könne man damit noch lange keine Kunden gewinnen, hiess es im Handel. Der Sektor insgesamt litt unter kräftigen Gewinnmitnahmen: Die Aktien der Kreuzfahrt-Reederei Carnival (LON:CCL) fielen um 5,1 Prozent.

USA

Mit Aufschlägen hat sich die Wall Street am Mittwoch präsentiert. Die Anleger nutzten die am Vortag gesunkenen Kurse, denn am Dienstag war eine siebentägige Gewinnserie an ihr Ende gekommen. Die jüngste Schwäche der Technologiewerte scheint vorerst schon wieder vorbei zu sein, denn die technologielastigen Nasdaq-Indizes rückten überdurchschnittlich vor. Der Dow-Jones-Index stieg um 1,1 Prozent auf 27.977 Punkte. Der S&P-500 gewann 1,4 Prozent auf 3.380 und blieb damit nur 6 Punkte unter seinem Schlussrekord vom Februar. Der technologielastige Nasdaq-Composite kletterte um 2,1 Prozent nach oben. An der Nyse wurden 1.875 (Dienstag: 1.603) Kursgewinner und 1.115 (1.392) -verlierer gesehen. Unverändert schlossen 63 (67) Titel. Neue Treiber gab es nicht. Nach wie vor half die Hoffnung auf ein allmähliches Ende der Lockdowns, auf einen Impfstoff und auf die Hilfe der Staaten und Notenbanken. Das sehnsüchtig erwartete neue Konjunkturpaket, das Republikaner und Demokraten aushandeln, blieb indes weiter aus. Der Markt rechnet weiterhin fest mit einer Einigung. Bei den Einzelwerten stieg die Tesla-Aktie (NASDAQ:TSLA) um 13 Prozent. Der US-Elektroautobauer will seine Aktie handelbarer und für Kleinanleger besser zugänglich machen. Der Konzern kündigte einen Aktiensplit im Verhältnis 5 zu 1 an. Die Massnahme soll am 31. August wirksam werden. Die Titel von Moderna gewannen 0,8 Prozent. Das Pharmaunternehmen hatte einen Deal mit der US-Regierung verkündet. Die Gesellschaft wird 100 Millionen Impfdosen ihres noch in der Entwicklung befindlichen Impfstoffes gegen Covod-19 veräussern und dafür über 1,5 Milliarden Dollar erhalten.

Asien

Bis auf wenige Ausnahmen präsentieren sich die asiatischen Börsen am Donnerstag mit zum Teil üppigen Aufschlägen. Die Aktienkurse folgen damit den guten Vorgaben der Wall Street. Allerdings tun sich Händler mit Erklärungen schwer, denn einen unmittelbaren Treiber sehen sie nicht. Es sind Hoffnungen, die Anleger in den Aktienmarkt treiben. Hoffnungen auf ein Abflauen der Corona-Pandemie, auf die baldige Verfügbarkeit eines Impfstoffes, auf die Einigung auf ein US-Coronahilfspaket im Kongress und auf ein Ende der US-chinesischen Spannungen, wenn sich Delegationen beider Länder am 15. August treffen.

Anleihen

Die US-Anleihen blieben auch zur Wochenmitte weiter nicht gefragt. Die Rendite zehnjähriger Titel erhöhte sich am Mittwoch um 2,5 Basispunkte auf 0,67 Prozent. 

Analysen

CS erhöht Vestas-Ziel auf 540 (455) DKK – Underp.
IR erhöht BNP Paribas (DE:BNPP) auf Kaufen (Halten) – Ziel 41 (37,50) EUR
JPM senkt Uniper auf Neutral (Overw.) – Ziel 30,50 EUR

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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