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Lithiumnachfrage wird sich schon bis 2024 verdoppeln

Von Björn JunkerRohstoffe08.10.2020 10:27
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Lithiumnachfrage wird sich schon bis 2024 verdoppeln
Von Björn Junker   |  08.10.2020 10:27
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Die Nachfrage nach dem Batteriemetall Lithium soll sich bis 2024 mehr als verdoppeln, glauben die Experten von GlobalData. Vor allem die Elektromobilproduktion, die vor einem substanziellen Wachstum stehe, werde diese Entwicklung tragen, hieß es.

Die Lithiumnachfrage soll mit einer Rate von 25,5% pro Jahr von 47.300 Tonnen im laufenden Jahr auf 117.400 Tonnen im Jahr 2024 steigen, so GlobalData. Die Prognose der Analysten beruht dabei darauf, dass man davon ausgeht, dass die Elektromobilproduktion von 3,4 Mio. Stück im Jahr 2020 auf 12,7 Mio. Stück 2024 ansteigt, während die Batterieproduktion im gleichen Zeitraum von 95,3 auf 410,5 GWh zulegt.

Vor allem in China erwartet man ein starkes Wachstum. Die Volksrepublik ist entschlossen, den Verkauf von Elektromobilen zu stärken und zielt darauf ab, dass diese bis 2025 einen Anteil von 20% am Neuwagenabsatz ausmachen. Die Entscheidung Pekings, die Subventionen für Elektromobile schrittweise bis 2022 auslaufen zu lassen, statt sie bereits dieses Jahr zu beenden, werde sowohl auf den chinesischen als auch den globalen Markt für Elektromobile positive Auswirkungen haben, glaubt GlobalData.

Die Experten sind zudem der Ansicht, dass Chinas Produktionskapazität für Lithium-Ionen-Batterien von geschätzten 388,2 GWh im laufenden Jahr auf 575.3 GWh im Jahr 2024 steigen wird. Elektromobilhersteller Tesla (NASDAQ:TSLA) hatte an seinem „Battery Day“ erklärt, dass man daran arbeite, bis 2022 eine Produktionskapazität von 100 GWh zu erreichen, die bis 2030 auf bis zu 3.000 GWh steigen soll. Das wäre wesentlich mehr als andere Produzenten wie z.B. die chinesische BYD (F:1211) sich vorgenommen haben. BYD will die Kapazität von 40 GWh 2019 auf 126 GWh 2024 ausweiten. Panasonic (T:6752), ein wichtiger Lieferant für Tesla, plant mit eine Kapazitätsausweitung von 40 GWh aus dem vergangenen Jahr auf 63 GWh im kommenden Jahr, während LG Chem seine Kapazitäten von 65,2 GWh im letzten Jahr auf 172,4 GWh 2024 erhöhen will.

Laut GlobaData werde die Lithiumproduktion der kommenden vier Jahre durch den Ausstoß bestehender australischer Minen wie Mount Cattlin und Pilgangoora gestützt werden. Weitere große Lithiumproduktionszentren seien Mount Marion (Australien), Salar de Atacama (Chile) und Salar del Hombre Muerto (Argentinien).

Bei GlobalData geht man davon aus, dass die Lithiummetallproduktion auf bei 134.700 Tonnen steigen wird – nach 58.800 Tonnen im Jahr 2020. 2019 war ein Rückgang um 18,2% auf 78.200 Tonnen zu beobachten, da die Elektromobilverkäufe weltweit weniger schnell wuchsen als erwartet und der Lithiumpreis deutlich zurückging – was wiederum zu sinkenden Produktionsniveaus führte.


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