Die durch das politische Risiko in Italien ausgelöste globale Risikoaversion hat die Rohölpreise hart getroffen.Am Freitag sahen wir beim Rohöl einen massiven Abverkauf, da die gemischte Botschaft der OPEC anzudeuten scheint, dass die Produktionskürzungen eventuell nicht länger Bestand haben werden.Der Katalysator für die Bewegung der Finanzmärkte waren Nachrichten, das Russland und Saudi-Arabien angedeutet hatten, dass die Leistungsquoten flexible sein könnten (aber andere Produzenten haben genau das Gegenteil verkündet).
Die Tatsache, dass die Rohölpreise sich nicht halten konnte, ist kurzfristig ein klar bärischer Indikator.Die Liquidierung der massiven Short-Positionen zeigt, dass eine wesentliche Abwärtskorrektur geben könnte.Die aktuellen Preise sind mehr als verlängerte Long-Positionen, aber die fundamentale Sorge sind eine langsamer werdende globale Nachfrage und eine höhere Produktion von Nicht-OPEC-Mitgliedern.
Die Händler werden sich die API-Bestände ansehen und es wird erwartet, dass die Leistung bei 500.000 Barrel liegen wird.Zudem wird der monatliche EIA-Bericht Details zu den Angebotstrends bieten.Es gibt zunehmende Belege, dass die steigende US-Leistung die Bemühungen der OPEC, das Angebot zu kürzen, untergraben wird.
Aufgrund des aktuellen makroökonomischen Hintergrunds sehen wir für die Rohölpreise weiter Abwärtspotenzial.