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VIRUS-TICKER-Palästinenser rufen Notstand aus - Touristenreservierungen storniert

Rohstoffe & Futures 05.03.2020 22:01
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05. Mrz (Reuters) - Das neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

21.35 Uhr - Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas hat einen 30-tägigen Notstand ausgerufen, nachdem in Bethlehem Virusfälle aufgetreten sind. In einem Dekret heißt es, der Notstand gelte in allen Palästinenser-Gebieten, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Ministerpräsident Mohammed Schtajjeh ordnet die Schließung aller Schulen und Kindergärten an sowie die Stornierung von Reservierungen ausländischer Touristen.

20.40 Uhr - Der US-Kongress will die Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus in den Vereinigten Staaten mit 8,3 Milliarden Dollar unterstützen. Der Senat stimmt mit 96 zu 1 für ein entsprechendes Gesetz, das am Mittwoch bereits vom Repräsentantenhaus abgesegnet wurde. Nun fehlt noch die Unterschrift von Präsident Donald Trump.

20.08 Uhr - Das Europäische Parlament sagt eine für kommende Woche geplante Sitzung in Straßburg ab. Zur Begründung wird auf das Risiko durch das Coronavirus verwiesen.

19.40 Uhr - In Frankreich erhöht sich die Zahl der Infektionen um 138 auf 423 im Vergleich zum Mittwoch. Bislang sind sieben Menschen an einer Ansteckung gestorben. Präsident Emmanuel Macron erklärt, es sei unvermeidbar, dass sich die Ansteckungswelle in Frankreich zu einer Epidemie ausweite.

18.48 Uhr - Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 400. Das teilt das Robert-Koch-Institut am Abend mit. Am Vortag hatte das Institut 262 Fälle gezählt. Die meisten Erkrankungen wurden demnach in Nordrhein-Westfalen mit 181 Erkrankungen registriert.

18.20 Uhr - In Großbritannien ist nach einem Bericht der BBC ein erster Mensch an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Es habe sich um einen älteren Patienten gehandelt.

18.10 Uhr - In Italien steigt die Zahl der Virus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 41 auf 148 Fälle. Die Behörden teilen weiter mit, eine Abschwächung der Epidemie sei noch nicht erkennbar.

18.01 Uhr - Die Coronavirus-Epidemie kann nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO eingedämmt und unter Kontrolle gebracht werden. Allerdings sei dafür ein konzertiertes Vorgehen aller Regierungen notwendig, sagt Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Einige Staaten nähmen dies entweder nicht ernst genug oder hätten beschlossen, sie könnten nichts tun. Doch dies sie nicht die Zeit zum Aufgeben oder für Ausreden. "Dies ist eine Zeit, um alle Register zu ziehen."

18.00 Uhr - Trotz der steigenden Ansteckungszahlen bleibt die überwiegende Mehrheit der Deutschen gelassen. Im ARD-Deutschlandtrend geben 76 Prozent der Befragten an, sie hätten nur geringe Sorge, sich mit dem Virus anzustecken.

17.30 Uhr - Die UBS UBSG.S streicht vorerst alle Veranstaltungen, die die physische Präsenz von Mitarbeitern erfordern. Die Schweizer Großbank wies die Angestellten an, Kundenanlässe und interne Veranstaltungen aufzuschieben oder über Videokonferenzen abzuhalten.

15.05 Uhr - Die Zahl der Erkrankungen in den Niederlanden springt um mehr als das Doppelte auf 82 Fälle. Das teilt das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mit. Der erste Fall in den Niederlanden war am 27. Februar erfasst worden.

14.56 Uhr - Das Achtelfina-Rückspiel in der Fußball-Champions-League zwischen dem FC Valencia und Atalanta Bergamo am nächsten Dienstag wird wegen der Coronavirus-Epidemie vor leeren Rängen stattfinden. Das habe das spanische Gesundheitsministerium als Schutz vor einer Ansteckung entschieden, teilte Atalanta mit. Das Geld für die Eintrittskarten werde den Fans erstattet, kündigte der Club aus Norditalien an. Die Region ist besonders schwer von der Epidemie betroffen. Atalanta hatte das Hinspiel 4:1 gewonnen. Auch das Europa-League-Duell zwischen Getafe und Inter Mailand am 19. März soll ohne Zuschauer im Stadion gespielt werden.

14.01 Uhr - Der Weltfußballverband Fifa erwägt wegen der Coronavirus-Epidemie die Verschiebung von Qualifikationsspielen in Asien für die Weltmeisterschaft 2022. Ein entsprechender Vorschlag würde den betroffenen Verbänden vorgelegt, teilt die Fifa mit. Die Spiele von China gegen die Malediven und gegen Guam wurden bereits nach Thailand verlegt und sollen ohne Zuschauer stattfinden. Am 26. und 31. März stehen aber mehr als zwei Dutzend Begegnungen im asiatischen Raum an.

13.49 Uhr - Südafrika bestätigt den ersten Infektionsfall. Ein Mann, der mit seiner Frau auf einer Italien-Reise gewesen sei, sei positiv getestet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Das Paar sei Teil einer zehnköpfigen Reisegruppe gewesen und am 1. März nach Südafrika zurückgekehrt. Der 38-Jährige habe sich am Dienstag selbst isoliert, nachdem er mit Symptomen beim Arzt gewesen sei. Der Arzt habe sich auch selbst Quarantäne verordnet.

13.10 Uhr - Angesichts der steigenden Zahl von Coronavirus-Infektionen wird auch die Stuttgarter Bildungsmesse didacta verschoben. Die Fachveranstaltung mit über 950 Ausstellern und etwa 85.000 erwarteten Besuchern sollte von 24. bis 28. März stattfinden.

13.05 Uhr - Die Geburtskirche in Bethlehem soll aus Furcht vor einer Verbreitung des Coronavirus geschlossen werden. Das palästinensische Tourismusministerium lässt zunächst offen, für welchen Zeitraum die Anordnung gilt. Am Donnerstag tragen viele Touristen in der Kirche Schutzmasken. Die Palästinenserbehörde untersagt zudem Hotels im Westjordanland von Freitag an, ausländische Touristen zu beherbergen. In Bethlehem, das im Westjordanland liegt, besteht bei vier Hotelangestellten Corona-Verdacht. Ob sie sich bei Touristen angesteckt haben, wird derzeit ermittelt.

12.35 Uhr - Japans Notenbank wird Insidern zufolge womöglich noch diesen Monat Schritte zur Stützung von Unternehmen einleiten, denen die Coronavirus-Krise zu schaffen macht. Mit den Maßnahmen solle sichergestellt werden, dass Firmen vor dem Abschluss des Geschäftsjahres Ende März nicht in finanzielle Engpässe geraten, sagen mehrere mit den Überlegungen vertraute Personen Reuters. Die Diskussionen seien aber noch vorläufig, es gebe bislang keine formelle Entscheidung. Das nächste Zinstreffen der Bank von Japan ist für den 18. und 19. März geplant.

12.27 Uhr - Japan entzieht Personen, die aus China und Südkorea ins Land gekommen sind, bereits erteilte Visa. Ministerpräsident Shinzo Abe kündigt an, dass die Betroffenen für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt werden sollen. Die Maßnahmen sollen ab Montag gelten.

12.23 Uhr - Laut einer Ipsos-Umfrage befürchten 19 Prozent der Deutschen, dass die Virus-Krise persönliche finanzielle Auswirkungen auf sie haben. Das seien acht Prozentpunkte mehr als bei der Erhebung vor zwei Wochen.

12.15 Uhr - Den US-Aktienmärkten .DJI .IXIC .SPX drohen einer Prognose des Index-Anbieters MSCI MSCI.N zufolge kurzfristig weitere Kursverluste von elf Prozent. Der Vorhersage liege die Annahme zugrunde, dass die Coronavirus-Epidemie das Wirtschaftswachstum um zwei Prozentpunkte schmälern werde.

12.05 Uhr - Im Iran ist die Zahl der Toten durch das Coronavirus um 15 auf insgesamt 107 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien zudem 591 weitere Personen positiv auf das Virus getestet worden, teilt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Somit gebe es insgesamt 3513 Infizierte. Alle Schulen und Universitäten blieben bis zum 20. März geschlossen, kündigt Gesundheitsminister Said Namaki an.

12.00 Uhr - Das Auslesen von Bewegungsdaten aus dem Mobiltelefon wäre nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) eine gute Möglichkeit, um Kontaktpersonen von Infizierten aufzuspüren und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. "Wir wissen inzwischen, dass das technisch möglich ist", sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Ein kleines Team des RKI habe mit Mitarbeitern anderer Institutionen in den vergangenen beiden Tagen eine entsprechende "Skizze" erstellt: "Das sind erste Überlegungen." Es werde in Ruhe besprochen, ob das für die Gesellschaft akzeptabel wäre. Für ihn sei klar, dass das nur möglich wäre, "wenn der einzelne seine Daten auch spenden würde".

11.54 Uhr - Der EU-Indien-Gipfel wird nach Angaben des indischen Außenministeriums wegen des Coronavirus abgesagt. Das Gipfeltreffen hätte am 13. März in Brüssel stattfinden sollen.

11.35 Uhr – Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass es für Erkrankte bereits in Kürze Therapeutika geben wird. "Wir sind optimistisch, dass in den nächsten Wochen solche Medikamente dann auch in Deutschland eingesetzt werden", sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Es liefen viele Studien, in China insbesondere, wo Medikamente zur Behandlung experimentell getestet werden. Der Einsatz eines Impfstoffes werde nicht so schnell möglich sein: "Wir gehen davon aus, dass wir im Verlauf des nächsten Jahres einen Impfstoff haben werden." Es werde sicherlich in wenigen Monaten erste Impfstoffe geben, die aber zunächst umfangreich getestet werden müssten.

11.29 Uhr - In Italien finden in den am schwersten vom Coronavirus betroffenen Regionen im Norden des Landes unter der Woche keine Gottesdienste mehr statt. Die Bischofskonferenz entschließt sich dazu, die Messen von Montag bis Samstag in der Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna sowie in den Provinzen Savona in der Region Ligurien und Pesaro und Urbino in der Region Marken zu streichen. Der Schritt ist im katholisch geprägten Italien beispiellos. Während der Fastenzeit gehen üblicherweise mehr Gläubige auch unter der Woche in die Kirchen.

11.21 Uhr - Die Ausbreitung des Coronavirus bremst laut den Vereinten Nationen (UN) die Nachfrage nach einigen Lebensmitteln und lässt die Preise sinken. Vor allem bei Palmöl ist ein Rückgang festzustellen, wie die UN-Ernährungsorganisation FAO mitteilt. Das habe den Preisindex für Pflanzenöle im Februar im Vergleich zu Januar um mehr als zehn Prozent einbrechen lassen. Grund sei, dass wegen der Epidemie eine weltweite Konjunkturschwäche befürchtet werde. Der Preis für Fleisch und Milchpulver sei gesunken, weil Großimporteur China weniger davon einführe. Der FAO-Index für die weltweiten Lebensmittelpreise insgesamt sank um ein Prozent, nachdem er vier Monate in Folge gestiegen war.

11.16 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) mahnt dazu, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen. "Die Eindämmungsstrategie muss weitergefahren werden", sagt RKI-Präsident Lothar Wieler bei der täglichen Pressekonferenz. Bei 307 Infektionsfällen in Deutschland sei mittlerweile der Ansteckungsweg bekannt. "Der Großteil hängt mit Kontakten im eigenen Land zusammen", sagt Wieler. Ein geringerer Teil stehe im Zusammenhang mit Auslandskontakten, davon die meisten mit Italien (64) und Iran (14). Die in Deutschland gemeldeten Infizierten seien zwischen zwei und 91 Jahre alt.

11.12 Uhr - "Je länger so eine Situation andauert, desto weniger können wir uns ihren Folgen entziehen", sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in einem Interview der "Wirtschaftswoche". Das sei die Schattenseite der Globalisierung. "Die Epidemie wird Auswirkungen auf die Volkswirtschaft haben."

11.02 Uhr - Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) fordert ihren Bundeskollegen Peter Altmaier (CDU) auf, kurzfristig die Ressortchefs von Bund und Ländern zu einer Sonderkonferenz unter Beteiligung der Spitzenverbände der Wirtschaft einzuberufen. Ziel einer Zusammenkunft aller Wirtschaftsminister müsse es sein, "möglicherweise zu entwickelnde Maßnahmen des Bundes und der Länder abzustimmen", schrieb Pop an Altmaier. In einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Berlin Mitte Februar hätten 38 Prozent der Unternehmen angegeben, "bereits Auswirkungen der Coronakrise zu spüren".

10.58 Uhr - Die indische Regierung prüft eine Luftbrücke nach China, um dringend benötigte Elektronikteile für die eigene Industrie einzufliegen. Das Technologieministerium fordert Elektronik- und Handy-Firmen auf, eine Liste mit benötigten Komponenten zusammenzustellen, sagen zwei Regierungsmitarbeiter. Hintergrund sind logistische Probleme in China, wo nach dem massiven Coronavirus-Ausbruch die Produktion vieler Fabriken in der Elektronikindustrie langsam wieder hochfährt. Indien hat sich zu einem wichtigen Standort für die Smartphone-Produktion entwickelt und benötigt etwa Kameramodule und Bildschirme aus China.

10.53 Uhr - Der sprunghafte Anstieg bestätigter Corona-Fälle in Indien schürt die Sorge vor einem größeren Ausbruch der Krankheit. Binnen weniger Tage hat sich die Zahl registrierter Patienten auf 29 am Mittwoch mehr als vervierfacht. Das sind angesichts mehr als einer Milliarde Inder wenig. Doch Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus und fürchten, dass eine Epidemie in dem dicht besiedelten südasiatischen Land mit schwachem Gesundheitssystem schwer zu kontrollieren sein könnte. Ähnlich wird die Lage in den Nachbarländern Pakistan und Bangladesch eingeschätzt. Indien hat verschärfte Kontrollen von Reisenden angekündigt, nachdem 16 ausländische Touristen nach ihrer Reise positiv auf Corona getestet wurden.

10.33 Uhr - Der internationale Luftfahrtverband Iata rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit deutlich höheren Umsatzeinbußen im Passagiergeschäft. Je nach Verlauf der Epidemie dürften die Airlines weltweit in diesem Jahr 63 bis 113 Milliarden Dollar weniger einnehmen. Bei seiner vorherigen Einschätzung am 20. Februar war der Verband noch davon ausgegangen, dass sich das Minus auf 29,3 Milliarden Dollar belaufen werde.

10.22 Uhr - In einem Münchener Büro der Hypovereinsbank ist ein Mitarbeiter eines externen Dienstleisters positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Beschäftigten, die mit der Person kürzlich in engerem Kontakt gestanden hätten, arbeiteten nun 14 Tage lang von zu Hause aus, teilt die UniCredit CRDI.MI -Tochter mit. Unabhängig von dem aktuellen Fall müssen UniCredit-Mitarbeiter, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Risikogebieten aufgehalten haben, von zu Hause aus arbeiten. Falls dies nicht möglich sei, erhielten die Beschäftigten bezahlten Urlaub. Nicht notwendige Geschäftsreisen sind konzernweit verboten.

10.06 Uhr - In Deutschland sind nach Zahlen des Robert-Koch-Instituts mittlerweile 349 Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Betroffen seien alle Bundesländer bis auf Sachsen-Anhalt. Die meisten Fälle gebe es in Nordrhein-Westfalen (175), Baden-Württemberg (65) und Bayern (52).

10.05 Uhr - In der Schweiz gibt es den ersten bestätigten Todesfall im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Ansteckung. Eine 74-jährige mit dem Erreger infizierte Frau ist im Spital Lausanne im Kanton Waadt gestorben, teilen das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Behörden des Kantons mit. Für die Patientin bestand ein erhöhtes Risiko, sie litt an einer chronischen Erkrankung, heißt es.

09.44 Uhr - In Hongkong haben die Behörden den Hund eines Coronavirus-Patienten unter Quarantäne gestellt, um zu untersuchen, ob es sich möglicherweise um die erste Übertragung des Erregers von Mensch zu Tier handelt. Der Hund war "schwach positiv" gestestet worden. Der Hund werde genau beobachtet und der Test wiederholt, teilt das Umweltschutzministerium mit. Es gebe bislang keinen Beleg dafür, dass Haustiere eine Infektionsquelle sein könnten. Auf der Internetseite der Weltgesundheitsorganisation heißt es, es gebe bisher keinen Beweis dafür, dass Haustiere mit dem Coronavirus infiziert werden können. Andere Gesundheitsexperten halten das zwar für möglich, aber zugleich für unwahrscheinlich, dass Haustiere das Virus weiter verbreiten.

09.19 Uhr - Auch in Bosnien gibt es einem TV-Bericht zufolge nun die erste Coronavirus-Infektion. Die Ansteckung sei im serbischen Teil des Landes bestätigt worden, berichtet der Regionalsender RTRS.

09.16 Uhr - Kalifornien verwehrt einem Kreuzfahrtschiff auf dem Rückweg von Hawaii die Einfahrt in den Heimathafen San Francisco. Zunächst müssten auf der "Grand Princess" rund 20 Personen auf Corona getestet werden, erklärt der Gouverneur des US-Bundesstaats, Gavin Newsom. Sie zeigten Symptome, die für Corona, Grippe und Erkältung typisch seien. Zuvor waren zwei Passagiere, die im Februar mit demselben Schiff unterwegs waren, an Corona erkrankt. Einer von ihnen starb inzwischen.

08.50 In Österreich gibt es nach Angaben des Sozialministeriums mittlerweile 37 bestätigte Infektionen. Das sind um acht mehr als Mittwoch. Die meisten Erkrankungen verlaufen mild, hieß es aus dem Ministerium.

08.35 Uhr - Der für Anfang April geplante Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Japan wird wegen der Coronavirus-Epidemie verschoben. Beide Länder seien übereingekommen, sich zunächst auf den Kampf gegen die Krankheit zu konzentrieren, erklärt die Regierung in Tokio. Ein neuer Besuchstermin werde später vereinbart. Das Coronavirus grassiert besonders stark in China, wo über 80.000 Patienten registriert sind.

08.29 Uhr - Facebook FB.O schließt in Seattle eine Niederlassung, nachdem dort bei einem freien Mitarbeiter eine Coronavirus-Infektion festgestellt wurde. Das Büro bleibe bis zum 9. März zu, teilt das soziale Netzwerk mit. Zudem würden Mitarbeiter in allen Niederlassungen in Seattle ermutigt, bis Ende März von zu Hause aus zu arbeiten. In der Stadt im nordwestlichen Bundesstaat Washington gibt es mit mindestens 39 bestätigten Erkrankungen die meisten Corona-Fälle der USA.

07.48 Uhr - In Griechenland melden die Gesundheitsbehörden den zehnten Infektionsfall. In drei Landkreisen im Westen des Landes bleiben die Schulen geschlossen und sind öffentliche Versammlungen verboten.

07.44 Uhr - Italien wird sein Paket zur Bewältigung der Coronavirus-Auswirkungen für die Wirtschaft wahrscheinlich auf fünf Milliarden Euro aufstocken, wie Wirtschaftsstaatsekretärin Laura Castelli der Tageszeitung "Il Messaggero" sagt. Sie ergänzt, die Regierung in Rom erwäge, eine vorübergehende Aussetzung des EU-Stabilitätspakts zu beantragen.

07.37 Uhr - China hat bislang umgerechnet 14,25 Milliarden Euro (110,48 Milliarden Yuan) zur Bewältigung der Coronavirus-Krise zur Verfügung gestellt. Diese Zahl nennt der stellvertretende Finanzminister Xu Hongcai.

06.33 Uhr - In Thailand geben die Behörden vier weitere Infektionen bekannt. Damit steigt die Zahl dort insgesamt auf 47.

05.39 Uhr - Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe hat Insolvenz angemeldet. Die bereits angeschlagene Fluggesellschaft konnte dem durch das Coronavirus verursachten Rückgang der Reisenachfrage nicht länger standhalten. "Alle Flüge bleiben am Boden und das Geschäft ist mit sofortiger Wirkung eingestellt", erklärt die Fluggesellschaft. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY werde die Abwicklung übernehmen. Die Pleite gefährdet rund 2000 Arbeitsplätze und kommt für Premierminister Boris Johnson ungelegen, der die regionalen Verkehrsverbindungen stärken will.

05.25 Uhr - Das japanische Biopharma-Unternehmen Anges 4563.T kündigt die Zusammenarbeit mit der Universität in Osaka an, um gemeinsam einen Coronavirus-Impfstoff zu entwickeln. Die Aktien von Anges steigen nach der Ankündigung um mehr als zwölf Prozent. Laut Daten der Nachrichtenagentur Reuters gibt es inzwischen weltweit über 93.000 Fälle, davon 13 Prozent oder fast 12.700 betroffene Personen in Ländern außerhalb Chinas.

03.47 Uhr - Die japanische Ministerin für die Olympischen Sommerspiele in Tokio, Seiko Hashimoto, weist eine Absage oder Verschiebung der Olympiade von sich. Japan bereite sich wie geplant noch auf die Sommerspiele vor, "eine Absage oder Verzögerung der Spiele wäre für die Athleten inakzeptabel", sagt Hashimoto vor dem Haushaltsausschuss. Er fügt hinzu, dass die Organisatoren und das Internationale Olympische Komitee weiterhin eng zusammenarbeiten würden.

02.54 Uhr - Das US-Technologieunternehmen Microsoft MSFT.O fordert seine Mitarbeiter zur Heimarbeit bis zum 25. März auf. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Zahl der Coronavirus-Infektionen in Seattle, dem Firmensitz des Soft- und Hardwareherstellers. "Diese Maßnahmen werden Ihre Sicherheit gewährleisten und auch den Arbeitsplatz für diejenigen, die vor Ort sein müssen, sicherer machen", sagt Vizepräsident Kurt DelBene in einem Blogeintrag. Mitarbeiter, für die "es wichtig ist, im Büro oder anderen Arbeitsumgebungen zu sein" - wie Rechenzentrum und Einzelhandelsmitarbeiter - sollten weiterhin an ihren Arbeitsplatz gehen. Das Unternehmen folge den Regierungsrichtlinien zur Desinfektion der Standorte, so DelBene.

01.53 Uhr - Israel verwehrt Touristen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz ohne im Voraus getroffenene Quarantänevorkehrungen die Einreise. Zudem müssen Israelis, die aus einem der betroffenen Länder nach Hause fliegen, 14 Tage zu Hause bleiben. Israel hat bisher 15 Coronavirus-Fälle gemeldet. Etwa 5000 Bürger, die aus von dem Virus betroffenen Gebieten zurückgekehrt sind, sind zu Hause unter Quarantäne gestellt. Israelische Medien schätzen, dass die erweiterten Beschränkungen die Zahl auf bis zu 100.000 erhöhen könnte. Israel hatte die Regelung bereits für Flüge aus Italien, China und Singapur erlassen.

01.40 Uhr - Die Zahl der Neuinfektionen in China steigt wieder leicht an. Die Behörden melden für Mittwoch 139 Neuinfektionen, tags zuvor waren es 119. Damit klettert die Gesamtzahl der Infizierten auf 80.409. Die Zahl der Toten steigt um 31 auf 3012. Tags zuvor waren 38 gemeldet worden. Auf die zentrale Provinz Hubei entfallen dabei alle Todesfälle - darunter 23 in der Stadt Wuhan - und 134 der Neuinfektionen.

00.53 Uhr - Der Vorsitzende des Finanzausschusses des US-Senats, Chuck Grassley, fordert die Regierung in Washington auf, China angesichts des durch das Coronavirus verursachten Konjunkturabschwungs einen gewissen Spielraum bei der Umsetzung des ersten Handelsabkommens einzuräumen. Grassley sagt der Nachrichtenagentur Reuters, er sehe keine Beweise dafür, dass China beabsichtige, seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zu entgehen. Aber das Coronavirus könnte einige Anpassungen erfordern und würde wahrscheinlich den Beginn der Verhandlungen über ein zweites Handelsabkommen verzögern. Chinas Schritte, einige Zölle auf US-Waren zu senken und Inspektionen ihrer Lebensmittel zuzulassen, zeigten, dass sie in "gutem Glauben" handelten, fügt Grassley hinzu.

00.36 Uhr - Australiens Finanzministerium schätzt, dass sich das Coronavirus im ersten Quartal 2020 negativ auf das Wachstum auswirken wird. "Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass das Virus im Märzquartal 2020 um mindestens einen halben Prozentpunkt auf das Wachstum drücken wird", sagt Finanzminister Steven Kennedy vor einem parlamentarischen Ausschuss in Canberra. Noch sei es zu früh, um eine längerfristige Bewertung der Auswirkungen des Virus vorzunehmen. Die vorläufige Schätzung berücksichtige die direkten Auswirkungen auf den Tourismus, die internationalen Bildungsprojekte und einige Wechselkurseffekte. Sie schließe keine Störungen der Lieferkette oder andere umfassendere Auswirkungen ein, so Kennedy. Die Annahmen des Finanzministeriums entsprechen einer Schätzung der Reserve Bank of Australia. Die Währungshüter kappten den Schlüsselzins am Dienstag auf 0,5 Prozent von 0,75 Prozent, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie abzufedern.

00.21 Uhr - Die USA fordert den Online-Versandhändler Amazon AMZN.O auf, bei Artikeln zum Schutz gegen das Coronavirus Preistreiberei auf seiner Plattform zu unterbinden. Eine Schachtel mit kleinen Handdesinfektionsflaschen, die normalerweise für 10 Dollar verkauft werden, würde online für 400 Dollar gelistet, schreibt US-Senator Edward Markey in einem Brief an den Handelsriesen. Ein Drittanbieter listet eine Flasche des Mittels für 600 Dollar. Allerdings würde eine große Flasche der Amazon-Marke weiterhin für 8,25 Dollar angeboten, so Markey. Amazon stand nicht sofort für eine Stellungnahme zur Verfügung. Das Unternehmen hatte vergangene Woche mehr als eine Millionen Produkte gesperrt, die behauptet hatten, das Virus heilen oder vor der Ansteckung schützen zu können.

(Zusammengestellt vom Reuters-Büro Berlin. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2888 5168 oder +49 69 7565 1236)

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