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Altcoin-Crash: Delisting-Entscheidung lässt Cardano, Polygon und Solana erzittern

Veröffentlicht am 10.06.2023, 23:05
Aktualisiert 11.06.2023, 10:53
© Reuters.
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Investing.com - In einem Schritt, der die Kryptomärkte erschüttert hat, hat der beliebte US-Neobroker Robinhood (NASDAQ:HOOD) angekündigt, dass er die Unterstützung für die Kryptowährungen Cardano, Polygon und Solana einstellen wird. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten Klagen der US-Börsenaufsicht gegen die beiden großen Kryptobörsen Binance und Coinbase (NASDAQ:COIN). Die SEC bezeichnete die genannten Cyberdevisen als nicht registrierte Wertpapiere und setzte damit eine Lawine von Ereignissen in Gang, die zu einem rapiden Absturz der Kurse führte.

Am 9. Juni verkündete Robinhood in einem Update, dass die drei genannten Kryptowährungen ab dem 27. Juni nicht mehr auf der Plattform unterstützt werden. Das Unternehmen begründete diese Entscheidung mit internen Prüfungen und wies dabei explizit auf die Klagen der SEC hin. Robinhood betonte, dass die Unsicherheit, die durch die rechtlichen Schritte gegen Coinbase und Binance entstanden ist, der Hauptgrund für das Delisting sei. Trotz dieser Maßnahme zeigte sich das Unternehmen kämpferisch und betonte seine Unterstützung für die Kryptobranche. Man wolle weiterhin für regulatorische Klarheit in den USA eintreten, um den Kunden ein größeres Vertrauen in den Markt zu ermöglichen.

Die Auswirkungen dieser Entscheidung waren unmittelbar spürbar: Cardano, Polygon und Solana mussten empfindliche Kursverluste von jeweils mehr als 25 Prozent hinnehmen. Aber auch etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple XRP blieben von den Turbulenzen nicht verschont, wenngleich sie sich etwas robuster zeigten. Es ist offensichtlich, dass die Ankündigung von Robinhood eine Schockwelle durch den Kryptomarkt geschickt hat, und viele Investoren sind besorgt über die langfristigen Auswirkungen.

Dem vorausgegangen waren die SEC-Klagen gegen Binance und Coinbase Anfang der Woche. Die Kryptobörse Binance wurde angeklagt, weil sie angeblich den Handel von nicht registrierten Wertpapieren ermöglichte. Wenig später folgte die SEC mit ähnlichen Vorwürfen gegen Coinbase, die größte US-amerikanische Kryptobörse. Per Saldo wurden 13 Kryptowährungen, einschließlich Cardano, Polygon und Solana, als nicht registrierte Wertpapiere genannt.

Die SEC-Klagen haben zweifellos eine beträchtliche Unsicherheit in den Kryptomarkt gebracht. Die Händler sind nun mit der Frage konfrontiert, welche Kryptowährungen als Wertpapiere angesehen werden und welche regulatorischen Schritte möglicherweise in Zukunft ergriffen werden. Diese Unsicherheit hat zu einem Vertrauensverlust geführt und könnte langfristige Auswirkungen auf den gesamten Kryptosektor haben.

Während Robinhood seine Entscheidung zur Entfernung der genannten Kryptowährungen aus seinem Programm getroffen hat, steht die Kryptobranche vor einer entscheidenden Phase. Die Hoffnung liegt in einer verbesserten regulatorischen Klarheit, die Investoren Vertrauen geben und den Weg für nachhaltiges Wachstum ebnen könnte. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich der Markt erholt und welche Schritte von den Akteuren unternommen werden, um diese Krise zu bewältigen.

In der Zwischenzeit werden Investoren und Beobachter die Entwicklungen aufmerksam verfolgen und auf positive Signale aus der Branche hoffen. Die Kryptowährungen haben bereits bewiesen, dass sie widerstandsfähig sind und sich von Rückschlägen erholen können. Jetzt ist es an der Zeit, die Herausforderungen anzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden, um das Vertrauen der Anleger wiederherzustellen und die Zukunft der Kryptobranche zu sichern.

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