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Eurozone: Industrieproduktion sinkt im Mai stärker als erwartet

Wirtschaftsindikatoren14.07.2021 11:48
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© Reuters.

Investing.com - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Mai auf Monatsbasis um 1% zurückgegangen, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um nur 0,2% gerechnet. Im Jahresvergleich erhöhte sich die Produktion um 20,5%.

"Der Industriesektor der Eurozone erlitt im Mai einen Rückschlag. Der Mangel an Halbleitern weltweit beeinträchtigte die Automobilproduktion", sagte Jack Allen-Reynolds, Europa-Ökonom bei Capital Economics. "Die Versorgungsunterbrechungen dürften noch einige Zeit andauern und die Erholung des Sektors bremsen, aber die Unternehmensumfragen deuten auf eine starke Grundnachfrage hin", fügte er hinzu.

Im Vergleich zum Vormonat sank die Produktion von Verbrauchsgütern in der Eurozone um 2,3% und in der gesamten Europäischen Union um 1,7%. Die Energieproduktion ging in der Eurozone um 1,9% und in der ganzen Europäischen Union um 2% zurück, während die Investitionsgüterproduktion in beiden Regionen um 1,6% abnahm. Die Produktion von Vorleistungsgütern blieb sowohl in der Eurozone als auch in der EU wenig verändert, während die Produktion von Gebrauchsgütern um 1,6% bzw. 1,5% stieg.

Die größten monatlichen Rückgänge wurden in Rumänien und Griechenland registriert, während Litauen und Ungarn den deutlichsten Anstieg verzeichneten.

An den Märkten sorgten die Daten kaum für Bewegung: der DAX stand gegen 11.43 Uhr leicht im Minus, ähnlich wie der Euro Stoxx 50. Für den EUR/USD ging es um 0,10% aufwärts und die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank um einen Basispunkt auf -0,3000%.

Eurozone: Industrieproduktion sinkt im Mai stärker als erwartet
 

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Kommentare (1)
Markus Maier
Bachelor 14.07.2021 13:44
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wundert mich nicht das die Industrieproduktion bei diesem weit überbewerteten Euro sinkt. ! Wer kauft schon in der Eurozone wenn`s in anderen außereuropäischen Ländern billiger ist. Was ist daran schwer zu verstehen ? Über eine unterbewertete Währung kann ich mich freuen, eine Überbewertete  müsste die EZB entsprechend bekämpfen. Mit diesem teuren Euro wird die Eurozone bald zum Schlußlicht der Industrieländer verkommen.
 
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