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VIRUS-TICKER-Italien fordert Flexibilität von EU bei Haushaltszielen

Wirtschaftsindikatoren25.02.2020 08:41
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© Reuters. VIRUS-TICKER-Italien fordert Flexibilität von EU bei Haushaltszielen

25. Feb (Reuters) - Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen:

08.25 Uhr - Italien fordert von der EU Flexibilität bei der Bewertung der Haushaltslage des Landes. Die EU sollte Italien bei den Etatzielen entgegenkommen, wenn sich die Coronavirus-Epidemie erheblich auf die Wirtschaftsleistung auswirken sollte, sagt die stellvertretende Wirtschaftsministerin Laura Castelli dem Radiosender RAI Uno. Der EU stünden dafür Ressourcen zur Verfügung.

07.45 Uhr - Im Iran sind zwei weitere Menschen an dem Virus gestorben, wie das Internetportal Eghtesaonline unter Berufung auf den Chef der Medical Science University of Saveh berichtet. Demnach steigt die Totenzahl in dem Land auf 14.

07.34 Uhr - In Taiwan hat das Parlament ein Konjunkturpaket über umgerechnet 1,82 Milliarden Euro (60 Milliarden Taiwan-Dollar) gebilligt, das die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus auf die exportabhängige Wirtschaft des Landes abfedern soll. Es sieht unter anderem Kredite für kleine Firmen vor.

06.45 Uhr - Vietnams Textilindustrie stellt sich auf einen starken Dämpfer durch die Folgen des Coronavirus ein. Der Branchenverband sagt gravierende Materialengpässe ab dem zweiten Quartal voraus. Wichtige Zulieferer sitzen in China, Japan und Südkorea.

06.22 Uhr - Das vietnamesische Gesundheitsministerium teilt mit, dass alle 16 infizierten Menschen im Land inzwischen genesen seien. Seit dem 13. Februar seien keine neuen Erkrankungen bekanntgeworden.

06.17 Uhr - Die japanische Regierung ruft die heimischen Unternehmen dazu auf, den Beschäftigten nach Möglichkeit Heimarbeit und Schichtarbeit zu empfehlen. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus aufgehalten werden.

05.53 Uhr - Singapore Airlines SIAL.SI friert die Rekrutierung von Bodenpersonal bis auf weiteres ein. Das Unternehmen würde die Situation genau beobachten und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen ergreifen, die der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit nicht schaden, teilte die Fluggesellschaft mit.

04.17 Uhr - Das oberste chinesische Gesetzgebungsorgan verbietet laut der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua ab sofort den Handel und Konsum von Wildtieren. "Seit dem Ausbruch der neuartigen Coronavirus-Krankheit (COVID-19) wächst unter den Menschen die Besorgnis über den Verzehr von Wildtieren und die versteckten Gefahren, die dies für die öffentliche Gesundheit mit sich bringt", sagt Zhang Tiewei, ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses. Es sei sowohl dringend als auch notwendig, dass die Entscheidung im "kritischen Moment für die Prävention und Bekämpfung der Epidemie" getroffen werde. Die Entscheidung des Nationalen Volkskongresses sieht vor, dass der illegale Konsum und Handel mit Wildtieren "streng bestraft" wird, ebenso wie die Jagd, der Handel oder der Transport von Wildtieren zum Zwecke des Konsums. Die Verwendung von Wildtieren für nicht essbare Zwecke, einschließlich wissenschaftlicher Forschung, medizinischer Verwendung und Anzeige, würde einer strengen Prüfung, Zulassung und Quarantäneinspektion unterzogen. Wissenschaftler vermuten, haben aber noch nicht beweisen können, dass das neue Coronavirus von Tieren an den Menschen weitergegeben wurde.

03.51 Uhr - Ein vierter Passagier des in Japan festgemachten Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" ist nach Angaben des staatlichen Fernsehens NHK an dem Coronavirus gestorben. Der Passagier sei über 80 Jahre gewesen alt, sagt NHK. Japan wird wegen seines Umgangs mit der Situation auf dem Kreuzfahrtschiff, das von Carnival (LON:CCL) CCL.N betrieben wird, kritisiert. Hunderte haben sich auf dem Schiff infiziert. Auch in Japan steigt die Zahl der Patienten. Es wird erwartet, dass die Regierung im Laufe des Dienstags eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems vorstellt.

03.34 Uhr - Die US-Regierung fordert vom Kongress 2,5 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Virus, darunter mehr als eine Milliarde für die Entwicklung eines Impfstoffes. "Die Trump-Regierung nimmt die Ausbreitung der COVID-19 Coronavirus-Krankheit weiterhin sehr ernst. Heute übermittelt die Regierung dem Kongress einen zusätzlichen Finanzierungsplan in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar, um die Entwicklung von Impfstoffen zu beschleunigen, die Vorbereitungs- und Reaktionsaktivitäten zu unterstützen und dringend benötigte Ausrüstung und Vorräte zu beschaffen", sagt Rachel Semmel, eine Sprecherin des Finanzhaushaltes des Weißen Hauses. Von dem Antrag in Höhe von 2,5 Milliarden Dollar stellen 1,5 Milliarden Dollar neue Fördergelder dar. Der Rest würde aus Mitteln kommen, die bereits vom Kongress budgetiert sind, wie z. B. ungenutzte Mittel zur Bekämpfung des Ebola-Virus. Die Regierung benötigt die Zustimmung des Kongresses, um diese Gelder umzuleiten. Die Demokratin Nita Lowey, Vorsitzende des Bewilligungsausschusses des Repräsentantenhauses, sagt, der Finanzierungsantrag sei "völlig unzureichend, um die Amerikaner vor dem Ausbruch des tödlichen Coronavirus zu schützen".

03.18 Uhr - Japan hält an den Olympischen Sommerspielen fest. Der japanische Gesundheitsminister Katsunobu Kato sagt, es sei noch zu früh, um über eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio infolge des Coronavirus und dessen Ausbreitung in Japan zu sprechen. Zuvor wurden Fragen laut, ob die am 24. Juli beginnenden Sommerspiele verschoben oder abgesagt werden sollten. Ein Londoner Bürgermeisterkandidat erklärt, London sei bereit, die Spiele bei Bedarf auszurichten.

03.06 Uhr - Mastercard (NYSE:MA) MA.N korrigiert seine Prognose für das erste Quartal zwischen zwei bis drei Prozent nach unten. Für das laufende Quartal erwarte das Unternehmen nun ein Umsatzwachstum zwischen neun und zehn Prozent, da sich das Virus grenzüberschreitend auf Reisen und E-Commerce auswirke, erklärt das Unternehmen. Der Kreditkartenaussteller geht auch davon aus, dass das Nettoumsatzwachstum im Jahresverlauf im Jahr 2020 im unteren Zehnprozentbereich liegen werde, wenn sich die Auswirkungen des Virus auf das erste Quartal beschränkten.

02.47 Uhr - Die US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention rät Amerikanern, wegen des Coronavirus-Ausbruchs alle unnötigen Reisen nach Südkorea zu vermeiden. Südkorea meldet 60 neue Fälle, wodurch die Gesamtzahl der infizierten Patienten im Land nach Angaben der Gesundheitsbehörden auf 893 steigt.

01.52 Uhr - Die Zahl der Virus-Erkrankungen in Festland-China steigt nach Angaben der Behörden um 508 an. Am Vortag hatte es 409 neue Fälle gegeben. Damit liegt die Zahl der Erkrankten demnach insgesamt nun bei 77.658. Die Zahl der Toten steigt um 71, nach 150 am Tag zuvor. Allein in der Provinz Hubei sind 68 der 71 Toten gemeldet und 499 der insgesamt 508 Neuerkrankungen. Insgesamt starben damit bislang 2663 Menschen in China an den Virus-Folgen.

00.23 Uhr - Nach dem Corona-Ausbruch in Italien rechnet NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann einem Zeitungsbericht zufolge auch mit Infektionen in Nordrhein-Westfalen. "Mit einem Import von einzelnen Fällen auch nach Nordrhein-Westfalen muss gerechnet werden", sagt Laumann der Düsseldorfer Zeitung "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung bleibe aber derzeit weiterhin gering.‎ "Wenn ein Fall oder mehrere Fälle im Land auftreten sollte, sind wir gut darauf vorbereitet", so Laumann weiter. Das Ministerium verweist darauf, dass es in NRW-Krankenhäusern rund 1900 Isolierbetten der Kategorie B gebe. Hier könnten Covid-19-Patienten versorgt werden. Der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, sagt dem Blatt: "Die Apotheken sind gut auf einen Ausbruch des Corona-Virus vorbereitet. In der Regel haben sie einen Wochenbedarf an Medikamenten vorrätig, Antibiotika sind für mehr als einen Monat vorrätig." Mundschutz sei dagegen kaum noch zu bekommen. Die günstigen und wenig wirksamen Masken seien nahezu vergriffen. Die teuren und wirksameren Masken, die rund zehn Euro pro Stück kosten, würden von den Herstellern kontingentiert. (Zusammengestellt vom Reuters-Büro Berlin. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 30 2888 5168 oder +49 69 7565 1236)

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