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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 28.09.2022 - 15.15 Uhr

Wirtschaft 28.09.2022 15:30
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Kreise: Produktionstempo bei Apple (NASDAQ:AAPL) knickt wegen fehlender iPhone-Nachfrage ein

CUPERTINO - Infolge einer fehlenden Nachfrage will Apple Kreisen zufolge die Produktion seiner neuen iPhone-Reihe nun doch nicht erhöhen. Der im kalifornischen Cupertino ansässige Technikgigant habe seinen Zulieferern mitgeteilt, die Produktionsgeschwindigkeit im zweiten Halbjahr nicht mehr um bis zu sechs Millionen Einheiten zu steigern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zu Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Apple lehnte eine Stellungnahme ab.

ROUNDUP/Commerzbank: Zusätzliche Vorsorge für mBank (WA:MBK) - Ergebnisziel bestätigt

FRANKFURT - Eine zusätzliche Risikovorsorge gegen mögliche Kreditausfälle bei der polnischen Tochter mBank geht zu Lasten der Commerzbank (ETR:CBKG) . Das polnische Institut hat im Zusammenhang mit seinem Kredit-Portfolio in Schweizer Franken eine zusätzliche Vorsorge von umgerechnet rund 490 Millionen Euro gebildet. Das operative Ergebnis der Commerzbank wird im dritten Quartal in entsprechender Höhe belastet, wie die Bank am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte. Dennoch hält Coba-Finanzchefin Bettina Orlopp am Ergebnisziel für 2022 fest. An der Börse ging es für die Commerzbank-Aktie am Mittwoch zuletzt in einem ohnehin schwachen Umfeld für Banken um knapp 5 Prozent nach unten.

ROUNDUP: Milliardenstrafe für Finanzfirmen in den USA wegen Messenger-Diensten

NEW YORK/FRANKFURT - Ungeregelte Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp kommt eine Reihe großer Banken und Finanzfirmen in den USA teuer zu stehen. Die 16 Unternehmen werden insgesamt gut 1,1 Milliarden Dollar (knapp 1,15 Mrd Euro) Strafe zahlen, wie die US-Börsenaufsicht SEC am Dienstag mitteilte. Unter anderem zahlen Barclays (LON:BARC) Capital, Goldman Sachs (NYSE:GS) , Morgan Stanley (NYSE:MS) und Deutsche Bank (ETR:DBKGn) Securities jeweils 125 Millionen Dollar.

ROUNDUP 3: Hurrikan 'Ian' nähert sich Florida - nun Kategorie vier von fünf

KEY WEST - Hurrikan "Ian" nimmt auf seinem Weg in Richtung des US-Bundesstaats Florida weiter an Kraft zu. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Stundenkilometern gilt der Sturm im Golf von Mexiko nun als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie, wie das US-Hurrikanzentrum am frühen Mittwochmorgen Ortszeit) mitteilte. Das Sturmauge befand sich demnach etwa 125 Kilometer westlich der Küste Floridas. Die Behörde warnte vor "lebensbedrohlichen Sturmfluten, katastrophalen Winden und Überschwemmungen auf der Halbinsel".

ROUNDUP: 'Da ist Brisanz drin' - Dax-Vorstandsgehälter deutlich gestiegen

FRANKFURT - Die Gehaltsschere zwischen Topmanagern und ihren Beschäftigten in den Dax -Konzernen ist im vergangenen Jahr weit auseinander gegangen. Nach einem kräftigen Gehaltsplus verdienten die Vorstände der Börsenschwergewichte 2021 im Schnitt 53 Mal so viel wie ihre durchschnittlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und der Technischen Universität München hervor. Im Jahr 2020 war es noch das 47-Fache.

ROUNDUP: 'Versandkosten Wucher!!'- BGH erlaubt harsche Kundenkritik auf Ebay (NASDAQ:EBAY)

In dem Fall hatte ein Mann über Ebay bei einem Unternehmen aus Bayern vier Gelenkbolzenschellen gekauft. Von den gezahlten 19,26 Euro waren 4,90 Euro Versandkosten. Als Bewertung schrieb er nach Erhalt der Produkte im Bewertungsprofil: "Ware gut, Versandkosten Wucher!!"

Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um fast fünf Prozent

BERLIN - Bahnreisen im Fernverkehr werden ab Mitte Dezember um durchschnittlich fast fünf Prozent teurer. Betroffen sind auch die Preise für die Bahncards 25, 50 und 100, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Zuvor wurde der Aufsichtsrat über die Änderungen informiert. Demnach hebt die Bahn die sogenannten Flexpreise ab dem 11. Dezember um durchschnittlich knapp sieben Prozent an. Die Preise für die drei Bahncard-Abos, mit denen Fahrgäste pro Fahrt 25, 50 oder 100 Prozent Rabatt bekommen, steigen demnach um 4,9 Prozent.

Hamburgs Arcelormittal-Chef für europaweit einheitlichen Strompreis

HAMBURG - Der Leiter des Hamburger Stahlwerks von ArcelorMittal (AS:MT) , Uwe Braun, hat sich angesichts explodierender Energiekosten für einen europaweit einheitlichen Strompreis ausgesprochen. "Am besten wäre ein Preis von 60 Euro, das entspricht sechs Cent pro Kilowattstunde", sagte Braun in einem Interview der Wochenzeitung "Zeit" (Hamburg-Ausgabe, Donnerstag). Derzeit liege der Strompreis bei mehr als 400 Euro pro Megawattstunde. "Außerdem schwanken die Strompreise extrem stark - zuletzt kostete eine Megawattstunde mal 500 Euro und mal 1000 Euro." Beim Erdgas wiederum habe sich der Preis innerhalb eines Jahres von im Schnitt 25 Euro pro Megawattstunde verachtfacht. Das sei ein riesiges Problem.

MTU (ETR:MTXGn) holt Webasto-Managerin Maurer in den Vorstand

MÜNCHEN - Der Münchner Triebwerksbauer MTU Aero hat die Ingenieurin Silke Maurer als neue Chefin fürs Tagesgeschäft in den Vorstand berufen. Die 49-Jährige war bisher beim Autozulieferer Webasto in gleicher Funktion tätig. Der MTU-Aufsichtsrat berief Maurer am Mittwoch mit Wirkung zum 1. Februar für drei Jahre in den Vorstand des Dax -Konzerns. "Ihr Ressort umfasst weitgehend die Aufgaben des bisherigen Technikvorstands Lars Wagner, der zum 1. Januar 2023 den Vorstandsvorsitz übernehmen und auch zukünftig Entwicklung und Technologie sowie Nachhaltigkeit führen wird", teilte MTU mit.

ROUNDUP: Wiedeking und Härter Zeugen im Verfahren gegen VW-Dachgesellschaft

STUTTGART - Im Musterverfahren gegen die VW (ETR:VOWG) -Dachgesellschaft Porsche (ETR:PSHG_p) SE (PSE) im Zuge des Dieselskandals will das Oberlandesgericht Stuttgart die früheren Vorstände Wendelin Wiedeking und Holger Härter als Zeugen vernehmen. Dies erklärte der Vorsitzende Richter des 20. Zivilsenats, Stefan Vatter, am Mittwoch. Wiedeking und Härter waren früher Vorstandschef sowie Finanzvorstand der PSE. Die gleichen Positionen hatten beide auch beim Sportwagenbauer Porsche. Die Vernehmung der beiden Ex-Manager ist für den 7. Dezember angesetzt.

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Weitere Meldungen

-ROUNDUP: Kohlekraftwerke aus Reserve sollen länger am Netz bleiben dürfen

-Bahn-Logistiksparte Schenker bietet Ersatzteillieferung via 3D-Druck

-Bayerns Staatsregierung reichen Pläne für Isar 2 nicht aus

-ROUNDUP: Star Wars und Technic bescheren Lego sattes Umsatzplus

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-Tim Mälzer hofft auf Strompreisdeckel für Gastro, Bäcker und Co.

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-Kretschmann hält kurzen Weiterbetrieb von Neckarwestheim für richtig

-EU-Kommission will Geschädigte künstlicher Intelligenz schützen

-Spritpreise sinken vierte Woche in Folge - Diesel wieder unter 2 Euro

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