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EZB-Mitglied Schnabel: Höhepunkt der Inflation erreicht

Wirtschaft29.11.2021 10:24
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© Reuters.

Investing.com - Dem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, zufolge glaubt die europäische Währungsbehörde, dass die Inflation ihren Höhepunkt bereits im November erreicht hat. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte darüber zuerst berichtet.

Laut Schnabel dürfte die Inflation im Laufe des nächsten Jahres allmählich zurückgehen. Es gebe derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Inflation außer Kontrolle geraten sei. Außerdem werde sich die Teuerung nicht wie in den vergangenen Monaten weiter beschleunigen.

Die Inflation werde sich im nächsten Jahr wieder auf 2 Prozent zubewegen, so Schnabel weiter, weswegen es zum jetzigen Zeitpunkt "verfrüht" wäre, die Geldpolitik zu straffen.

Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Oktober 2021 auf 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen - der höchste Wert seit Juli 2008. 

Dem EZB-Protokoll der Oktober-Sitzung zufolge räumen die Währungshüter inzwischen die Möglichkeit einer mittelfristig höheren Inflation ein, was "ausreichende Flexibilität bei der Kalibrierung ihrer geldpolitischen Maßnahmen" erfordert.

Man war sich sogar einig, dass die Inflation in letzter Zeit systematisch unterschätzt worden war.

Gleichzeitig ist die EZB aber der Ansicht, dass ein nachhaltiger Anstieg der Inflation ein höheres Lohnwachstum und höhere Inflationserwartungen erfordert. Da auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor Ungleichgewichte bestehen, könnte es aber noch einige Zeit dauern, bis dies der Fall ist.

Angesichts des erneuten Anstiegs der Corona-Infektionen und der Teil-Lockdowns, die wahrscheinlich zu einer kurzfristigen Abschwächung der Konjunkturerholung führen werden, ist die Dezember-Sitzung der EZB mit vielen Unsicherheiten behaftet. Zwar scheint eine gewisse Drosselung der Anleihekäufe für 2022 nach wie vor beschlossene Sache zu sein, doch wird sich die EZB in Bezug auf ihre zukünftige geldpolitische Ausrichtung wohl eher bedeckt halten.

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Kommentare (2)
Erik Lage
Erik Lage 29.11.2021 13:01
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na hoffen wir mal dass die kauflaune im Keller bleibt, notfalls mittels lockdown. Eine Erhöhung der Geld umlaufgeschwindigkeit wäre kontraproduktiv während die geldmenge schon um 11% gewachsen ist im EU raum. Sobald die Leute das Geld wieder ausgeben, kommt der nächste schub. Mal davon ab das die Gewerkschaften eine gute Verhandlungsbasis haben um die Löhne anzupassen was schlimmstenfalls zu einer lohninflation führt. Ich schätze da kommt noch was, das die EZB das nicht zugeben mag, wundert mich nicht. achja die Türkei als sehr Bevölkerungsstarkes Land schwebt auch wie ein daimokles Schwert über europa falls es dort zu einer gallopierenden inflation kommt...mhm
Eggert Der Erste
Eggert Der Erste 29.11.2021 12:07
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Da bin ich beruhigt... danke Frau Schnabel 🤣🤣🤣...
 
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