Eilmeldung
Investing Pro 0
Cyber Monday Extended SALE: Bis zu 60 % RABATT für InvestingPro+ JETZT SICHERN

Türkische Notenbank reduziert Leitzins erneut - Ende der Zinssenkungen in Sicht

Wirtschaft 24.11.2022 12:45
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
© Reuters

ANKARA (dpa-AFX) - Die türkische Notenbank hat ihren Leitzins ungeachtet der sehr hohen Inflation erneut gesenkt. Der Leitzins werde um 1,5 Prozentpunkte auf 9,0 Prozent reduziert, teilte die Zentralbank am Donnerstag in Ankara mit. Volkswirte hatten dies erwartet. Es ist die vierte Leitzinssenkung in Folge.

Die Notenbank will die Zinsen jedoch nicht noch weiter senken. "In Anbetracht der zunehmenden Risiken für die globale Nachfrage kam der Ausschuss zu dem Schluss, dass der derzeitige Leitzins angemessen ist und beschloss, den im August eingeleiteten Zinssenkungszyklus zu beenden", heißt es in der Mitteilung zur Zinsentscheidung.

Die Inflation hatte im Oktober bei 85,5 Prozent gelegen - so hoch wie zuletzt 1998. Eigentlich wären nach ökonomischer Lehrmeinung deutliche Zinserhöhungen angesagt, um die wirtschaftliche Aktivität abzukühlen und die Teuerung so in den Griff zu bekommen. Allerdings ist der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ein Gegner hoher Zinsen. So hat er zuletzt gefordert, dass die Leitzinsen noch in diesem Jahr in den einstelligen Bereich sinken sollten.

Die türkische Lira reagierte am Donnerstag nur mit vorübergehenden Kursausschlägen. Die extrem lockere türkische Geldpolitik und die Zinserhöhungen anderer wichtiger Notenbanken hatten den Kurs der Lira in diesem Jahr stark belastet. Die schwache Lira verteuert die Importpreise und treibt die Inflation zusätzlich an. Hinzu kommen anhaltende Probleme in den internationalen Lieferketten, die Vorprodukte teurer machen. Daneben steigen die Preise von Energie und Rohstoffen, vor allem wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine.

Türkische Notenbank reduziert Leitzins erneut - Ende der Zinssenkungen in Sicht
 

Verwandte Beiträge

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (5)
Fatih Mehmet
Fatih Mehmet 24.11.2022 22:25
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Wöchentliche Geld- und Bankstatistiken wurden von der CBRT veröffentlicht. Dementsprechend stiegen die Brutto-Devisenreserven der Zentralbank am 18. November um 3 Milliarden 409 Millionen Dollar auf 80 Milliarden 30 Millionen Dollar. Die Bruttodevisenreserven beliefen sich am 11. November auf 76 Milliarden 621 Millionen Dollar.In diesem Zeitraum stiegen die Goldreserven um 1 Milliarde 953 Millionen Dollar und erreichten 42 Milliarden 855 Millionen Dollar von 40 Milliarden 902 Millionen Dollar.So stiegen die Gesamtreserven der Zentralbank von 117 Milliarden 523 Millionen Dollar auf 122 Milliarden 885 Millionen Dollar in der Woche vom 18. November, mit einem Anstieg von 5 Milliarden 362 Millionen Dollar im Vergleich zur Vorwoche. Die vorgenannten Daten wiesen auf den höchsten Stand des Jahres hin.
Hannibal Lecter
Hannibal Lecter 24.11.2022 20:05
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Nutzt nix, Döner wird trotzdem teurer ;-)
Elvendark ÖL
Elvendark ÖL 24.11.2022 13:30
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
ja, da sind richtige Profis am Start.... 🙈
Yunus Oz
Yunus Oz 24.11.2022 13:11
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Inwiefern ?
Omga HQ
Omga HQ 24.11.2022 13:11
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Weil die Finanzpolitik dort noch sinnloser ist als hier…
Risk win
Risk win 24.11.2022 13:09
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Die Türken machen es rafiniert
Vater Pio
Vater Pio 24.11.2022 13:09
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
🤦
BAJO 68
BAJO 68 24.11.2022 13:09
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
👍
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung