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Forex - Der Ausblick auf die Woche vom 11. bis 15. Februar

Forex10.02.2019 12:21
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© Reuters.

Investing.com - In dieser Woche werden die Investoren neue Inflationsdaten aus den USA bekommen, nachdem die Federal Reserve angekündigt hatte, sie wolle bei ihren Überlegungen über weitere Zinserhöhungen geduldig sein.

Andere Konjunkturberichte, die in der anstehenden Woche aus den USA hereinkommen werden sind die Verbraucherpreise vom Mittwoch, die Erzeugerpreise und die Einzelhandelsumsätze vom Donnerstag und die Industrieproduktion vom Freitag. Die Einzelhandelsumsätze erscheinen wegen der zeitweiligen Schließung der US-Bundesbehörden verspätet.

Marktbeobachter werden auch die Fortschritte bei den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen im Auge behalten, als Treffen zwischen Vertretern beider Seiten am Montag in Peking beginnen sollen.

Ein 90 tägiger Waffenstillstand im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking läuft am 1. März aus. Für den Fall, dass die Frist ohne ein Abkommen verstreichen sollte, hat US-Präsident Donald Trump schon angekündigt, er könne seine Drohung mit weiteren Zollerhöhungen auf chinesische Waren durchziehen.

Unterdessen haben Trump und der Kongress noch bis zum Freitag Zeit, um sich auf ein Budget zu einigen, um eine weitere teilweise Schließung der US-Bundesregierung zu vermeiden.

Trump hat gesagt, er könnte einen nationalen Notstand erklären, um eine Mauer an der US-Grenze zu Mexko zu bauen, sollte er keine Einigung mit den Demokraten erreichen können.

Der Dollar ist am Freitag gegenüber einem Währungskorb gestiegen und hat die Woche auf dem höchsten Niveau in neun Monaten beendet, da die Händler ihre Gelder in die US-Währung verschoben, als sich Sorgen über eine schwächere globale Konjunktur breitmachen.

Die Ängste über die Weltkonjunktur wurden von Kommentaren Trumps verschärft, er plane kein Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vor Ablauf der Frist am 1. März um ein Handelsabkommen fertig zu bekommen.

Der US-Dollarindex, der die Stärke der US-Währung gegenüber einem Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag am Freitag zu Handelsende 0,13% höher auf 96,41 und erzielte damit über die Woche einen Anstieg von 1,17%. Es handelt sich um den höchsten Kurssprung seit der Woche vom 13. Mai 2018, als er um 1,23% zugelegt hatte.

Das Pfund lag marginal tiefer, mit dem GBP/USD Kurs auf 1,2943, womit er über die Woche so stark wie seit Oktober nicht mehr gefallen ist. Händler erwarten weitere Volatilität beim Pfund wegen der Unsicherheit rund um den Brexit.

Der Euro hielt sich über einem Zweiwochentief, mit dem EUR/USD Kurs auf 1,1328. Die Gemeinschaftswährung verzeichnete dennoch ihren höchsten Wochenverlust gegenüber dem Dollar in mehr als vier Monaten, nachdem Konjunkturdaten klargemacht hatten, das die konjunkturelle Verlangsamung in Europa sich ausbreitet.

“Die Rallye, die den Dollar auf breiter Front nach oben geschickt hat, bekam neues Leben, als das US-Wachstum solide blieb, während der Rest der Welt an Schwung verliert,” sagte Joe Manimbo, Marktanalyst von Western Union Business Solutions im US-Bundesstaat Washington.

Vor Beginn der kommenden Woche hat Investing.com eine Liste wichtiger Ereignisse zusammengestellt, die die Märkte beeinflussen könnten.

Montag, der 11. Februar

In Großbritannien erscheinen Daten zum BIP und der Produktion im produzierenden Gewerbe und der weiteren Industrie.

Dienstag, der 12. Februar

Aus Australien gibt es Zahlen zu den Hypotheken und dem Geschäftsklima.

In Japan erscheinen vorläufige Zahlen zu den Auftragseingängen für Werkzeugmaschinen.

Der Vorsitzende der Bank of England Mark Carney hält in London eine Rede.

Später wird der Fed-Vorsitzende Jerome Powell sich noch in Mississippi zu Wort melden.

Mittwoch, der 13. Februar

Die neuseeländische Notenbank gibt den Leitzins bekannt und veröffentlicht ihren Bericht zur Geldpolitik, der erläutert, wie das konjunkturelle Umfeld und weitere Faktoren die die Entscheidung der Bank beeinflussten haben.

Aus Großbritannien gibt es die Inflationsdaten.

Später kommen dann auch noch Inflationsdaten aus den USA herein.

Donnerstag, der 14. Februar

In Japan erscheinen vorläufige Daten zum BIP.

Aus China gibt es die neuesten Daten zum Außenhandel.

In der Eurozone werden revidierte Daten zum BIP-Wachstum und der Veränderung der Arbeitslosigkeit veröffentlicht.

In den USA erscheinen Berichte zu den Einzelhandelsumsätzen, den Erzeugerpreisen und den Erstanträgen auf Arbeitslosengeld.

Aus Kanada gibt es einen Report zu den Verkäufen von Fabrikgütern.

Freitag, der 15. Februar

Aus China kommen Daten zur Inflation herein.

In Großbritannien erscheinen die neuesten Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen.

Die USA lassen die Woche mit dem Empire State Index vom produzierenden Gewerbe im Bundesstaat New York sowie Daten zur Industrieproduktion und vorläufigen Zahlen zur Verbraucherstimmung ausklingen.

Investing.com / Reuters

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