Für diesen Suchbegriff wurden keine Ergebnisse gefunden
© Reuters. Merz kritisiert Scholz - Kleinanleger leiden unter Transaktionssteuer
Berlin, 14. Jan (Reuters) - Der CDU-Wirtschaftsexperte Friedrich Merz hat die von Finanzminister Olaf Scholz geplante Finanztransaktionssteuer kritisiert. "In der Ausgestaltung, wie sie jetzt geplant wird, dass sie nämlich eine reine Besteuerung des privaten Aktienbesitzes ist, ist sie genau kontraproduktiv", sagte Merz am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Exzesse am Finanzmarkt würden dadurch nicht verhindert, dafür müsste sie ganz anders ausgestaltet werden. "Es ist eine Kleinanleger-Steuer geworden." Deutschland müsse zur privaten Altersvorsorge aber gerade den Aktienbesitz fördern.
Scholz rechnet auf europäischer Ebene nach jahrelangen Verhandlungen mit einer baldigen Verständigung auf eine Finanztransaktionssteuer. Der SPD-Politiker kalkuliert mit Einnahmen von anfänglich rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr, die hauptsächlich zur Finanzierung der Grundrente verwendet werden sollen. Es sollen künftig aber nur bestimmte Aktiengeschäfte besteuert werden, Finanzwetten wie Derivate dagegen nicht. Das ist für viele Experten die falsche Lehre aus der Finanzkrise, für Scholz das politisch jetzt Mögliche.
Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?
Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.
%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.
Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.
Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar
Vielen Dank!
Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Kommentieren
Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:
Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.