Eilmeldung
Investing Pro 0
Werbefreie Version. Jetzt upgraden für ein Surferlebnis auf Investing.com ganz ohne Werbung. Sparen Sie bis zu 40%. Weitere Details

103 Euro: Die erste Kennzahl zur spürbaren Inflation

Aktien 08.07.2022 10:35
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
103 Euro: Die erste Kennzahl zur spürbaren Inflation

Die Inflation schneidet uns allen ins Fleisch und sie kostet uns so manchen Euro. Wir spüren das beim täglichen Einkauf, beim Tanken oder auch an anderen Stellen. Sparer haben es schwer. Das wissen wir nicht nur, sondern wir spüren es eben.

Allerdings gibt es die erste Kennzahl zur Inflation: 103 Euro. Blicken wir darauf, was diese Kennzahl für eine Bedeutung hat, und was wir jetzt als Sparer zwangsläufig tun sollten.

103 Euro: Die Kennzahl zur Inflation Fangen wir zunächst mit dem Kontext zu dieser Kennzahl an. Das Analysehaus Smhaggle hat im Auftrag des Handelsblatts exklusiv 600.000 Kassenzettel ausgewertet. Ohne Zweifel ein großer Datenbestand. Innerhalb dieser Auswertung kommt das Handelsblatt zu dem Schluss, dass die Verbraucher beim tagtäglichen Einkauf hart getroffen werden.

Im Juni lag das Budget, das der Konsens für den Einkauf verwendet hat, damit um durchschnittlich 103 Euro über dem des Vorjahres. Das ist deutlich über dem Wert im April, wo wir bereits 59 Euro mehr im Durchschnitt für Lebensmittel ausgegeben haben. Alleine beim tagtäglichen Einkauf können wir daher sagen, dass wir die momentane Teuerung im Portemonnaie spüren. Beziehungsweise auf dem Kassenzettel und an der Kasse.

Wie es weiter heißt, führe die Inflation dazu, dass Haushalte mit einem durchschnittlichen Einkommen zum Ende des Monats wohl kaum mehr Geld übrig haben. Allerdings belaste es besonders die Haushalte mit einem niedrigen Einkommen. So weit zum Basisstand der Daten.

Sparen und mehr aus dem Geld machen! Die Daten zur Inflation und die durchschnittlich 103 Euro pro Monat sind wesentlich. Es sind hochgerechnet auf ein Gesamtjahr 1.236 Euro. Tendenz womöglich steigend, je nachdem, wohin sich die Teuerung bewegt. Wir bewegen uns damit auf ein Problem zu, das ohne Zweifel an die Substanz geht. Beziehungsweise an die Ersparnisse der Verbraucher.

Es gilt, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Allerdings dürfte es schwierig sein, 103 Euro pro Monat auszugleichen. Ein solches Niveau ist einfach zu hoch. Deshalb muss ein Ausgleich her. Er hätte besser früher geschehen sollen. Aber mit jeder Ersparnis und jedem Euro, den man zum Beispiel in solide Dividendenaktien für ein passives Einkommen investieren kann, ist es möglich, der Teuerung aus dem Weg zu gehen. Trotzdem: Es bleibt dabei, dass die Ausgangslage schwierig ist für Sparer und Verbraucher. Diesen Wert quantifiziert zu haben gibt zumindest einen Einblick, was die Teuerung mit uns anstellt.

Motley Fool Deutschland 2022

Dieser Artikel erschien zuerst auf The Motley Fool

103 Euro: Die erste Kennzahl zur spürbaren Inflation
 

Verwandte Beiträge

USA: Philly-Fed-Index legt unerwartet deutlich zu
USA: Philly-Fed-Index legt unerwartet deutlich zu Von dpa-AFX - 18.08.2022

PHILADELPHIA (dpa-AFX) - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im August überraschend stark aufgehellt. Der Indikator für die Industrie (Philly-Fed-Index) stieg...

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Mit Google registrieren
oder
Registrierung