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FIRMEN-BLICK-Lufthansa will Verträge mit Condor auslaufen lassen

Aktien 25.02.2020 17:41
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25. Feb (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen in der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

LUFTHANSA LHAG.DE /CONDOR - Frankfurt: Nach der geplanten Übernahme des Ferienfliegers Condor durch die polnische Flughafengesellschaft PGL mit ihrer Airline LOT will die Lufthansa nicht mehr dauerhaft mit dem Partner Condor zusammenarbeiten. "Wir werden nicht sofort alle Verträge mit Condor kündigen. Schließlich sind das auch unsere Kunden, die wir nicht alleinlassen dürfen und wollen. Aber wenn Verträge auslaufen, dann laufen sie aus", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Handelsblatt". Lufthansa hat mit Condor, die früher einmal zur Lufthansa-Gruppe gehörte, sogenannte Zuliefer-Verträge. Passagiere reisen mit der Lufthansa ans Drehkreuz Frankfurt und steigen dort in die Langstreckenjets von Condor um.

JPMORGAN JPM.N - New York: Die größte US-Bank will künftig mehr Kredite für Öko-Projekte vergeben. Der Vorstand stellte beim Investorentag dafür 200 Milliarden Dollar in Aussicht, das sind 35 Milliarden mehr als bisher vorgesehen waren. Umweltaktivisten drängen JPMorgan (NYSE:JPM) schon seit Jahren dazu, ihr Engagement bei Umwelt- und Klimaschutzvorhaben auszubauen. Finanzchefin Jennifer Piepszak bestätigte die mittelfristigen Gewinnprognosen der Bank, enttäuschte damit aber Analysten. Sie hatten damit gerechnet, dass JPMorgan die Renditeziele im Investmentbanking anhebt. Das Management stellte für die Sparte weiterhin eine Eigenkapitalrendite von 16 Prozent in Aussicht. Wegen der gesunkenen Zinsen erwartet die Bank im laufenden Jahr ein Zinsergebnis von 57 Milliarden Dollar. 2019 belief sich der Zinsüberschuss auf 57,8 Milliarden Dollar.

SAUDI ARAMCO 2222.SE - Riad: Der Ölkonzern will seine Aktien erst einmal an keiner weiteren Börse platzieren. Es gebe derzeit keine Pläne für ein Zweitlisting, sagte Firmenchef Amin Nasser der Nachrichtenagentur Reuters. Ein Jahr nach dem Börsengang, also im Dezember 2020, werde man gegebenenfalls mehr Anteilsscheine herausgeben. Saudi Aramco hatte im Dezember bei einem Rekord-Börsengang in Riad fast 30 Milliarden Dollar eingenommen. Weil das Interesse aus dem Ausland aber gering war, mussten Banken, die den Börsengang begleiteten, Roadshows in London und New York absagen.

NIO NIO.N - Peking: Der defizitäre chinesische Elektro-Autobauer erhält von der ostchinesischen Millionenstadt Hefei mehr als zehn Milliarden Yuan (1,3 Milliarden Euro) an frischem Kapital. Ein entsprechender Rahmenvertrag mit der Stadtregierung von Hefei, der Hauptstadt der Provinz Anhui, sei unterzeichnet worden, teilte Nio mit. Nio führe derzeit Gespräche mit Vertretern der Stadt über den Bau von Fabriken und Forschungszentren. Nio baut mit dem lokalen Partner JAC 600418.SS bereits Elektrofahrzeuge in der Region. Weitere Details sollen in den nächsten Monaten folgen. Die Elektroautobauer in China leiden zurzeit unter der nachlassenden Nachfrage auf dem größten Automarkt der Welt sowie sinkenden staatlichen Subventionen.

TESCO TSCO.L - London: Die britische Supermarktkette hat ihren Rückzug aus China besiegelt. Sie veräußerte ihren Anteil von 20 Prozent an dem dortigen Gemeinschaftsunternehmen für 275 Millionen Pfund (328 Millionen Euro) an ihren staatlichen Partner China Resources. Tesco vereinfache seine Strukturen und konzentriere sich auf die Kernaktivitäten, erklärte der Konzern. Tesco verabschiedet sich damit immer mehr von seinen globalen Ambitionen. Nach dem Rückzug aus den USA sowie Japan und Südkorea hatte der Konzern im Dezember auch eine Überprüfung seiner Aktivitäten in Thailand und Malaysia angekündigt. Steigt er auch aus diesen Märkten aus, wäre Tesco außerhalb Großbritanniens nur noch in Irland und Mitteleuropa (Tschechien, Ungarn, Polen und Slowakei) tätig. Der Ausstieg aus Asien könnte eine der letzten Handlungen des Konzernchefs Dave Lewis sein, der das Unternehmen seit 2014 leitet und im Oktober durch Ken Murphy abgelöst wird.

NEW WORK NWOn.DE - Düsseldorf: Das ehemals unter Xing firmierende Karriere-Netzwerk profitiert von der verstärkten Nachfrage nach seinen kostenpflichtigen Angeboten. Der Umsatz kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr vorläufigen Zahlen zufolge um 16 Prozent auf 269,5 Millionen Euro. Das Ebitda stieg um 14 Prozent auf 85,6 Millionen Euro. Die Zahl der Mitglieder legte auf 17,6 Millionen zu. Vorstandschef Thomas Vollmoeller sieht die Firma gut aufgestellt, um die gesteckten Ziele zu erreichen: Ende 2020 will das Unternehmen jährliche Umsätze von mehr als 300 Millionen Euro und ein Ebitda von 100 Millionen Euro erzielen.

CORESTATE CCAG.DE - Frankfurt: Der Immobilien-Manager will trotz eines Gewinnrückgangs die Dividende erhöhen. Die Ausschüttung soll um zehn Cent auf 2,60 Euro je Aktie steigen, wie Corestate mitteilte. 2019 sank das bereinigte Konzernergebnis auf 131 (135) Millionen Euro. Corestate verwies zur Begründung auf positive Einmaleffekte im Vorjahr. Angesichts der niedrigen Zinsen reißen sich professionelle Investoren wie Versicherer oder Pensionskassen um Immobilien, das trieb das verwaltete Immobilienvermögen von Corestate um zehn Prozent auf die Rekordmarke von 22,8 Milliarden Euro. Für 2020 erwartet Corestate einen Anstieg des bereinigten Konzernergebnisses auf 145 bis 155 Millionen Euro.

BOEING BA.N - Seattle: Der kriselnde US-Flugzeugbauer hat seinen ersten Auftrag in diesem Jahr eingeheimst. Die japanische Fluglinie ANA Holdings 9202.T teilte mit, sie werde 15 weitere Flugzeuge des Typs Dreamliner zu einem Listenpreis von insgesamt fünf Milliarden Dollar bestellen. Das Langstrecken-Flugzeug fasst je nach Version 250 bis 340 Passagiere. ANA bestellte elf Maschinen des langen Modells 787-10 sowie vier kürzere 787-9 und vereinbarte eine Option für den Kauf von weiteren fünf 787-9-Flugzeugen. Die erste Maschine soll ab April 2022 ausgeliefert werden. Boeing (NYSE:BA) hatte im Januar diesen Jahres keinen einzigen Auftrag an Land ziehen können, das erste Mal seit Jahrzehnten. Der Konzern ringt immer noch mit dem Flugverbot für Maschinen des Typs 737 Max, die bis zu 230 Fluggäste fassen können.

KWS SAAT KWSG.DE - Düsseldorf: Der Saatgut-Anbieter hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020 höhere Kosten zu spüren bekommen. Das turnusgemäß negative Betriebsergebnis (Ebit) lag bei minus 92 Millionen Euro, nach einem Verlust von 76,6 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 329,6 Millionen Euro. Das Management bestätigte den Ausblick für das Geschäftsjahr und rechnet weiter mit einem Umsatzanstieg von acht bis zwölf Prozent sowie einer Ebit-Marge von elf bis 13 Prozent. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in China hätten im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich nur geringfügige Auswirkungen auf die Ertragslage der KWS Gruppe.

LAKESTAR - Frankfurt: Der Wagniskapitalgeber hat für seine Risikokapital-Fonds 735 Millionen Dollar eingesammelt. Zu den Investoren gehörten unter anderem reiche Familien, Banken, Vermögensverwalter und Staatsfonds, wie Lakestar mitteilte. Zwei Drittel der Summe gingen in den Wachstumsfonds, ein Drittel in den Fonds für die Finanzierung von Start-Ups in der frühen Phase. Die von Klaus Hommels gegründete Lakestar ist einer der größten Wagniskapitalgeber in Europa.

LUCID MOTORS/LG CHEM 051910.KS - Seoul: Der südkoreanische Batteriehersteller LG Chem hat einen langfristigen Liefervertrag mit dem amerikanischen Elektroautobauer Lucid Motors geschlossen. Er umfasst die Lieferung von Batteriezellen für die Elektro-Limousine "Lucid Air" ab Mitte diesen Jahres bis einschließlich 2023. "Die Vereinbarung mit LG Chem bringt Lucid auf den bestmöglichen Produktionsweg für die Lucid Air und stellt die notwendige Energiedichte und Zellverfügbarkeit sicher, um unser Versprechen eines erstklassigen Sortiments an die Verbraucher zu erfüllen", sagte Peter Rawlinson, CEO und CTO von Lucid Motors. Lucid werde Ende 2020 im US-Bundesstaat Arizona mit der Produktion seiner Limousine beginnen. LG Chem zählt auch General Motors (NYSE:GM) GM.N und Volkswagen VOWG.DE VOWG_p.DE zu seinen Kunden.

(Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt, Danzig, Zürich und Wien. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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