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FIRMEN-BLICK-Norwegian Air und JetBlue planen Partnerschaft

Aktien17.10.2019 13:50
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© Reuters. FIRMEN-BLICK-Norwegian Air und JetBlue planen Partnerschaft

17. Okt (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

NORWEGIA AIR NWC.OL /JETBLUE JBLU.O - Oslo: Die beiden Fluggesellschaften aus Norwegen und den USA schmieden eine transatlantische Partnerschaft. Ziel ist es, den Kunden ein gemeinsames Angebot zu präsentieren. So könnten sie günstige Tarife in einer einzigen Buchung für Flüge zwischen Amerika und Europa kombinieren. Norwegian Air hat den Markt für Transatlantikreisen mit Billigfliegern aufgemischt und traditionelle Fluggesellschaften wie British Airways ICAG.L unter Druck gesetzt.

FAURECIA EPED.PA - Paris: Der Streik bei General Motors (NYSE:GM) GM.N hat das Geschäft des französischen Autozulieferers belastet. Der Umsatz habe im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent auf 4,185 Milliarden Euro zugelegt, zu konstanten Wechselkursen und ohne die Akquisition von Clarion sei er jedoch um 3,7 Prozent gesunken, teilte der Zulieferer mit. Der Ausstand bei GM kostete Faurecia von Juli bis September 23 Millionen Euro, rechnete Finanzchef Michel Favre vor. Der Schaden könne im Oktober 40 bis 45 Millionen Euro erreichen. Favre bestätigte dennoch die Prognose, das Umsatzwachstum 2019 um 150 bis 350 Basispunkte über dem Gesamtmarkt zu steigern. Zudem wird eine Steigerung des Betriebsergebnisses und eine operative Marge von mindestens sieben Prozent anvisiert, trotz eines von Faurecia erwarteten Rückgangs der Leichtfahrzeugproduktion um sechs Prozent. An der Pariser Börse verloren die Faurecia-Titel mehr als fünf Prozent. "Die Umsätze im dritten Quartal lagen leicht unter den Erwartungen, da der Rückgang der Sitzverkäufe stärker ausfällt als erwartet", sagten Analysten von Jefferies.

PERNOD RICARD PERP.PA - Paris: Der französische Spirituosenhersteller wächst wegen mauer Geschäfte in China und Indien langsamer. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 stieg der Umsatz 1,3 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatte die Wachstumsrate noch bei 10,4 Prozent gelegen. In China kletterte der Umsatz nur noch um sechs Prozent, nachdem er im Vorjahresquartal um 27 Prozent gestiegen war. Der zweitgrößte Spirituosenhersteller der Welt mit Marken wie Absolut Vodka und Mumm hatte allerdings im August schon vor einem relativ schwachen Wachstum gewarnt. Dennoch lagen die Aktien knapp drei Prozent im Minus. Besser lief es in den USA, dort legten die Umsätze im ersten Quartal sechs Prozent zu. Doch die ab Freitag geltenden US-Zölle auf bestimmte Spirituosen aus Europa würden "deutliche Auswirkungen" haben, sagte Konzernchef Alexandre Ricard zu Reuters. Möglicherweise müsse Pernod deshalb die Preise in den USA erhöhen.

BASF BASFn.DE - Düsseldorf: Der Chemieriese prüft zusammen mit Partnern eine milliardenschwere Investition in ein Werk in Indien. BASF hat mit der Abu Dhabi National Oil Company, der indischen Adani Group und der österreichischen OMV (DE:OMVV) OMVV.VI -Beteiligung Borealis eine Absichtserklärung für eine Machbarkeitsstudie unterzeichnet. Ziel sei es, die technischen, finanziellen und operativen Stärken jedes Unternehmens bestmöglich zu nutzen. Die Gesamtinvestition für den in Mundra im indischen Bundesstaat Gujarat geplanten Komplex wird auf bis zu vier Milliarden Dollar geschätzt.

DOMINO'S PIZZA GROUP DOM.L - Bangalore: Der britische Pizzerlieferant will sich wegen zunehmender Verluste aus vier Auslandsmärkten zurückziehen. "Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir nicht die besten Eigentümer dieser Geschäfte sind, obwohl das attraktive Märkte sind", sagte der scheidende Konzernchef David Wild. Der britische Konzern, ein Franchise-Unternehmen des US-Pendants Domino's Pizza DPZ.N , betreibt Ketten in der Schweiz, Norwegen, Island und Schweden und ist auch Miteigentümer des deutschen Ablegers. Im dritten Quartal trieb die starke Nachfrage in Großbritannien und Irland den Gesamtumsatz um 3,4 Prozent auf 313,5 Millionen Pfund (rund 362 Millionen Euro), während die internationalen Umsätze 2,7 Prozent sanken. Das Pizza-Angebot in Großbritannien ist auch bei einem Brexit Ende Oktober erst einmal gesichert: Domino's habe in den Lagern Vor- und Tiefkühlprodukte für vier bis acht Wochen, hieß es in einer Telefonkonferenz.

UNILEVER ULVR.L - London: Der Konsumgüterriese hat im dritten Quartal zugelegt. Allerdings bekam der Konzern die schleppende Nachfrage in Indien und China zu spüren. Organisch kletterten die Erlöse um 2,9 Prozent. Insgesamt erreichte der Umsatz 13,3 Milliarden Euro und lag damit leicht über den Schätzungen. "Südostasien wächst weiter gut, während sich das Wachstum in Indien abschwächte und China sich etwas verlangsamte." Der Vorstand bekräftigte dennoch sein Jahresziel, das ein organisches Wachstum von drei bis fünf Prozent vorsieht.

ERICSSON ERICb.ST - Stockholm: Der schwedische Netzwerkausrüster hat sein Umsatzziel für 2020 wegen des zu erwartenden Rückenwinds durch den 5G-Ausbau angehoben. "Wir sehen weiterhin eine starke Dynamik in unserem Geschäft", erklärte Konzernchef Borje Ekholm. Der Ausbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G sei schneller gestartet als erwartet. Er erwarte daher nun im kommenden Jahr einen Umsatz von 230 bis 240 Milliarden Kronen (21,2 bis 22,1 Milliarden Euro) statt 210 bis 220 Milliarden. Das Ziel für die operative Umsatzrendite von mehr als zehn Prozent bleibt unverändert, das Margenziel für 2022 wurde indes auf zwölf bis 14 Prozent von mehr als zwölf Prozent angehoben. Im dritten Quartal schnellte das bereinigte operative Ergebnis binnen Jahresfrist auf 6,5 von 3,8 Milliarden Kronen hoch. Analysten hatten lediglich 5,2 Milliarden Kronen erwartet.

ZOOPLUS ZO1G.DE - Düsseldorf: Der Online-Händler für Heimtierbedarf hat auch dank zahlreicher Neukunden im dritten Quartal einen kräftigen Umsatzanstieg verbucht. Die Erlöse legten um 14 Prozent auf 378 Millionen Euro zu. Kumuliert stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Firmenchef Cornelius Patt bekräftigte angesichts der Zuwächse sein Jahresziel, das ein Umsatzplus zwischen 14 und 18 Prozent vorsieht.

GAM GAMH.S - Zürich: Das krisengeschüttelte Fondshaus hat sich stabilisiert. Zum Ende des dritten Quartals wies das Schweizer Unternehmen trotz des Verkaufs von Edelmetallfonds ein verwaltetes Vermögen von 135,7 Milliarden Franken aus. Zur Jahresmitte waren es 136,1 Milliarden Franken gewesen. GAM bekräftige zudem den Ausblick. So dürfte der Betriebsgewinn im gesamten Jahr angesichts erheblich geschrumpfter verwalteter Vermögen zurückgehen. Das Fondshaus war Mitte 2018 wegen hausgemachter Probleme ins Schlingern geraten und hatte milliardenschwere Abflüsse zu verkraften.

CORESTATE CCAG.DE - Düsseldorf: Nach dem Kurssturz am Mittwoch hat der Immobilien-Investor seine Jahresziele bekräftigt. Vorstandschef Lars Schnidrig betonte: "Unser Bestands- und Neugeschäft läuft auf vollen Touren." Zuletzt seien zahlreiche neue institutionelle Kunden gewonnen und die kurzfristige Nettoverschuldung um mehr als 130 Millionen Euro gesenkt worden. "Vor diesem Hintergrund bestätigt das Unternehmen erneut seinen Finanzausblick für das Gesamtjahr 2019." Demnach peilt der Vorstand einen Umsatz zwischen 285 und 295 Millionen Euro an, ein operatives Ergebnis (Ebitda) zwischen 165 und 175 Millionen Euro und ein bereinigtes Konzernergebnis zwischen 130 bis 140 Millionen Euro. Am Vortag waren die Corestate-Aktien wegen einer Leerverkaufs-Attacke um rund 25 Prozent abgestürzt. Am Donnerstag gewannen die Titel vorbörslich mehr als fünf Prozent.

CITIGROUP C.N - Hongkong: Der amerikanische Finanzdienstleister hat Peter Babej zum neuen Geschäftsführer für die asiatisch-pazifische Region ernannt. Dies geht aus einer Reuters vorliegenden internen Mitteilung des Citi-Chefs Mike Corbat hervor. Babej kam 2010 als Co-Chef zur Citigroup (NYSE:C), nachdem er zuvor bei der Deutschen Bank DBKGn.DE und der Investmentbank Lazard LAZ.N gearbeitet hatte. Ein Sprecher des Finanzinstituts in Hongkong bestätigte den Inhalt des Mitteilung. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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