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FIRMEN-BLICK-PC-Hersteller Lenovo profitiert vom Trend zum Homeoffice

Aktien 13.08.2020 09:06
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© Reuters.

13. Aug (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

LENOVO 0992.HK - Hongkong: Der Trend zum Homeoffice in der Corona-Krise hat den chinesischen PC-Hersteller gestützt. Der Nettogewinn kletterte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 um 31 Prozent auf 213 Millionen Dollar, wie Lenovo (H:0992) mitteilte. Analysten hatten lediglich 107,48 Millionen Dollar prognostiziert. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar. Lenovo erwarte, dass die starke Nachfrage nach PCs ein langfristiger Trend sein werde.

CARLSBERG CARLb.CO - Kopenhagen: Geschlossene Restaurants und Bars zur Eindämmung des Coronavirus haben das Geschäft des dänischen Bierbauers getrübt. Im zweiten Quartal sank der Umsatz um 15 Prozent auf 15,9 Milliarden Dänische Kronen (rund zwei Milliarden Euro). Carlsberg wolle sich nun verstärkt auf seine Kosten und Liquidität konzentrieren, erklärte Konzern-Chef Cees 't Hart. Die drittgrößte Brauerei der Welt prognostizierte aufgrund der Corona-Lockdowns in seinen Schlüsselmärkten China und Westeuropa für das laufende Geschäftsjahr einen Rückgang des organischen Betriebsgewinns um zehn bis 15 Prozent.

CANCOM COKG.DE - Frankfurt: Der IT-Berater hat die Corona-Krise im zweiten Quartal zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel um knapp neun Prozent auf 372 Millionen Euro, wie Cancom (F:COKG) mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebitda) ging um 30 Prozent auf 20 Millionen Euro zurück. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung sei unverändert hoch, erklärte der Vorstand. Eine Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivität sei Voraussetzung dafür, die Jahresziele zu erreichen. Der Konzern erwartet nach früheren Aussagen "moderate" Umsatz- und Ergebniszuwächse.

SIXT SIXG.DE - München: Angesichts massiver Geschäftsrückgänge in der Corona-Krise verringert Deutschlands größter Autovermieter seine Fahrzeugbeschaffung drastisch. Im ersten Halbjahr ergänzte Sixt seine Flotte um 84.000 Fahrzeuge im Wert von 2,6 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 149.000 Fahrzeuge im Wert von 4,3 Milliarden Euro. Der Bestand schrumpfte damit um 18 Prozent auf 117.000 Fahrzeuge. Sixt hatte Anfang August seine Jahresprognose gekippt, nachdem der operative Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf 711 Millionen Euro eingebrochen war. Vor Steuern schrieb der Autovermieter 123 Millionen Euro Verlust nach einem Gewinn von 113 Millionen Euro vor Jahresfrist. WERKE JSTG.DE - Berlin: Dem Zulieferer für die Nutzfahrzeugindustrie machen Werksschließungen und die schwache Nachfrage in der Corona-Krise zu schaffen. "Die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie belastete unser Marktumfeld und unser Geschäft stark, und zwar weltweit", sagte Firmenchef Joachim Dürr. Im zweiten Quartal halbierte sich das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) auf 11,1 Millionen Euro während der Umsatz um 13,3 Prozent auf knapp 175 Millionen Euro sank. Die Übernahme des schwedischen Frontladerherstellers Alö habe sich positiv ausgewirkt und den "starken Markteinbruch teilweise kompensiert". Wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Pandemie hat Jost Werke bisher keinen Ausblick abgegeben, will dies aber am 1. September nachholen.

SAF-HOLLAND SFQN.DE - Frankfurt: Der LKW-Zulieferer leidet unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Der Umsatz fiel im ersten Halbjahr um 32 Prozent auf 476,3 Millionen Euro, wie SAF Holland mitteilte. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) ging um mehr als die Hälfte auf 23,7 Millionen Euro zurück. Für Investitionen will der Vorstand weniger ausgeben als bislang angekündigt. Sie sollen in einer Größenordnung von 2,5 Prozent statt 3,0 Prozent des Umsatzes liegen. Die Auswirkungen der Krise ließen sich weiterhin nicht präzise ermitteln oder beziffern. Bislang sei davon auszugehen, dass der Konzernumsatz im Gesamtjahr um 20 bis 30 Prozent sinken werde.

ECKERT & ZIEGLER EUZG.DE - Frankfurt: Das Medizintechnikunternehmen spürt den Gegenwind durch die Corona-Krise. Der Nettogewinn lag im ersten Halbjahr bei 12,7 Millionen Euro und damit unter dem Rekordniveau des Vorjahres von 13,1 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen mitteilte. Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 83,6 Millionen Euro. Eckert & Ziegler litt unter rückläufigen Bestellungen der Krankenhäuser in der Pandemie, was etwa das Geschäft mit Laborgeräten traf. Zudem ging die Nachfrage nach Komponenten für die industrielle Messtechnik zurück, während das Unternehmen bei radiopharmazeutischen Produkten und Dienstleistungen zulegen konnte. Für das Gesamtjahr rechnet Eckert & Ziegler unverändert mit einem Umsatz von 170 Millionen Euro, der Nettogewinn soll mindestens 20 Millionen erreichen.

FREENET FNTGn.DE - Berlin: Der Mobilfunkanbieter will einen Teil der Erlöse aus dem Verkauf seines Anteils am Schweizer Telekomanbieter Sunrise SRCG.S an den US-Konzern Liberty Global LBTYA.O seinen Aktionäre zukommen lassen. "Unsere Aufgabe ist es, die Mittel bestmöglich für unsere Aktionäre einzusetzen", sagte Firmenchef Christoph Vilanek der "Börsen-Zeitung". Es biete sich an, die Zahl der ausstehenden Aktien zu reduzieren, um damit auch die Dividendensumme zu verringern. Von den Verkaufseinnahmen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro seien 300 Millionen Euro zur freien Verwendung, während der Rest zur Schuldentilgung eingesetzt würde. Auf Einkaufstour will Vilanek mit den 300 Millionen Euro nicht gehen, da er kein "naheliegendes Akquisitionsziel" ausmacht.

RTL AUDK.LU - München: Der europäische Fernsehkonzern hat im zweiten Quartal trotz wegbrechender Werbeerlöse einen operativen Gewinn geschrieben. Das Betriebsergebnis (adjusted Ebita) sackte um 69 Prozent auf 105 Millionen Euro ab. Der Quartalsumsatz schrumpfte um 28 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro. RTL verlor nach eigenen Angaben in ihren wichtigsten Werbemärkten in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden weniger stark als ihre Konkurrenten und gewann deshalb Marktanteile hinzu. Nach einem Einbruch der eigenen TV-Werbeerlöse um 40 Prozent im zweiten Quartal erwartet die RTL Group (H:RRTL) im laufenden dritten Quartal einen Rückgang um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr dürften Konzernumsatz und Betriebsergebnis "signifikant unter dem Niveau von 2019 und anderen früheren Jahren liegen".

SCOUT24 G24n.DE - Frankfurt: Der Eigentümer des Immobilienanzeigen-Portals "ImmoScout24" hat im zweiten Quartal die Folgen des Corona-Lockdown gespürt. Der Umsatz schrumpfte um 3,5 Prozent auf 83,9 Millionen Euro, wie Scout24 mitteilte. Das Betriebsergebnis (Ebitda) ging um 6,2 Prozent auf 50,3 Millionen Euro zurück. Der Konzern erwartet 2020 einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau sowie eine Ebitda-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um die 60-Prozent-Marke. Die einst zu dem Konzern gehörende AutoScout24 hatte Scout24 Ende März für 2,8 Milliarden Euro verkauft.

NORDEX NDXG.DE - Düsseldorf: Der Turbinenbauer hat aufgrund gestörter Betriebsabläufe infolge der Corona-Pandemie trotz einer Umsatzverdoppelung rote Zahlen geschrieben. Während die Erlöse auf zwei (Vorjahr: 0,99) Milliarden Euro in die Höhe schnellten, fiel operativ ein Verlust (Ebitda) von knapp 71 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 17,1 Millionen vor Jahresfrist. "Obwohl sich mittlerweile Prozesse wieder normalisiert oder neu eingespielt haben, bleibt die Pandemie als Belastung und Unsicherheitsfaktor bestehen", erklärte Vorstandschef José Luis Blanco. Die neue durch das Corona-Bürgschaftsprogramm unterstützte Kreditlinie sichere die Firma aber gegen die Auswirkungen gut ab. "Daher sind wir zuversichtlich, dass Nordex den Wachstumskurs auch unter diesen Umständen fortsetzen kann", so Blanco.

STRÖER SAXG.DE - Frankfurt: Das Werbeunternehmen hat die Zurückhaltung der Kunden im zweiten Quartal zu spüren bekommen. Da Firmen wegen des Lockdown weniger Werbung schalteten, brach der Umsatz um ein Drittel auf 264,1 Millionen Euro ein, wie Ströer mitteilte. Der Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) fiel um mehr als die Hälfte auf 61,8 (Vorjahr: 139,3) Millionen Euro. Eine Prognose traut sich das Kölner Unternehmen weiterhin nicht zu.

SWISSCOM SCMN.S - Zürich: Die Covid-19-Krise und anhaltender Preisdruck im Heimmarkt haben dem Telekomkonzern im ersten Halbjahr zugesetzt. Der Umsatz ging währungsbereinigt um 2,7 Prozent auf 5,44 Milliarden Franken zurück, wie Swisscom mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank um 32 Prozent auf 2,21 Milliarden Franken und der Reingewinn um 5,6 Prozent auf 736 Millionen Franken. Für das gesamte Jahr stellte der in Staatsbesitz stehende Schweizer Marktführer Verkaufserlöse von rund elf Milliarden Franken und ein Ebitda von etwa 4,3 Milliarden Franken in Aussicht.

BILFINGER GBFG.DE - Düsseldorf: Der Industriedienstleister ist wegen der stockenden Geschäfte infolge der Corona-Krise im zweiten Quartal in die Verlustzone geraten. Bei einem Umsatzrückgang um 31 Prozent auf 793 Millionen Euro fiel das operative Ergebnis (Ebita) mit 51 Millionen Euro negativ aus. Vor Jahresfrist verbuchte der Konzern einen Gewinn von sechs Millionen Euro. Der Vorstand sieht den Tiefpunkt im zweiten Quartal zwar überwunden, erwartet aber dennoch im Gesamtjahr einen Umsatzrückgang um 20 Prozent und ein Ebita deutlich unter dem Vorjahreswert von 104 Millionen Euro. Netto rechnet das Management mit einem Verlust.

SWISS LIFE SLHN.S - Zürich: Der Gewinn des größten Schweizer Lebensversicherers ist im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 537 Millionen Franken (499 Millionen Euro) gesunken. Im Vorjahr hat das Ergebnis von einer Steuergutschrift profitiert. Die Prämieneinnahmen schrumpften währungsbereinigt um 16 Prozent auf 11,6 Milliarden Franken. Swiss Life verwies auf außerordentlich hohe Einmalprämien in der Vorjahresperiode, nachdem sich ein Mitbewerber aus dem Vollversicherungsgeschäft in der Schweiz zurückgezogen hatte. Bereinigt um diesen Effekt stagnierten die Prämien. Die Eigenkapitalverzinsung lag mit 10,2 Prozent am oberen Ende der Zielspanne von acht bis zehn Prozent. Swiss Life sieht sich auf Kurs und bekräftigt die finanziellen Zielsetzungen.

SMA SOLAR S92G.DE - Düsseldorf: Dank des starken Projektgeschäfts in den USA und dem unverändert positiven Handelsgeschäft in Europa hat der Solartechnikkonzern im ersten Halbjahr kräftig zugelegt. Bei einem Umsatzsprung um 42 Prozent auf 514 Millionen Euro stieg das operative Ergebnis (Ebitda) auf 24 (Vorjahr: 9,0) Millionen Euro. Netto blieben dem Hersteller von Wechselrichtern 3,0 Millionen Euro nach einem Verlust von 14 Millionen vor Jahresfrist. Trotz der Coronakrise bekräftigte der Vorstand seine Jahresziele, die einen Umsatz von 1,0 bis 1,1 Milliarden Euro vorsehen und ein Ebitda von 50 bis 80 Millionen. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168)

FIRMEN-BLICK-PC-Hersteller Lenovo profitiert vom Trend zum Homeoffice
 

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