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FIRMEN-BLICK-US-Essenslieferdienst DoorDash treibt Börsenpläne voran

Aktien 13.11.2020 15:36
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13. Nov (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen in der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

DOORDASH - New York: Der US-Essenslieferdienst DoorDash hat seine Börsenpläne öffentlich gemacht. Mit einem rasanten Wachstum im Rücken plant DoorDash einen Sprung an die New Yorker Börse Nyse, wie der Konzern mitteilte. Wie Delivery Hero DHER.DE und Just Eat Takeaway TKWY.AS profitiert auch DoorDash von der steigenden Nachfrage nach Essenslieferungen in der Corona-Pandemie. In den ersten neun Monaten hat sich der Umsatz von DoorDash mehr als verdreifacht auf 1,92 Milliarden Dollar, wie aus den Unterlagen zu dem Börsengang hervorgeht. Als Emissionsvolumen wird darin ein Wert von 100 Millionen Dollar genannt, doch dürfte es sich dabei wie üblich nur um eine Platzhalter-Angabe handeln, die sich noch ändern wird. Vertrauliche Pläne für einen Börsengang hatte DoorDash bereits im Februar bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, nun nimmt das Vorhaben Fahrt auf.

SANTANDER SAN.MC - Madrid: Die spanische Großbank setzt in ihrem Heimatmarkt den Rotstift an. In Spanien sollen 4000 Jobs wegfallen und bis zu 1000 Filialen geschlossen werden, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Santander lehnte eine Stellungnahme ab. Bei der Vorlage der Quartalszahlen Ende Oktober hatte Santander angekündigt, bis 2022 zusätzliche Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Euro zu planen und Stellen zu streichen. Die Höhe des Jobabbaus bezifferte die Bank nicht. Mit ihrem verschärften Sparkurs reagiert Santander auf die Belastungen durch die Corona-Krise und die Dauer-Niedrigzinsen. VQTG.DE - München: Der Würzburger Hersteller von Thermoboxen soll Tiefkühl-Behälter zum Transport eines der ersten Corona-Impfstoffe liefern. Va-Q-Tec habe eine Eckpunkte-Vereinbarung mit einem "globalen Top-Pharmahersteller" zur Lieferung von Thermocontainern geschlossen, mit denen der Impfstoff nach der erwarteten Zulassung im ersten Quartal 2021 weltweit ausgeliefert werden soll, teilte die Firma mit. Der Auftrag habe ein hohes einstelliges Millionen-Euro-Volumen. Den Namen des Auftraggebers nannte Va-Q-Tec nicht. Man sei aber mit weiteren Herstellern in fortgeschrittenen Verhandlungen. Der von BioNTech BNTX.O und Pfizer (NYSE:PFE) PFE.N entwickelte Corona-Impfstoff muss bei Temperaturen von minus 70 Grad transportiert werden.

DELIVERY HERO DHER.DE - Berlin: Südkoreas Kartellbehörde hat dem um die milliardenschweren Woowa-Übernahme kämpfenden Essenslieferdienst die Veräußerung seiner Südkorea-Tochter Yogiyo empfohlen. Das wäre die Bedingung für die Genehmigung des Gemeinschaftsunternehmens mit Woowa, geht aus einem Prüfbericht der Kartellbehörde KFTC hervor. Delivery Hero hatte den vier Milliarden Dollar schweren Kauf des südkoreanischen Marktführers Woowa im Dezember 2019 bekanntgegeben. Seither wird die Übernahme geprüft.

HUAWEI HWT.UL - Stockholm: Der schwedische Telekomregulierer PTS will vor Gericht den Ausschluss des chinesischen Netzwerkausrüsters vom 5G-Aufbau durchsetzen. Es werde Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts eingelegt, das Verbot zu blockieren, teilte die Behörde mit. Sie hatte im Oktober die Nutzung von Technik von Huawei und ZTE 000063.SZ im 5G-Netz untersagt und verlangt, dass alle an der 5G-Auktion teilnehmenden Unternehmen bis zum 1. Januar 2025 Technik der beiden Firmen aus den bzentralen Funktionen entfernen. Huawei war dagegen vor Gericht gezogen. Nach der Gerichtsentscheidung hatte PTS die Auktion unterbrochen. Huawei wird vorgeworfen, seine Technik könne von der chinesischen Regierung für Spionage genutzt werden. Das Unternehmen weist dies zurück.

PANASONIC 6752.T - Tokio: Der japanische Elektronikkonzern ernennt den Chef seiner Autosparte zum Vorstandschef. Yuki Kusumi werde zum 1. April Nachfolger von Kazuhiro Tsuga, teilte Panasonic mit. Tsuga gilt als Unterstützer von Tesla TSLA.O -Chef Elon Musk. Seit Jahren beliefert Panasonic den weltgrößten Elektroautobauer mit Batterien. Die Partnerschaft mit den US-Amerikanern stand im Mittelpunkt der Strategie von Tsuga, sich stärker auf die Produktion von Batterien und Maschinen für Fabriken zu konzentrieren und vom wenig rentablen Geschäft mit Konsumelektronik wie Fernsehern wegzukommen. Dieser Prozess und die Konzentration auf Geschäftskunden soll nun von Kusumi fortgesetzt werden. Insider halten eine weitere Überprüfung der breit gefächerten Geschäfte, die von der Herstellung von Gesichtsreinigern bis zu Fahrrädern reichen, für wahrscheinlich. Panasonic kündigte bereits an, 2022 die Firmenstrukturen zu verändern.

FLUGHÄFEN - Berlin: Der Flugbetrieb an deutschen Airports ist mit Beginn des Teil-Lockdowns weiter eingebrochen. Die Zahl der Passagiere lag in der ersten Novemberwoche 88 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, wie der Branchenverband ADV mitteilte. Alle Verkehrskennzahlen seien rückläufig, betonte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. "Das betrifft die Sitzplatzangebote, die Auslastung in den wenigen noch fliegenden Flugzeugen sowie die Luftverkehrsnachfrage und Buchungszahlen insgesamt." Vor allem der Winter werde zum Belastungstest. Bund und Länder wollen kommende Woche über Finanzhilfen für die Flughäfen von rund einer Milliarde Euro beraten. - New York: Der US-Bürovermieter schreibt hohe Verluste und verbrennt weiter viel Kapital. Im dritten Quartal flossen 517 Millionen Dollar ab, wie WeWork in einer von Reuters eingesehenen Mitteilung an die Mitarbeiter bekanntgab. Der Konzern habe 3,6 Milliarden Dollar liquide Mittel und sei in der Lage, die Corona-Krise zu überstehen. WeWork mietet Immobilien langfristig an und vermietet Büroflächen an Firmen, Unternehmer und Start-Ups, die kurzlaufende Mietverträge abschließen. Die Zahl der Kündigungen sei im September auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Corona-Pandemie gesunken. Zudem trennte sich WeWork von Standorten und einigte sich mit zahlreichen Immobilienbesitzern auf niedrigere Mieten. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden dadurch um etwa 1,5 Milliarden Dollar sinken, erklärte WeWork.

ÖSTERREICHISCHE POST POST.VI - Berlin: Der boomende Onlinehandel hat dem Konzern in den ersten neun Monaten über die coronabedingte Flaute mit Werbepost hinweggeholfen. Der Umsatz kletterte um 2,4 Prozent auf fast 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Dazu trug auch die türkische Tochter Aras Kargo bei. Das Betriebsergebnis (Ebit) reduzierte sich aber um 37 Prozent auf 81,4 Millionen Euro. Die Österreichische Post begründete den Rückgang mit Kosten für den Aufbau des Finanzdienstleisters bank99 sowie mit den hohen Fixkosten im Briefgeschäft. Sollte der Einzelhandel in der Corona-Pandemie nicht erneut geschlossen werden, rechnet die Post im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von mehr als drei Prozent.

WÜSTENROT & WÜRTTEMBERGISCHE (W&W) WUWGn.DE - München: Der Bauspar- und Versicherungskonzern hinkt nach neun Monaten seinem Vorjahresgewinn um 23 Prozent hinterher. Das Nettoergebnis von 170,4 (220,0) Millionen Euro wurde von einem stark sinkenden Finanzergebnis belastet, das von den Marktturbulenzen in der Corona-Pandemie und von einer steigenden Risikovorsorge auf Baudarlehen in Mitleidenschaft gezogen wurde, wie W&W mitteilte. Während die Nettobeiträge der Württembergischen um zwei Prozent auf 3,23 Milliarden Euro wuchsen, ging das Bauspar-Neugeschäft von Wüstenrot um fünf Prozent auf 7,55 Milliarden Euro zurück. Für das Gesamtjahr erwartet W&W einen Nettogewinn zwischen 170 und 220 Millionen Euro.

HAPAG-LLOYD HLAG.DE - Hamburg: Deutschlands größte Containerreederei ist dank der Erholung in China und einer gestiegenen Rentabilität glänzend durch die Pandemie gekommen und bekräftigt ihre Prognose. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) sprang in den ersten neun Monaten um 20 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. "Im Neunmonatszeitraum haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, unsere Kosten konsequent gemanagt und zugleich von besseren Marktbedingungen im dritten Quartal profitiert", sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen. Die Mitte Oktober deutlich angehobene Prognose, wonach die Reederei 2020 ein Ergebnis (Ebitda) von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro statt von 1,7 bis 2,2 Milliarden anpeilt, bekräftigte er.

STABILUS STAB.DE - Berlin: Der Auto- und Industriezulieferer hat im abgelaufenen Quartal eine Erholung der Geschäftsentwicklung dank der angezogenen Fahrzeugproduktion ausgemacht. Deswegen schaue man nun mit Zuversicht nach vorne, sagte Firmenchef Michael Büchsner. Bis 2025 werde der Umsatz steigen - für das neue Geschäftsjahr auf 850 bis 900 Millionen Euro. In dem im September abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20, das von der Corona-Pandemie dominiert wurde, fielen die Erlöse des Anbieters von Gasfedern, Dämpfern und elektromechanischen Antrieben zur Bewegungssteuerung um 14 Prozent auf 822 Millionen Euro. Im vierten Quartal ging es noch neun Prozent nach unten. Der Gewinn fiel im Geschäftsjahr auf 30 Millionen Euro von 81 Millionen Euro.

INSTACART - New York: Die US-Lebensmittelliefer-App Instacart strebt Insidern zufolge an die Börse. Die Emission könne Anfang nächsten Jahres erfolgen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen. Im Oktober wurde Instacart mit 17,7 Milliarden Dollar bewertet, damals sammelte der App-Betreiber bei privaten Investoren 200 Millionen Dollar ein. Die Bewertung könnte Insidern zufolge bis zum Börsengang auf 30 Milliarden Dollar steigen. Die App vermittelt Lebensmittellieferungen von Supermärkten wie Walmart (NYSE:WMT) WMT.N . Das 2012 gegründete Unternehmen verzeichnete in der Corona-Krise einen Anstieg der Aufträge um 500 Prozent. (Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt, Danzig, Zürich und Wien. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)

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