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FIRMEN-BLICK-Volkswagen erwartet steigenden Marktanteil in Coronakrise

Aktien 17.07.2020 17:54
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17. Jul (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

VOLKSWAGEN VOWG_p.DE - München: Der weltgrößte Autobauer kommt nach eigener Einschätzung mit geringeren Absatzeinbußen durch die Coronakrise als seine Konkurrenz. "Unser klares Ziel ist, mit dem Konzern dieses Jahr Weltmarktanteile hinzuzugewinnen", sagte Vertriebschef Christian Dahlheim der "Welt". Bis Juni habe Volkswagen (DE:VOWG) in den Kernmärkten China und Europa Marktanteile von jeweils einem Prozentpunkt gewonnen. "Wir gehen davon aus, dass wir diesen Zugewinn nicht wieder abgeben werden." Im vergangenen Jahr hielt Volkswagen weltweit einen Pkw-Marktanteil von rund 13 Prozent.

BLACKROCK BLK.N - New York: Der weltgrößte Vermögensverwalter hat dank der Erholung der Börsen im zweiten Quartal mehr verdient. Der Gewinn sprang um 21 Prozent auf 1,21 Milliarden Dollar, wie Blackrock mitteilte. Ende Juni verwaltete Blackrock 7,32 Billionen Dollar, nach 6,84 Billionen ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal flossen 100 Milliarden Dollar an neuen Geldern zu dem Vermögensverwalter, vor allem dank der starken Nachfrage nach Anleihen.

GLOBUS - Zürich: Die Signa-Holding des Immobilien-Investors Rene Benko und die thailändische Central Group verkaufen einen Teil der erst kürzlich erworbenen Schweizer Warenhauskette bereits wieder weiter. 31 Mode-Fachgeschäfte gingen zum 1. Februar 2021 an den ehemaligen Globus-Chef Thomas Herbert sowie zwei weitere Personen, wie Globus am Freitag mitteilte. Der Kaufpreis werde nicht offengelegt. Zusammen mit den Mietverträgen würden auch die rund 320 Mitarbeiter der Filialen zu den bestehenden Konditionen übernommen. Die verbleibenden Warenhäuser wolle Signa, der auch die deutsche Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof gehört, auf das Luxus- und Premiumgeschäft ausrichten. Zudem sollen in den nächsten Jahren mehr als 300 Millionen Franken investiert werden.

MICROSOFT MSFT.O - Bangalore: Der weltgrößte Softwarekonzern hat seine Belegschaft rund um den Globus reduziert. Es sei normal, dass ein Konzern zum Start eines neuen Geschäftsjahres Neubewertungen vornehme, sagte ein Firmensprecher. Microsoft machte keine Angaben dazu, wo und wie viele Stellen abgebaut wurden. "Business Insider" zufolge wurden diese Woche 1000 Jobs gestrichen - unter anderem beim Online-Nachrichtenportal MSN.com. Microsoft beschäftigt weit mehr als 100.000 Angestellte. Im dritten Geschäftsquartal hatte der Windows-Anbieter vor allem dank der hohen Nachfrage nach seiner Teams-Software die Erwartungen von Analysten übertroffen. Wegen der Schließung von Läden in der Corona-Krise verbuchte Microsoft im vierten Geschäftsquartal eine Abschreibung vor Steuern in Höhe von 450 Millionen Dollar. Details gibt der Konzern am 22. Juli bekannt.

YARA YAR.OL - Oslo: Der norwegische Düngemittelhersteller hat im zweiten Quartal einen höheren Kerngewinn erzielt als am Markt erwartet. Der operative Gewinn kletterte um acht Prozent auf 588 Millionen Dollar und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 561 Millionen Dollar, teilte der Konkurrent der deutschen K+S (DE:SDFGn) mit. "Das Marktumfeld von Yara befindet sich insgesamt in einem positiven Trend", erklärte Yara, einer der weltweit größten Hersteller von Stickstoffdüngern. Die Corona-Pandemie belastete jedoch das Industriegeschäft des Unternehmens, das einen Absatzrückgang um 34 Prozent verzeichnete.

ZUR ROSE ROSEG.S - Zürich: Die Schweizer Versandapotheke steigt in die Telemedizin ein. Die DocMorris-Muttergesellschaft übernimmt die deutsche TeleClinic für einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Zur Finanzierung der Transaktionen und weiterer Wachstumsinvestitionen nehme Zur Rose über eine Kapitalerhöhung rund 213 Millionen Franken auf, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Die 2015 gegründete TeleClinic mit Sitz in München habe sich zum führenden Telemedizinanbieter in Deutschland entwickelt und ergänze das bestehende Geschäft. Für bis zu 50 Prozent der Telemedizin-Konsultationen dürften elektronische Rezepte ausgestellt werden. Die Patienten erhielten bei TeleClinic nach fachärztlicher Diagnose das eRezept per App aufs Handy, das sie in einer Vor-Ort- oder einer Versandapotheke einlösen könnten.

SWEDBANK SWEDa.ST - Stockholm: Das schwedische Geldhaus hat wegen steigender Kreditausfälle weniger verdient. Der Nettogewinn fiel im zweiten Quartal um neun Prozent auf 4,85 Milliarden schwedische Kronen (umgerechnet 470 Millionen Euro), wie die Swedbank mitteilte. Faule Kredite belasteten die Bilanz mit 1,24 Milliarden Kronen nach 109 Millionen im Vorjahr. Wegen der höheren Kreditnachfrage stiegen hingegen die Zinseinnahmen. Auch der Wertpapierhandel florierte und hielt den Gewinnrückgang des Konzerns in Grenzen. Die Provisionseinnahmen fielen hingegen, da die Verbraucher in der Corona-Krise seltener die Kreditkarte zückten. Zudem stiegen die Kosten, da die Swedbank nach einer im März verhängten Rekordstrafe für Geldwäsche ihre Kontrollen verbessern muss.

AB VOLVO VOLVb.ST - Stockholm: Der schwedische Nutzfahrzeughersteller hat trotz Corona-Pandemie im zweiten Quartal einen über den Erwartungen liegenden Kerngewinn erzielt. Der bereinigte Betriebsgewinn des Herstellers von Lkw, Baumaschinen, Bussen und Motoren fiel zwar deutlich auf 3,27 Milliarden Kronen (umgerechnet 316 Millionen Euro) von 15,1 Milliarden Kronen im Vorjahr, übertraf damit aber die Schätzungen übertraf. Analysten hatten im Mittel nur einen knappen Gewinn von 17 Millionen Kronen prognostiziert.

NORDEA NDAFI.HE - Tallinn: Die Corona-Krise setzt auch der größten skandinavischen Bank zu. Der Betriebsgewinn fiel um zwei Drittel auf 306 Millionen Euro, wie Nordea mitteilte. Die Lockdowns und die Turbulenzen an den Märkten hätten einen spürbaren negativen Effekt gehabt und vor allem die Gebühren- und Provisionseinnahmen gedrückt, sagte Nordea-Chef Frank Vang-Jensen. Zudem stellt sich die Bank auf höhere Kreditausfälle ein, die 2020 unter einer Milliarde Euro liegen dürften. Im zweiten Quartal belasteten faule Kredite und Vorsorge für künftige Kreditausfälle das Ergebnis mit fast 700 Millionen Euro. Den Aktionären machte Nordea dennoch Hoffnung auf eine Dividende über bis zu 40 Cent, über die man nach Anfang Oktober entscheiden werde. Solange haben die Bankenaufseher von Gewinnausschüttungen abgeraten. Die Finanzstärke der Bank erlaube eine Dividendenzahlung, sagte Vang-Jensen.

ERICSSON ERICb.ST - Stockholm: Der schwedische Netzwerkausrüster hält an seinen Jahreszielen für 2020 und 2022 fest. "Einige Kunden beschleunigen ihre Investitionen, während andere vorübergehend vorsichtig sind", teilte Firmenchef Börje Ekholm mit. Vor allem in China gewann der Huawei HWT.UL -Konkurrent zuletzt neue 5G-Aufträge, die allerdings auch mit hohen Anfangskosten verbunden waren. Im zweiten Quartal kletterte der Betriebsgewinn um 15 Prozent auf 4,5 Milliarden Schwedische Kronen (umgerechnet 435 Millionen Euro). Die Erlöse legten ein Prozent auf 5,38 Milliarden Euro zu. Es wird erwartet, dass Ericsson wie auch der finnische Wettbewerber Nokia NOKIA.HE vom Ausschluss Huaweis in Großbritannien profitiert.

VOLKSWAGEN VOWG_p.DE - Peking: Volkswagen (VW) erwartet für dieses Jahr in China ein leichtes Wachstum im Premium-Segment - trotz eines Rückgangs der Verkäufe auf dem breiteren Markt. Das sagte der China-Chef des Konzerns, Stephan Wöllenstein, zu Journalisten in Peking. VW hat in dem Land Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Partnern, darunter SAIC Motor 600104.SS , FAW Group SASACJ.UL und JAC 600418.SS .

DAIMLER DAIGn.DE - Berlin: Der Autobauer Daimler will einem Medienbericht zufolge seine Personalkosten deutlich stärker reduzieren als bislang bekannt. Die jährlichen Ausgaben sollen um rund zwei Milliarden Euro sinken, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet. Bislang hatte der Vorstand Einsparungen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro angekündigt. Mit der Verschärfung der Sparmaßnahmen beim Personal reagiere das Unternehmen auf die Absatzeinbrüche infolge der Coronakrise. Insgesamt stehe nun ein Abbau von rund 20.000 Arbeitsplätzen im Raum, der sozialverträglich stattfinden solle. Personalvorstand Wilfried Porth hatte zuletzt angekündigt, dass mehr als 15.000 Stellen gestrichen werden müssten. Daimler äußerte sich dem Bericht zufolge nicht zum neuen Einsparziel.

TUI TUIGn.DE - Berlin: Der Tourismuskonzern TUI will seine Kunden in der Corona-Krise mit einer kostenlosen Covid-Versicherung zum Reisen ermutigen. Das kündigte TUI-Deutschlandchef Marek Andryszak in einem Interview mit den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Freitagausgabe) an. Das Angebot, für das Europas größter Reisekonzern mit der Axa-Versicherung AXAF.PA zusammenarbeitet, gelte für alle Pauschalreisen in diesem Jahr, die ab diesem Sonnabend starteten. Wer im Urlaub Corona-Symptome habe, könnte virtuell einen deutschsprachigen Arzt kontaktieren und vor Ort einen Corona-Test machen. Die Versicherung übernehme die Kosten, wenn Reisende wegen Covid-19 und einer Quarantäne länger am Urlaubsort bleiben müssten.

(Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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