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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax auf Tageshoch über 14 400 Punkten

Aktien 18.03.2022 18:45
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag nach einem überwiegend schwächeren Verlauf leicht im Plus auf Tageshoch geschlossen. Der große Verfallstag am Terminmarkt und Rückenwind von den US-Börsen (DE:SXR4) waren die treibenden Faktoren. Grundlos schwankende Kurse sind am Verfallstag keine Seltenheit, weil vor dem Auslaufen von Optionen und Futures auf Indizes und einzelne Aktien große Marktakteure oft versuchen, die Kurse noch in die von ihnen gewünschte Richtung zu beeinflussen. Dagegen gibt es in dem nun schon dreieinhalb Wochen dauernden Krieg in der Ukraine weiterhin keinen Waffenstillstand.

Letztlich ging der deutsche Leitindex mit einem kleinen Gewinn von 0,17 Prozent auf 14 413,09 Punkte aus dem Tag. Im Wochenverlauf hat er sich damit um fast 6 Prozent erholt. Seit seinem 16-Monatstief bei etwas über 12 400 Punkten, auf das er vor elf Tagen gefallen war, hat er sich um knapp 16 Prozent erholt. Inzwischen fehlen keine 200 Punkte mehr bis zum Zählerstand des Dax vor der russischen Invasion in die Ukraine.

Der MDax der mittelgroßen Börsenunternehmen rückte am Freitag um 0,42 Prozent auf 31 605,71 Punkte vor. Europaweit wurden ebenfalls moderate Gewinne verbucht. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,44 Prozent auf 3902,44 Punkte zu. In den USA pendelte der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial um seinen Vortagesschluss, während die anderen wichtigen Indizes zulegten. Besonders deutlich ging es für die technologielastigen Nasdaq-Börsen nach oben.

Die Nervosität unter den Anlegern bleibt gleichwohl hoch, denn der geopolitische Konflikt dürfte laut Marktbeobachtern auch in den nächster Zeit über Wohl und Wehe der Börsen entscheiden. Die Hoffnung auf einen Burgfrieden im Ost-Konflikt stehe weiterhin auf "tönernen Füßen", sagte Marktexperte Timo Emden. Die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung liefen derweil mit einer Reihe von Telefonaten weiter. Konkrete Fortschritte gibt es aber immer noch nicht.

Derweil setzte sich der Zahlenreigen der Unternehmen am deutschen Aktienmarkt fort: Ein als solide eingestufter Bericht half dem Immobilienkonzern Vonovia (DE:VNAn) allerdings nicht, seine jüngste Kurserholung fortzusetzen. Gewinnmitnahmen drückten das Papier mit minus 3,3 Prozent an das Dax-Ende.

Vantage Towers (DE:VTWRn) schossen an der MDax-Spitze auf ein Rekordhoch. Um knapp elf Prozent ging es aufwärts. Ein Medienbericht über ein angebliches Interesse von Investoren an einem Milliardeninvestment in die Funkturm-Tochter von Vodafone (LON:VOD) sorgte für Rückenwind. Gleich mehrere positive Analystenkommentare gaben außerdem der Rekordrally von Rheinmetall (DE:RHMG) weiteren Schub. Die Papiere des Rüstungsunternehmens verteuerten sich um 4,0 Prozent.

Im Nebenwerte-Index SDax gesellten sich dagegen die Cewe-Aktien mit einem Minus von 6,1 Prozent zu den größten Verlierern. Ein wegen unterschiedlicher Auffassungen nicht über das Jahresende hinaus verlängerter Vertrag von Vorstandschef Christian Friege sorgte die Anleger. Der Manager sei federführend für den Erfolg des Fotodienstleisters in den vergangenen Jahren gewesen, merkte ein Händler an. Auf dem vorletzten Platz im Index zollten die Anteile des Leasingspezialisten Grenke (DE:GLJn) mit einem Abschlag von 8,1 Prozent ihrem starken Lauf vom Donnerstag Tribut.

Der Euro kostete am frühen Abend 1,1052 US-Dollar. Am Morgen war die Gemeinschaftswährung noch über 1,11 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1008 (Donnerstag: 1,1051) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9084 (0,9049) Euro. Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,22 Prozent, der Rentenindex Rex stieg um 0,06 Prozent auf 140,46 Punkte. Der Bund-Future kletterte um 0,16 Prozent hoch auf 161,35 Zähler.

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Kommentare (1)
Saydo Akkermann
Saydo Akkermann 18.03.2022 23:09
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So schnell geht das ganze auch nicht vonstatten.Wir brauchen nicht nur eine neue Weltordnung, sondern eine gerechte Weltordnung.Eine gerechte Weltordnung kann weder von Russland noch von China erwartet werden.Diese wird von den meist Unterdrückten herbei geführt.Diese befinden sich zu Zeit im Nahen und Mittleren Osten.Die besitzen auch die meisten Rohstoffe von denen die ganze Welt abhängt
 
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