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Vorbörse Europa: Deutz, Dräger, Santhera und Dell mit viel Bewegung

Aktien24.11.2021 06:52
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© Reuters.

Investing.com – Der europäische Aktienmarkt bewegt sich im Frühhandel am Mittwoch, dem 24. November 2021, deutlich. So schlagen sich die Einzelaktien in der Vorbörse Europas:

  • Deutz Aktie (DE:DEZG) +0,80 Prozent: Der Finanzinvestor Ardan Livvey hat seine Kritik an der Führung des Kölner Motorenherstellers bekräftigt und will dem Management auf der Hauptversammlung das Vertrauen entziehen. Der Investor erklärte, er habe Deutz und der BaFin mitgeteilt, dass er fünf Prozent der Deutz-Stammaktien halte. Damit könne er die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung verlangen und Punkte auf die Tagesordnung setzen lassen.
  • Drägerwerk Aktie (DE:DRWG_p) -3,06 Prozent: Der Medizintechnik-Hersteller erwartet nach der Sonderkonjunktur durch die Corona-Pandemie im kommenden Jahr wieder einen deutlichen Umsatzrückgang. Der Hersteller von Beatmungsgeräten und Schutzmasken teilte mit, er erwarte für das kommende Geschäftsjahr ein Umsatzvolumen von 3 bis 3,1 Milliarden Euro, deutlich unter dem Niveau der beiden Vorjahre. Verglichen mit 2019 entspreche dies aber einem Umsatzwachstum von rund 8 bis 11 Prozent, erklärte Träger. Die Ebit-Marge werde 2022 zwischen eins und vier Prozent erwartet.
  • Aroundtown Aktie (DE:AT1) -0,03 Prozent: Die Immobilienfirma hat aufgrund außerordentlicher Belastungen infolge der Corona-Pandemie weniger verdient. Der für die Branche wichtige Kernwert FFO I sank in den ersten neun Monaten auf 267 (Vorjahr: 301) Millionen Euro. Der Nettogewinn brach um 20 Prozent auf rund 650 Millionen Euro ein. Das Unternehmen bestätigte seinen Ausblick für das Geschäftsjahr.
  • Aareal Bank Aktie (DE:ARLG): Nach der milliardenschweren Offerte von Finanzinvestoren für die Aareal Bank gibt die Aufsichtsratsvorsitzende des Wiesbadener Immobilienfinanzierers, Marija Korsch, ihren Vorsitz mit sofortiger Wirkung ab. Ihr Mandat als Mitglied des Aufsichtsrates werde sie mit Wirkung zum 31. März 2022 niederlegen, teilte die Bank mit.
  • Adva Optical Aktie (DE:ADAG): Vorstand und Aufsichtsrat des Netzwerkausrüsters empfehlen den Aktionären von Adva die Annahme des Angebots von Adtran. Vorstand und Aufsichtsrat hielten die von der Bieterin angebotenen Gegenleistungen für fair und angemessen, teilt das Unternehmen mit. Das Angebot liege im besten Interesse der Adva und ihrer Aktionäre. Der US-Glasfaserspezialist Adtran will Adva übernehmen und damit einen weltweiten Branchenführer schaffen.
  • Santhera Pharmaceuticals Aktie (SIX:SANN) -2,94 Prozent: Das Pharmaunternehmen hat erneut Kapitalbedarf und will bei einer außerordentlichen Generalversammlung am 15. Dezember die Genehmigung für eine Kapitalerhöhung um 20 auf 74,6 Millionen Franken einholen. Zudem sollen das genehmigte und das bedingte Kapital um 15,4 und 15 Millionen Franken aufgestockt werden. Den Liquiditätsbedarf sieht Santhera nach der jüngsten Restrukturierung seiner Finanzierung noch bis Mitte 2022 gesichert. Für den Betrieb darüber hinaus und die Vorarbeiten zum Vertrieb des Muskelschwund-Medikaments seien aber weitere Mittel nötig.
  • Relief Therapeutics Aktie (SIX:RLFB): Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat es abgelehnt, das potenzielle COVID-19-Medikament Aviptadil von Partner NRx Pharmaceuticals als Therapiedurchbruch einzustufen. Damit entfällt die Möglichkeit einer beschleunigten Zulassungsprüfung. Relief hat zudem eine Kooperation mit dem US-Unternehmen InveniAI zur Identifizierung neuer Produktentwicklungsmöglichkeiten mittels künstlicher Intelligenz vereinbart.
  • Dell Aktie (NYSE:DELL) +0,28 Prozent: Der Computerhersteller profitierte auch im dritten Quartal vom anhaltenden Trend zum Homeoffice während der Coronavirus-Pandemie. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 28,39 Milliarden Dollar und übertraf damit nach Refinitiv-Daten die Expertenerwartungen von 26,82 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern mitteilte. Allein die Sparte für Kundenlösungen legte beim Umsatz um 35 Prozent zu. Der Nettogewinn sprang auf 3,89 Milliarden Dollar von 881 Millionen Dollar im Jahr zuvor.
  • Gap Aktie (NYSE:GPS) -1,77 Prozent: Lieferkettenprobleme, steigende Frachtkosten und Fabrikschließungen in Vietnam setzen der Modekette zu. Das Unternehmen geht davon aus, dass ihm bis zu 650 Millionen Dollar an Erlösen entgehen könnten. Es senkt seine Umsatz- und Gewinnziele für das Gesamtjahr, auch wenn die Nachfrage etwa nach Mode seiner Marke Old Navy hoch bleibe. Beim Nettoumsatzwachstum geht Gap nur noch von 20 Prozent aus statt zuletzt 30 Prozent. Die Gewinnerwartungen schraubt der Konzern auf 1,25 bis 1,40 Dollar je Aktie herunter nach bislang 2,10 bis 2,25 Dollar.

Mit Material von Reuters

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