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Vorbörse Europa: Telekom, Intertrust, Toyota, Stabilus und Spotify mit viel Bewegung

Aktien12.11.2021 07:41
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© Reuters.

Investing.com – Der europäische Aktienmarkt bewegt sich im Frühhandel am Freitag, dem 12. November 2021, deutlich. So schlagen sich die Einzelaktien in der Vorbörse Europas:

  • Deutsche Telekom Aktie (DE:DTEGn) +0,90 Prozent: Dank der guten Geschäfte diesseits und jenseits des Atlantiks ist das Unternehmen für das Gesamtjahr noch zuversichtlicher. Es werde nun mit einem bereinigten Betriebsergebnis ohne Leasingaufwendungen (Ebitda AL) von rund 38 Milliarden Euro (zuletzt mindestens 37,2 Milliarden Euro) gerechnet, teilte der Bonner DAX-Konzern am Freitag mit, der damit bereits zum dritten Mal in diesem Jahr seiner Prognose anhebt. Damit folgt die Deutsche Telekom (DE:DTEGn) der US-Tochter T-Mobile, die bereits Ende Juli ihre Erwartungen erhöht hatte. Im dritten Quartal legte das bereinigte Ebitda AL des Gesamtkonzerns leicht um 0,2 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseffekte um 2,1 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro. Der Vorstand plane vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates, der Hauptversammlung eine Dividende von 0,64 Euro je Aktie vorzuschlagen. Für 2020 hatte die Telekom 0,60 Euro gezahlt.
  • Knorr-Bremse Aktie (DE:KBX) -1,55 Prozent: Die Belebung des Nutzfahrzeugmarkts hat in den ersten neun Monaten zu einem Umsatzplus geführt. Die Erlöse legten um gut neun Prozent auf gut 5 Milliarden Euro zu, wie der Nutzfahrzeug- und Zug-Zulieferer am Freitag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebit) verbesserte sich um fast ein Fünftel auf 708,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr sagt das Unternehmen nun einen Umsatz von 6,6 bis 6,8 Milliarden Euro voraus und grenzt seine bisherige Spanne von 6,5 bis 6,9 Milliarden Euro etwas ein. 2020 lagen die Erlöse bei knapp 6,2 Milliarden Euro. Die operative Gewinnmarge (Ebit) solle zwischen 13 und 13,5 Prozent liegen und damit auf Vorjahresniveau.
  • Stabilus Aktie (DE:STAB) -1,25 Prozent: Der Auto- und Industriezulieferer rechnet mit einem Ablaufen des Wachstumstempos. Nachdem im Ende September beendeten Geschäftsjahr der Umsatz um gut 14 Prozent auf 937,7 Millionen Euro gestiegen war, stellte der Hersteller von Federn und Dämpfern für das neue Geschäftsjahr Erlöse von 940 bis 990 Millionen Euro in Aussicht. Die Rendite (bereinigte Ebit-Marge) soll zwischen 14 und 15 Prozent liegen, nach 14,4 Prozent im vergangenen Jahr. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 73,8 (Vorjahr: 30) Millionen Euro.
  • Cewe Aktie (DE:CWCG) -1,47 Prozent: Der Fotodienst hat im dritten Quartal seinem Betriebsverlust (Ebit) ausgebaut und weniger Umsatz erwirtschaftet. Viele Menschen hätten im Sommerquartal verstärkt Erlebnisse nachgeholt, die während des Lockdowns nicht möglich waren und weniger Fotoprodukte bestellt, begründete Cewe die Entwicklung. Das Ebit lag im dritten Quartal bei -2,1 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 1,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz schrumpfte um 2,9 Prozent auf 132,4 Millionen Euro. Das Unternehmen erwirtschaftet traditionell im vierten Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft den Großteil des Jahresergebnisses. Auf das Schlussquartal blickte man positiv, sagte Unternehmenschef Christian Friege. Lieferprobleme gebe es nicht, da man gut mit Produktionsmaterialien versorgt sei.
  • Intertrust Group Aktie (AS:INTER) +39,33 Prozent: Der weltweit führende Anbieter von technologiegestützten Fonds- und Unternehmenslösungen, gibt bekannt, dass das am 27. September 2021 angekündigte Aktienrückkaufprogramm bis auf Weiteres ausgesetzt wird, da Intertrust exklusive Gespräche über ein mögliches öffentliches Barangebot aufgenommen hat. Im Rahmen der vorgeschlagenen Transaktion erwägen Intertrust und CVC einen strategischen Zusammenschluss von Intertrust und der TMF Group B.V., einem führenden multinationalen Unternehmen für professionelle Dienstleistungen. Der indikative Angebotspreis liegt bei 18 Euro in bar je Aktie.
  • Spotify Aktie (NYSE:SPOT) -0,31 Prozent: Der weltgrößte Musikstreaming-Anbieter geht auf Einkaufstour. Das Unternehmen erwirbt nach eigenen Angaben den in den USA ansässigen Hörbuch-Anbieter Findaway. Details der Transaktion, die im vierten Quartal abgeschlossen werden soll, wurden zunächst nicht bekannt.
  • Hapag Lloyd Aktie (DE:HLAG) -0,36 Prozent: Deutschlands größte Containerreederei hat bei ihrem kräftigen Gewinnsprung von stark gestiegenen Frachtpreisen profitiert. Die durchschnittliche Frachtrate sprang wegen der hohen Nachfrage nach Containertransporten bei gleichzeitig knappen Kapazitäten in den ersten neun Monaten um zwei Drittel auf 1818 Dollar je Standardcontainer, wie das Schifffahrtsunternehmen am Freitag in Hamburg mitteilte. Das sorgte bei einer zugleich leicht gestiegenen Transportmenge dafür, dass sich der Reingewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 5,62 Milliarden Euro mehr als verzehnfachte.
  • Relief Therapeutics Aktie (SIX:RLFB): Der US-Partner NRx Pharmaceuticals der Pharmafirma hat eine Einschätzung der US-Aufsichtsbehörde FDA erhalten, die es NRx gestattet, das Corona-Medikament Aviptadil in großen Mengen herzustellen.
  • Toyota Aktie (T:7203) +2,60 Prozent: Der weltweit umsatzstärkste Autohersteller will im Dezember damit beginnen, die aufgrund von Lieferengpässen ausgefallene Produktion nachzuholen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen dann weltweit etwa 800.000 Fahrzeuge produziert werden, 40.000 mehr als im Vorjahr. Der Autohersteller hält außerdem weiterhin an seinem Plan fest, in dem am 31. März endenden Geschäftsjahr weltweit 9 Millionen Fahrzeuge zu produzieren.

Mit Material von Reuters

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