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FIRMEN-BLICK-Neue Medikamente helfen Amgen zu Umsatzplus

Ausland28.07.2020 22:48
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© Reuters.

28. Jul (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

AMGEN AMGN.O : Los Angeles - Ein verstärkter Absatz neuer Medikamente verhilft dem US-Pharmaunternehmen zu einem Umsatzplus. Die Erlöse legten im zweiten Quartal um sechs Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar zu. Vor allem das neu erworbene Schuppenflechte-Mittel Otezla wurde verstärkt verschrieben. Bei einigen älteren Medikamenten wie dem Osteoporose-Mittel Prolia ging der Absatz dagegen zurück, weil sich die Patientinnen aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus nicht zu ihren Ärzten wagten.

VISA (NYSE:V) V.N : New York - Die Zurückhaltung vieler Verbraucher bei Käufen in der Coronavirus-Pandemie kostet den Kreditkartenanbieter fast ein Viertel Gewinn. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen im abgelaufenen Quartal mit 2,37 Milliarden Dollar 23 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Der Nettoumsatz sank um 17 Prozent auf 4,84 Milliarden Dollar. Es ist der erste Rückgang binnen Jahresfrist bei Umsatz und bereinigtem Nettogewinn seit dem Börsengang 2008.

AMD AMD.O : San Francisco - Der Chiphersteller profitiert von der stärkeren Nachfrage nach Halbleitern, die unter anderem für Homeoffice-Lösungen benötigt werden. Im laufenden dritten Quartal werde der Umsatz daher bei etwa 2,55 Milliarden Dollar plus/minus 100 Millionen Dollar liegen, teilte das Unternehmen mit. Von Refinitiv befragte Analysten gehen von 2,32 Milliarden Dollar aus. Trotz einiger makroökonomischen Unsicherheiten werde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr angehoben, hieß es weiter. Stark entwickle sich das Geschäft mit PCs, Spielen und Datenzentren. Die Aktien legten im nachbörslichen Handel fünf Prozent zu.

STARBUCKS SBUX.O : Bangalore - Der Umsatz bei der US-Kaffeehauskette ist während der Corona-Zwangspause weniger stark zurückgegangen als erwartet. Viele Kunden ließen sich ihren Kaffee liefern oder nutzten Abholdienste. Die Erlöse sanken im dritten Quartal auf vergleichbarer Basis weltweit um 40 Prozent und in Amerika um 41 Prozent. Analysten hatten mit einem etwas stärkeren Minus gerechnet. Der Gesamtumsatz schrumpfte etwa 38 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Starbucks-Chef Kevin Johnson sagte, das Geschäft erhole sich derzeit weltweit, und die meisten der Cafes seien inzwischen wieder geöffnet.

AUDI NSUG.DE - München: Der Autobauer beendet wie bereits die Schwestermarke VW (DE:VOWG) VOWG_p.DE die Kurzarbeit in Deutschland. Für September werde für die beiden Standorte in Ingolstadt und Neckarsulm keine Kurzarbeit mehr angemeldet, sagt ein Audi-Sprecher und bestätigt damit eine Meldung des "Donaukurier". Audi hatte seit März Zehntausende Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. VW holte seine Stammbelegschaft bereits zum 1. Juli vollständig zurück an die Arbeitsplätze.

KERING PRTP.PA - Paris: Der französische Luxusmodekonzern mit Marken wie Gucci, Yves Saint Laurent und Bottega Veneta hat im zweiten Quartal wegen der Kaufzurückhaltung und geschlossener Läden im Zuge der Coronavirus-Pandemie einen Umsatzeinbruch verzeichnet. Die Erlöse seien von April bis Juni um 43,7 Prozent geschrumpft, teilte Kering mit. Trotz einer ermutigenden Erholung in Asien gab das Management keine genaue Prognose für den Rest des Jahres. "Der in den ersten sechs Monaten des Jahres erlittene Einnahmeverlust dürfte in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr ausgeglichen werden", teilte es lediglich mit. Nach Einschätzung von Finanzvorstand Jean-Marc Duplaix wird das Ausbleiben von Touristenströmen die Luxusgüterbranche noch einige Zeit belasten.

MASTERCARD MA.N - Brüssel: Der Kreditkartenanbieter hat den EU-Kartellwächtern Zugeständnisse angeboten bei der geplanten Übernahme von Teilen des Zahlungsanbieters Nets. Die EU-Kommission teilte außerdem mit, die Frist für die Prüfung der Transaktion bis zum 17. August zu verlängern. Welche Zugeständnisse Mastercard (NYSE:MA) machte, blieb offen. Konkurrenten und Kunden haben nun die Möglichkeit, diese zu bewerten. Die Kartellbehörde kann den bereits vor einem Jahr angekündigten Deal dann zustimmen, weitere Zugeständnisse verlangen oder eine vertiefte, viermonatige Prüfung beginnen. Mastercard will von der skandinavischen Zahlungsverkehrsgruppe drei Sparten kaufen.

HARLEY-DAVIDSON HOG.N - Chicago: Die Corona-Krise hat dem US-Motorradhersteller im zweiten Quartal einen Verlust eingebrockt. Der Umsatz mit Motorrädern und verwandten Produkten ging im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 669 Millionen US-Dollar (570 Millionen Euro) zurück, wie Harley-Davidson (NYSE:HOG) mitteilte. Lockdows zur Eindämmung der Pandemie hätten die Produktion vorübergehend zum erliegen gebracht. Von April bis Juni fiel ein Verlust von 60 Cents pro Aktie an, verglichen mit einem Gewinn von 1,23 Dollar pro Aktie vor einem Jahr. Analysten hatten mit einem Gewinn von vier Cent pro Aktie gerechnet. Das 116 Jahre alte Unternehmen kämpfte bereits vor der Virus-Krise mit einer nachlassenden Nachfrage nach seinen Kultmotorrädern, da seine Kunden immer älter werden.

MCDONALD'S MCD.N - New York: Die Folgen der behördlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lasten auf der Restaurant-Kette. Der Umsatz sei im zweiten Quartal um 30,5 Prozent auf 3,76 Milliarden Dollar eingebrochen, der Gewinn stürzte um 68 Prozent auf 438,8 Millionen Dollar ab. Zahlreiche Restaurants konnten Kunden nur dann bedienen, wenn sie ihr Essen im Auto entgegennahmen oder nach Hause bestellten. Aktien des Konzerns verloren im vorbörslichen Handel rund zwei Prozent an Wert.

BAYWA BYWGnx.DE - München: Der Agrar- und Baustoffkonzern traut sich nun doch eine Prognose für das laufende Jahr zu. Das operative Ergebnis werde "mindestens auf dem Niveau des Vorjahres liegen", sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz auf der Online-Hauptversammlung. 2019 hatte der operative Gewinn (Ebit) 188,4 Millionen Euro betragen. "Insgesamt sind wir bisher ganz gut durch die Pandemie gekommen", sagte Lutz. Auch für das zweite Halbjahr seien keine Beeinträchtigungen durch Corona zu erwarten.

NISSAN 7201.T - Tokio: Der angeschlagene japanische Autobauer steuert auf den größten operativen Verlust seiner Geschichte zu. Aufgrund der Absatzeinbrüche in der Coronakrise erwartet Nissan in diesem Jahr einen Betriebsverlust von 470 Milliarden Yen (3,8 Milliarden Euro). Das ist fast doppelt so viel wie von Branchenexperten erwartet und der zweite Jahresverlust in Folge. Der Absatz dürfte um 16 Prozent sinken und der Umsatz um rund 20 Prozent schrumpfen. Im zweiten Quartal verkaufte der Konzern weltweit 48 Prozent weniger Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Nissan will in einer Dreierallianz mit den Rivalen Renault RENA.PA und Mitsubishi 7211.T die Kosten massiv senken. ELE.MC - Madrid: Dank Kostensenkungen konnte der größte spanische Versorger in der ersten Jahreshälfte einen Gewinnsprung von 45 Prozent verbuchen. Der Gewinn betrug 1,13 Milliarden Euro im Vergleich zu 776 Millionen Euro im Vorjahr, wie Endesa mitteilte. Dies war hauptsächlich auf Einsparungen nach dem Abschluss eines Tarifvertrags mit der Belegschaft zurückzuführen. Ohne die Kostenersparnis hätte der Nettogewinn 861 Millionen Euro betragen. Die Corona-Krise traf die Nachfrage, aber niedrigere Großhandelspreise trugen dazu bei, dies auszugleichen. Der vom italienischen Enel ENEI.MI -Konzern kontrollierte Versorger erwarte dadurch keine weiteren signifikanten Auswirkungen in der zweiten Jahreshälfte.

BANKIA BKIA.MC - Madrid: Vorsorge für faule Kredite und niedrige Zinsen belasten die spanische Großbank. Im zweiten Quartal brach der Gewinn um 76 Prozent auf 48 Millionen Euro ein, wie Bankia mitteilte. Das staatlich kontrollierte Geldhaus bildete 185 Millionen Euro an Rückstellungen für die Corona-Krise. Zugleich fiel der Zinsüberschuss angesichts der lockeren Geldpolitik der EZB um zehn Prozent. Bankia musste in der spanische Immobilienkrise mit Milliardenhilfen des Staats vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Der Staat besitzt noch immer knapp 62 Prozent an dem Geldhaus.

RECKITT BENCKISER RB.L - London: Der britische Konsumgüterkonzern hat aufgrund starker Nachfrage etwa nach Desinfektionsmitteln in der Corona-Krise seinen Umsatz gesteigert. Er kletterte im ersten Halbjahr um 11,9 Prozent auf 6,911 Milliarden Pfund (7,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Benckiser hatte schon Ende April seine Prognose angehoben, ist nun aber noch zuversichtlicher: Der Umsatz soll 2020 im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Bisher war von einem mittleren einstelligen Plus gegenüber dem Vorjahr ausgegangen worden. Der bereinigte und vergleichbare Gewinn pro Aktie lag im ersten Halbjahr mit 166,5 Pence (1,82 Euro) rund 20 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

WASHTEC WSUG.DE - München: Der Gewinn des weltweit größten Autowaschanlagen-Herstellers hat sich im ersten Halbjahr halbiert. Deshalb verschärft Washtec seinen Sparkurs. Der Nettogewinn sank auf 2,1 (Vorjahr: 4,4) Millionen Euro. Grund dafür war ein Umsatzeinbruch um zwölf Prozent auf 175 Millionen Euro, für den WashTec die Coronakrise verantwortlich machte. Die Lage in Europa, wo der Einbruch am stärksten war, habe sich jedoch im Juni wieder verbessert. Die Kosten seien - unter anderem mit dem Abbau von 80 Stellen - um 8,5 Prozent gesenkt worden, weitere Maßnahmen seien in der Umsetzung. WashTec hatte am Montag eine neue Gewinn- und Umsatzprognose veröffentlicht. FRAG.DE - Der Frankfurter Flughafenbetreiber lag in der abgelaufenen Woche bei den Passagierzahlen um 79,7 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Bei der Fracht betrug das Minus 18,4 Prozent, bei der Zahl der Flüge 66,1 Prozent.

ING INGA.AS - Bangalore: Die niederländische Großbank schreibt wegen der Folgen der Corona-Pandemie im zweiten Quartal rund 300 Millionen Euro auf Firmenwerte von Beteiligungen ab. Betroffen seien eine Reihe von früheren Zukäufen, erklärte die Bank.

VONTOBEL VONN.S - Zürich: Der Gewinn der Schweizer Privatbank ist im ersten Halbjahr wegen höherer Steuern und Restrukturierungskosten leicht auf 129,2 Millionen Franken gesunken. Vontobel sammelte nach eigenen Angaben bei den Kunden 7,4 Milliarden Franken an neuen Geldern ein. Dies entspreche einem Neugeldwachstum von 7,5 Prozent und liege über der Zielspanne von vier bis sechs Prozent. Wachstumstreiber war erneut das Asset Management. An den bisherigen Finanzzielen hält die Bank, die im Dezember aus dem Brokerage-Geschäft ausgestiegen ist fest. So soll etwa die Eigenkapitalverzinsung weiterhin mindestens 14 Prozent betragen. Nach sechs Monaten waren es 13,4 Prozent.

DELIVERY HERO DHER.DE - Berlin: Der Essenslieferant hebt nach einem Rekordwachstum in der Corona-Krise seine Jahresprognose an. Das Unternehmen erwarte nun einen Umsatz zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden Euro, teilte es mit. Zuvor war es von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro ausgegangen. Die Bestellungen hatten sich demnach zwischen April und Juni auf 281 Millionen vedoppelt. Das Unternehmen will im dritten Quartal auch in Japan Essen ausliefern. .

INTEL INTC.O - Bangalore: Der Chiphersteller baut seine Technologiesparte TSCG um. Sie werde in fünf Teams aufgespaltet, teilte der US-Konzern mit. Zudem verlasse der bisherige Chief Engineering Officer Murthy Renduchintala das Unternehmen. Intel hinkt bei der Prozessor-Entwicklung seinem eigenen Zeitplan um Monate hinterher. in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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