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POLITIK-BLICK-Armee - 24 Soldaten und 17 Angreifer bei Gefecht in Mali getötet

Ausland18.11.2019 22:21
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© Reuters. POLITIK-BLICK-Armee - 24 Soldaten und 17 Angreifer bei Gefecht in Mali getötet

18. Nov (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu den politischen Entwicklungen über die Top-Themen des Tages hinaus:

MALI/ANGRIFF/TOTE - Bamako: Im Norden Malis sind bei einem Angriff feindlicher Kämpfer 24 Soldaten getötet und 29 verletzt worden. Ein Armeesprecher sagte, die Attacke auf eine Militärpatrouille habe in Tabankort in der Region Gao stattgefunden. Bei dem Gefecht seien zudem 17 Angreifer getötet worden. Dem westafrikanischen Land machen immer wieder Überfälle islamistischer Gruppen mit Verbindungen zu Al-Kaida und der IS-Miliz zu schaffen. Anfang des Monats kamen bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt 54 Soldaten ums Leben. Er wurde vom IS für sich reklamiert. In Mali ist im Rahmen des UN-Friedenseinsatzes Minusma seit 2013 auch die Bundeswehr mit rund 1000 Soldaten im Einsatz.

DEUTSCHLAND/PARTEIEN/UMFRAGE - Berlin: Die Union büßt einer Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter ein. Im aktuellen Insa-Meinungstrend für "Bild" verlieren CDU/CSU einen halben Prozentpunkt auf 25 Prozent. Dagegen legen Grüne (21 Prozent), Linke (10 Prozent) und FDP (8,5 Prozent) jeweils einen halben Punkt zu. SPD (15,5 Prozent) und AfD (15 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. "Der erste Platz für CDU/CSU ist nicht selbstverständlich", erklärte Insa-Chef Hermann Binkert. "Die Grünen sind der Union auf den Fersen." Befragt wurden den Angaben zufolge 4115 Personen vom 15. bis zum 18. November.

LIBYEN/LUFTANGRIFF/TOTE - Tripolis/Kairo: Bei einem Luftangriff auf eine Keksfabrik in Libyen sind nach UN-Angaben mindestens zehn Arbeiter getötet und 35 verletzt worden. Bei den Toten handele es sich offenbar mehrheitlich um Migranten, hieß es in einem Bericht des UN-Sondergesandten für das Land, Ghassan Salame, an den Sicherheitsrat. Der Vorfall habe sich in Wadi Rabea ereignet, 21 Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt Tripolis entfernt. Salame betonte, bei dem Angriff handele es sich möglicherweise um ein Kriegsverbrechen, egal ob er gezielt oder blindwütig erfolgt sei. Tripolis ist seit April Ziel einer militärischen Offensive der Libyschen Nationalarmee (LNA) unter Führung des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar.

USA/KINDER/GEFÄNGNIS - Genf: In den USA befinden sich einer Studie zufolge von 100.000 Kindern durchschnittlich 60 in Haft. Sie werden laut den Vereinten Nationen (UN) in Gefängnissen oder Haftanstalten für Migranten festgehalten. Auf die USA folgten in dem Vergleich der Inhaftierungsquoten Länder wie Bolivien, Botsuana und Sri Lanka. In Westeuropa seien im Schnitt fünf von 100.000 Kindern in Haft, in Kanada 14 bis 15. In den USA würden allein mehr als 100.000 Kinder im Zusammenhang mit Migration festgehalten. Weltweit sitzen den UN zufolge 330.000 Minderjährige in entsprechenden Zentren für Migranten fest. Insgesamt seien sieben Millionen Menschen unter 18 inhaftiert.

BRASILIEN/WALDZERSTÖRUNG - Sao Jose dos Campos/Berlin: Im brasilianischen Amazonas-Gebiet ist zuletzt so viel Regenwald zerstört worden wie seit 2008 nicht mehr. Das teilte das Weltrauminstitut des südamerikanischen Landes INPE am Montag mit. In den zwölf Monaten von August 2018 bis Juli 2019 wurden demnach 9762 Quadratkilometer Wald zerstört. Das entspricht einer Steigerung von 29,5 Prozent zum Vorjahr. Die Naturschutzorganisation WWF führte die Entwicklung auf die Politik des neuen Präsidenten Jair Bolsonaro zurück. Die Lage im größten Regelwaldgebiet der Erde sei völlig außer Kontrolle, sagte der WWF-Brasilien-Experte Roberto Maldonado. "Das geschieht nicht zufällig." Der Rechtspopulist Bolsonaro will das Amazonas-Gebiet stärker wirtschaftlich nutzen und stellt dies über den Naturschutz.

WEISSRUSSLAND/WAHL - Minsk: Bei der Parlamentswahl in Weißrussland hat die Opposition offiziellen Ergebnissen zufolge keinen einzigen Sitz gewonnen. Die Wahlbeteiligung am Wochenende lag demnach bei 77 Prozent. Bei der Abstimmung 2016 waren noch zwei Oppositionelle ins Parlament eingezogen, zum ersten Mal seit 20 Jahren. Beide waren dieses Mal nicht zur Wahl zugelassen. Der Oppositionspolitiker Nikolai Statkewitsch sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Ausgang habe schon lange vorher festgestanden. "Ein Machtwechsel in Weißrussland durch Wahlen ist nicht möglich." Präsident Alexander Lukaschenko regiert Weißrussland seit einem Vierteljahrzehnt und will bei der Präsidentenwahl im kommenden Jahr erneut antreten.

VENEZUELA/WÄHRUNG - Caracas: Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat die Währung seines Rivalen USA angenommen. In einem Fernsehinterview bezeichnete er die Einführung des US-Dollars als "Sicherheitsventil", das dem Land helfen könne, die durch die Sanktionen der USA ausgelöste Wirtschaftskrise zu überwinden. "Ich sehe es nicht als eine schlechte Sache ... diesen Prozess, den sie "Dollarisierung" nennen", sagte Maduro, der bisher die Verwendung des Dollars untersagte. Er fügte hinzu, dass der Bolivar aber weiterhin als offizielle Währung zirkulieren werde. Der Bolivar hat in diesem Jahr mehr als 90 Prozent an Wert verloren. Die US-Sanktionen sollen Maduro zwingen, das Amt an Oppositionsführer Juan Guaido abzugeben. Der Machtkampf zwischen Präsident Nicolas Maduro und Guaido tobt seit Anfang des Jahres. Guaido wird von Dutzenden Staaten als rechtmäßiger Staatschef anerkannt, darunter von den USA. Maduro wiederum wird von Russland, China und Kuba unterstützt.

(Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030-2888 5168 oder 069-7565 1236.)

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