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Die Wahl des richtigen Währungspaares ist eine der ersten praktischen Entscheidungen, die Anleger vor dem Trading mit gehebelten Produkten treffen. Ein Währungspaar gibt den Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen an. Wer damit tradet, nimmt also eine Einschätzung vor, wie sich der Wechselkurs entwickeln wird, ohne eine der beiden Währungen direkt zu besitzen. In Deutschland werden Devisen-CFD innerhalb eines EU-regulatorischen Rahmens angeboten, der auf faire Kommunikation, Transparenz und einheitliche Standards ausgerichtet ist. In der Praxis bedeutet das: klare Risikohinweise und definierte Leverage-Grenzen. Dieser Leitfaden erklärt, wie Währungspaare notiert werden, welche Paare bei Tradern in Deutschland besonders gefragt sind, was ihre Kurse beeinflusst und wie Devisen-CFD auf der Plus500-Handelsplattform funktionieren.
81 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim CFD-Trading mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten sorgfältig abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko eines Kapitalverlusts einzugehen.
Ein Devisenpaar gibt den Wechselkurs zwischen zwei Währungen an. Die erste Währung ist die Basiswährung, die zweite die Kurswährung. EUR/USD zeigt also, wie viele US-Dollar ein Euro wert ist.
Wenn Sie einen Devisen-CFD traden, spekulieren Sie auf Veränderungen des Wechselkurses, anstatt tatsächlich Währungen zu tauschen. Erwarten Sie einen Kursanstieg, können Sie eine Kaufposition eröffnen; erwarten Sie einen Kursrückgang, können Sie eine Verkaufsposition eröffnen. Das Ergebnis hängt davon ab, ob Sie auf Basis der Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs einen Gewinn oder Verlust realisieren.
Paare werden üblicherweise in Majors unterteilt, bei denen der US-Dollar mit der Währung einer anderen großen Volkswirtschaft kombiniert wird, sowie in Crosses, bei denen zwei Nicht-Dollar-Währungen gegeneinander gehandelt werden. Die Liquidität konzentriert sich in der Regel auf die Majors, und Kursbewegungen bei Crosses spiegeln häufig wider, was in den beiden zugrunde liegenden Major-Paaren geschieht.
Die Paare, die bei deutschen Tradern die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen, verbinden in der Regel ein Euro-Engagement mit hoher Liquidität. Diese Kombination macht sie vergleichsweise leicht nachvollziehbar, da öffentlich zugängliche Wirtschaftsdaten zur Analyse herangezogen werden können.
81 % der Retail-CFD-Konten verlieren Geld.
EUR/USD ist eines der meistgehandelten Paare weltweit und stellt den Euro dem US-Dollar gegenüber. Das Paar reagiert auf die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der US-Federal Reserve, auf Inflationsdaten aus der Eurozone und den USA sowie auf Veränderungen der globalen Risikobereitschaft.
EUR/GBP stellt den Euro dem Britischen Pfund gegenüber. Da beide Volkswirtschaften durch den Handel eng miteinander verbunden sind, reagiert das Paar häufig auf relative Wachstumsdaten sowie auf geldpolitische Entscheidungen der Bank of England.
EUR/JPY stellt den Euro dem Japanischen Yen gegenüber. Der Yen gilt weithin als Währung, die in Phasen erhöhter Marktspannung an Stärke gewinnt, weshalb dieses Cross-Paar bei Stimmungsumschwüngen an den globalen Märkten stark ausschlagen kann.
EUR/CHF stellt den Euro dem Schweizer Franken gegenüber. Die engen wirtschaftlichen Verflechtungen der Schweiz mit der Eurozone sowie die geldpolitische Ausrichtung der Schweizerischen Nationalbank sind dabei relevante Einflussfaktoren.
Trader, die ein Engagement außerhalb des Euros suchen, richten ihren Blick häufig auf USD/JPY und GBP/USD. Beide Paare sind sehr liquide und werden maßgeblich von der US-Geldpolitik beeinflusst, was sie besonders geeignet macht, um Stärke oder Schwäche des US-Dollars direkt nachzuverfolgen.
Wechselkurse spiegeln die relative wirtschaftliche und politische Lage zweier Währungsräume wider. Dabei sind es vor allem bestimmte Kategorien von Informationen, die den größten Einfluss haben.
Plus500 stellt einen Wirtschaftskalender mit Echtzeitdaten zu Veröffentlichungen bereit, die die Devisenmärkte beeinflussen. Der Bereich News & Market Insights sowie weitere Quellen helfen Tradern dabei, den Überblick über das Gesamtbild zu behalten.
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Leverage ermöglicht es, eine Position mit einem geringeren Ersteinschuss als dem vollen Positionswert zu eröffnen und so eine größere Marktexposition zu erzielen. Gleichzeitig verstärkt es jedoch auch potenzielle Verluste.
Für EU-Retail-Kunden kann das Leverage bei Devisen-Major-CFD bis zu 1:30 betragen, vorbehaltlich der geltenden regulatorischen Anforderungen. Das verfügbare Leverage auf Plus500 variiert je nach Instrument, Kontotyp, Kundeneinstufung und regulatorischer Zuständigkeit. Für Aktien-CFD gilt für EU-Retail-Kunden beispielsweise ein maximales Leverage von 1:5.
Ein strukturierter Vergleich ist hilfreicher als die Suche nach einer einzigen Antwort. Trader berücksichtigen dabei üblicherweise die folgenden Faktoren.
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Faktor |
Warum er relevant ist |
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Liquidität |
Hochliquide Paare weisen in der Regel engere Spreads auf, was die Kosten beim Einstieg und Ausstieg beeinflusst. |
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Volatilität |
Größere durchschnittliche Kursspannen können stärkere Bewegungen in beide Richtungen bedeuten. |
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Überschneidung der Handelssitzungen |
Die Aktivität nimmt häufig zu, wenn sich die Londoner und die New Yorker Handelssitzung überschneiden. |
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Datenkalender |
Paare, die an Volkswirtschaften mit viel beachteten Veröffentlichungen geknüpft sind, können sich bei geplanten Nachrichten bewegen. |
Devisen-CFD-Trading ist eine komplexe Tätigkeit, die Erfahrung und Kenntnisse erfordert und nicht für jeden geeignet ist. Es gibt einige wichtige Einschränkungen, die man kennen sollte, bevor man eine Position eröffnet.
Wer neu im Devisenmarkt ist, kann zunächst mit dem kostenlosen und unbegrenzten Demokonto üben, das Echtzeit-Kursnotierungen verwendet, bevor mit echtem Geld gehandelt wird.
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FAQ (Häufig gestellte Fragen):
1. Was ist der Unterschied zwischen der Basiswährung und der Kurswährung?
Die Basiswährung ist die erste Währung eines Paares, die Kurswährung die zweite. Der Wechselkurs gibt an, wie viel der Kurswährung einer Einheit der Basiswährung entspricht.
2. Warum ist EUR/USD bei deutschen Tradern so beliebt?
EUR/USD umfasst den Euro, bietet hohe Liquidität und wird von wichtigen Wirtschaftsereignissen in Europa und den Vereinigten Staaten beeinflusst.
3. Kann man mit CFD sowohl auf steigende als auch auf fallende Devisenmärkte traden?
Ja. Devisen-CFD ermöglichen es, je nach Markteinschätzung Kaufpositionen (Long) oder Verkaufspositionen (Short) zu eröffnen.
4. Welche Faktoren beeinflussen die Devisenwechselkurse?
Zinssätze, Inflation, Wirtschaftsdaten und politische Ereignisse gehören zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf Währungskurse.
5. Worauf sollten Anfänger bei der Wahl eines Devisenpaars achten?
Zu den wichtigsten Faktoren zählen Liquidität, Volatilität, Handelskosten und bevorstehende Wirtschaftsereignisse.
6. Ist CFD-Trading mit Devisen risikoreich?
Ja. Leverage erhöht sowohl potenzielle Gewinne als auch potenzielle Verluste. Daher ist es wichtig, die Risiken zu verstehen, bevor man mit dem Trading beginnt.