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Die Entscheidung, ob man einen Aktien-CFD tradet oder die Aktie direkt kauft, verdient eine bewusste Abwägung – denn die beiden Produkte verhalten sich nach dem Eröffnen einer Position grundlegend anders. Wer eine Aktie kauft, wird Miteigentümer eines Unternehmens; wer einen Aktien-CFD tradet, erhält Zugang zur Kursentwicklung dieser Aktie, ohne sie zu besitzen. Beide Möglichkeiten stehen Anlegern in Deutschland offen, und jede passt zu einem anderen Zielprofil und Zeithorizont. Dieser Leitfaden erklärt, wie sich die beiden Ansätze in Bezug auf Eigentümerschaft, Handelsrichtung, Kostenstruktur und Haltedauer unterscheiden – und welche Anwendungsfälle jeweils besser geeignet sind.
81 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim CFD-Trading mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten sorgfältig abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Beim klassischen Aktienhandel werden Aktien eines börsennotierten Unternehmens gekauft und entweder im eigenen Namen oder über einen Broker gehalten. Damit wird man zum Aktionär, was je nach Aktiengattung Rechte wie Dividenden und Stimmrechte umfassen kann.
Der Wert des Bestands steigt und fällt mit dem Aktienkurs. Da standardmäßig keine Fremdfinanzierung einfließt, entspricht das Risiko genau dem investierten Betrag, und für das bloße Halten der Position fallen keine laufenden Finanzierungskosten an.
Ein Differenzkontrakt ermöglicht es Ihnen, an Kursbewegungen an den globalen Finanzmärkten zu partizipieren, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen. Bei einem Aktien-CFD ist der zugrunde liegende Vermögenswert die Aktie eines börsennotierten Unternehmens.
Ob die Märkte steigen oder fallen – Sie können eine Position in der Richtung eröffnen, die Sie erwarten. Ihr Gewinn oder Verlust richtet sich nach der Differenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs Ihres Trades. CFD werden mit Leverage* gehandelt, sodass Sie mit einer kleineren Ersteinzahlung eine größere Position eröffnen können, als es dem vollen Handelswert entsprechen würde. Dies kann zwar die potenziellen Renditen steigern, erhöht jedoch auch das Risiko, da Verluste im gleichen Maß verstärkt werden wie Gewinne.
Europäische Trader können Aktien-CFD mit einem Leverage von bis zu 1:5 handeln. Bei Plus500 variieren die verfügbaren Leverage-Verhältnisse je nach Finanzinstrument, Kontotyp und regulatorischer Zuständigkeit. Leverage ermöglicht es Tradern, mit einer kleineren Ersteinzahlung ein größeres Engagement einzugehen, erhöht jedoch auch das Verlustpotenzial.
81 % der Retail-CFD-Konten verlieren Geld.
Wendet man dieselben Kriterien auf beide Produkte an, werden die Unterschiede deutlich erkennbar.
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Kriterium |
Aktienbesitz |
Aktien-CFD |
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Eigentum am Vermögenswert |
Ja |
Nein |
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Aktionärsrechte |
In der Regel ja |
Nein |
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Positionsrichtung |
Long, Leerverkäufe erfordern das Ausleihen von Aktien |
Direkt kaufen (long) oder verkaufen (short) |
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Leverage |
Standardmäßig nicht angewendet |
Angewendet, bis zu 1:5 für europäische Trader |
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Haltekosten |
Keine Finanzierungsgebühr |
Übernachtfinanzierung fällt nach dem Finanzierungszeitpunkt an |
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Wesentliche Transaktionskosten |
Provisionen und etwaige Börsengebühren |
Kauf-/Verkaufsstreuung, ohne Handelsprovisionen bei Plus500 *Es können weitere Gebühren anfallen
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Typischer Zeithorizont |
Mittel- bis langfristig |
Kurz- bis mittelfristig |
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Marktvielfalt in einem Konto |
Nur Aktien |
Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, ETFs, Optionen und Kryptowährungen, alles als CFD |
Die Produkte sind nicht austauschbar, daher ergibt sich die Wahl in der Regel aus dem jeweiligen Ziel.
Der klassische Aktienerwerb eignet sich in der Regel für Anleger, die über Jahre hinweg ein Portfolio aufbauen möchten, Aktionärsrechte anstreben und bereit sind, den vollen Kapitalbetrag einzusetzen. Da keine Finanzierungsgebühren anfallen, wirkt sich der Faktor Zeit für langfristig orientierte Halter anders aus.
Aktien-CFD eignen sich eher für Trader mit kurzfristiger Markteinschätzung, die von potenziellen Kursrückgängen profitieren möchten, ohne den Basiswert leer zu verkaufen, oder die mehrere Anlageklassen über ein einziges Konto handeln wollen. Je kürzer der geplante Haltezeitraum, desto geringer ist die relative Bedeutung der Übernachtfinanzierung im Verhältnis zur Position.
Dort, wo CFD sich praktisch vom direkten Erwerb unterscheiden, ergeben sich folgende konkrete Vorteile.
81 % der CFD-Retail-Konten verlieren Geld.
Beide Wege haben ihre Grenzen, und die CFD-Struktur bringt spezifische Einschränkungen mit sich.
CFD-Trading ist eine komplexe Tätigkeit, die Erfahrung und Kenntnisse erfordert. Einsteiger können zunächst das kostenlose und unbegrenzte Demokonto nutzen, das auf Echtzeit-Kursnotierungen basiert, bevor sie mit echtem Geld handeln.
Plus500CY Ltd, autorisiert und reguliert von der CySEC (#250/14), betreibt die Handelsplattform, die Tradern in Deutschland zur Verfügung steht.
81 % der Retail-CFD-Konten verzeichnen Verluste.
Da kein Aktienbesitz besteht, sind Sie kein eingetragener Aktionär. Unternehmensereignisse wie Dividenden und Aktiensplits wirken sich auf den Kurs der zugrunde liegenden Aktie aus; die Nutzungsbedingungen der Plattform regeln den Umgang mit solchen Ereignissen.
Das ist grundsätzlich möglich, jedoch fällt für die gesamte Dauer, in der die Position über den Finanzierungszeitpunkt hinaus offen bleibt, eine Übernachtfinanzierung an, die sich über längere Zeiträume aufaddiert. Bei langfristigen Anlagehorizonten ist direktes Eigentum die gängigere Wahl.
CFD sind Produkte mit Leverage. Eine bestimmte Kursbewegung wirkt sich daher stärker auf Ihr Konto aus als bei einer Anlage ohne Leverage. Das erhöht sowohl die potenziellen Gewinne als auch die potenziellen Verluste.
Ja. Eine Verkaufsposition auf einen Aktien-CFD ermöglicht es, an potenziellen Kurssenkungen zu partizipieren, ohne den Basiswert leer zu verkaufen. Das Ergebnis kann ein Gewinn oder ein Verlust sein.
Bei CFD sind die Streuung, die Übernachtfinanzierung, eine etwaige Währungsumrechnungsgebühr sowie die Streuung beim Garantierten Stopp zu vergleichen. Beim direkten Erwerb sollten Provisionen, Verwahrungskonditionen und etwaige Börsengebühren verglichen werden.