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CFD vs. Aktienhandel: Was ist der Unterschied?

Ein sachlicher Vergleich von CFD-Trading und klassischem Aktienhandel: Eigentümerschaft, Handelsrichtung, Kosten, Zeithorizont und welche Anwendungsfälle jeweils geeignet sind.

 

Aktien-CFD vs. Aktieninvestment: Was ist der Unterschied?

Die Entscheidung, ob man einen Aktien-CFD tradet oder die Aktie direkt kauft, verdient eine bewusste Abwägung – denn die beiden Produkte verhalten sich nach dem Eröffnen einer Position grundlegend anders. Wer eine Aktie kauft, wird Miteigentümer eines Unternehmens; wer einen Aktien-CFD tradet, erhält Zugang zur Kursentwicklung dieser Aktie, ohne sie zu besitzen. Beide Möglichkeiten stehen Anlegern in Deutschland offen, und jede passt zu einem anderen Zielprofil und Zeithorizont. Dieser Leitfaden erklärt, wie sich die beiden Ansätze in Bezug auf Eigentümerschaft, Handelsrichtung, Kostenstruktur und Haltedauer unterscheiden – und welche Anwendungsfälle jeweils besser geeignet sind.

TL;DR

  • Beim Kauf einer Aktie wird Eigentum übertragen; ein Aktien-CFD bildet den Kurs ab, ohne dass Eigentum entsteht.
  • Aktien-CFD ermöglichen sowohl Kauf- (Long) als auch Verkaufspositionen (Short), sodass sich eine Erwartung fallender Kurse ausdrücken lässt, ohne den zugrunde liegenden Basiswert leer zu verkaufen.
  • Aktien-CFD werden mit Leverage gehandelt, was sowohl potenzielle Gewinne als auch potenzielle Verluste vergrößert.
  • Der klassische Aktienbesitz ist nicht mit Übernachtfinanzierungskosten verbunden, gehebelte CFD-Positionen hingegen schon.
  • Plus500 bietet Aktien-CFD auf zahlreichen Märkten auf einer einzigen Plattform an, einschließlich eines kostenlosen und unbegrenzten Demokontos.

Mit dem Handel beginnen

81 % der Konten von Privatanlegern verlieren beim CFD-Trading mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten sorgfältig abwägen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Was ist klassischer Aktienhandel?

Beim klassischen Aktienhandel werden Aktien eines börsennotierten Unternehmens gekauft und entweder im eigenen Namen oder über einen Broker gehalten. Damit wird man zum Aktionär, was je nach Aktiengattung Rechte wie Dividenden und Stimmrechte umfassen kann.

Der Wert des Bestands steigt und fällt mit dem Aktienkurs. Da standardmäßig keine Fremdfinanzierung einfließt, entspricht das Risiko genau dem investierten Betrag, und für das bloße Halten der Position fallen keine laufenden Finanzierungskosten an.

Was ist ein Aktien-CFD?

Ein Differenzkontrakt ermöglicht es Ihnen, an Kursbewegungen an den globalen Finanzmärkten zu partizipieren, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert zu besitzen. Bei einem Aktien-CFD ist der zugrunde liegende Vermögenswert die Aktie eines börsennotierten Unternehmens.

Ob die Märkte steigen oder fallen – Sie können eine Position in der Richtung eröffnen, die Sie erwarten. Ihr Gewinn oder Verlust richtet sich nach der Differenz zwischen dem Eröffnungskurs und dem Schlusskurs Ihres Trades. CFD werden mit Leverage* gehandelt, sodass Sie mit einer kleineren Ersteinzahlung eine größere Position eröffnen können, als es dem vollen Handelswert entsprechen würde. Dies kann zwar die potenziellen Renditen steigern, erhöht jedoch auch das Risiko, da Verluste im gleichen Maß verstärkt werden wie Gewinne.

Europäische Trader können Aktien-CFD mit einem Leverage von bis zu 1:5 handeln. Bei Plus500 variieren die verfügbaren Leverage-Verhältnisse je nach Finanzinstrument, Kontotyp und regulatorischer Zuständigkeit. Leverage ermöglicht es Tradern, mit einer kleineren Ersteinzahlung ein größeres Engagement einzugehen, erhöht jedoch auch das Verlustpotenzial.

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Ein direkter Vergleich

Wendet man dieselben Kriterien auf beide Produkte an, werden die Unterschiede deutlich erkennbar.

Kriterium

Aktienbesitz

Aktien-CFD

Eigentum am Vermögenswert

Ja

Nein

Aktionärsrechte

In der Regel ja

Nein

Positionsrichtung

Long, Leerverkäufe erfordern das Ausleihen von Aktien

Direkt kaufen (long) oder verkaufen (short)

Leverage

Standardmäßig nicht angewendet

Angewendet, bis zu 1:5 für europäische Trader

Haltekosten

Keine Finanzierungsgebühr

Übernachtfinanzierung fällt nach dem Finanzierungszeitpunkt an

Wesentliche Transaktionskosten

Provisionen und etwaige Börsengebühren

Kauf-/Verkaufsstreuung, ohne Handelsprovisionen bei Plus500 *Es können weitere Gebühren anfallen

 

Typischer Zeithorizont

Mittel- bis langfristig

Kurz- bis mittelfristig

Marktvielfalt in einem Konto

Nur Aktien

Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, ETFs, Optionen und Kryptowährungen, alles als CFD

 

Wann passt welcher Ansatz?

Die Produkte sind nicht austauschbar, daher ergibt sich die Wahl in der Regel aus dem jeweiligen Ziel.

Der klassische Aktienerwerb eignet sich in der Regel für Anleger, die über Jahre hinweg ein Portfolio aufbauen möchten, Aktionärsrechte anstreben und bereit sind, den vollen Kapitalbetrag einzusetzen. Da keine Finanzierungsgebühren anfallen, wirkt sich der Faktor Zeit für langfristig orientierte Halter anders aus.

Aktien-CFD eignen sich eher für Trader mit kurzfristiger Markteinschätzung, die von potenziellen Kursrückgängen profitieren möchten, ohne den Basiswert leer zu verkaufen, oder die mehrere Anlageklassen über ein einziges Konto handeln wollen. Je kürzer der geplante Haltezeitraum, desto geringer ist die relative Bedeutung der Übernachtfinanzierung im Verhältnis zur Position.

Welche Vorteile bieten CFD für Trader?

Dort, wo CFD sich praktisch vom direkten Erwerb unterscheiden, ergeben sich folgende konkrete Vorteile.

  • Keine Lagerkosten beim Aufbau von Positionen in Rohstoffen wie Gold oder Öl.
  • Flexibilität in Bezug auf Handelsrichtung und Positionsgröße.
  • Liquidität bei wichtigen Instrumenten mit einfachem Öffnen und Schließen von Positionen – ohne dass eine Aktienleihe erforderlich ist, um eine Verkaufsposition zu eröffnen.
  • Eine einzige Handelsplattform für viele Instrumente, sodass Positionen in Indizes, Devisen, Aktien und Rohstoffen über ein einziges Konto verwaltet werden können.
  • Niedrige Gebühren: Plus500 bietet wettbewerbsfähige und transparente Konditionen.

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Welche Kompromisse und Einschränkungen gibt es?

Beide Wege haben ihre Grenzen, und die CFD-Struktur bringt spezifische Einschränkungen mit sich.

  • CFD gewähren kein Eigentum, daher bestehen keine Aktionärsrechte.
  • Leverage verstärkt Verluste ebenso wie Gewinne, und ungünstige Kursbewegungen können eine Einzahlung schnell aufzehren.
  • Die Übernachtfinanzierung akkumuliert sich bei länger gehaltenen Positionen, weshalb CFD hauptsächlich für kurzfristiges Trading genutzt werden.
  • Kurslücken können Slippage verursachen, was bedeutet, dass eine Order „Bei Verlust schließen" möglicherweise zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt wird.
  • Es können zusätzliche Gebühren anfallen, darunter eine Währungsumrechnungsgebühr für Instrumente, die in einer anderen Währung als der Kontowährung notieren. Einzelheiten finden Sie auf der Seite Gebühren & Kosten.

CFD-Trading ist eine komplexe Tätigkeit, die Erfahrung und Kenntnisse erfordert. Einsteiger können zunächst das kostenlose und unbegrenzte Demokonto nutzen, das auf Echtzeit-Kursnotierungen basiert, bevor sie mit echtem Geld handeln.

Welche Tools unterstützen das Aktien-CFD-Trading auf Plus500?

Plus500CY Ltd, autorisiert und reguliert von der CySEC (#250/14), betreibt die Handelsplattform, die Tradern in Deutschland zur Verfügung steht.

  • Risikomanagement-Tools: Orders zum Schließen bei Verlust und bei Gewinn, Trailing Stopp sowie Garantierter Stopp für ausgewählte Instrumente, der mit einer geringen Gebühr in Form einer erweiterten Streuung verbunden ist.
  • Erweiterte Diagramme und Analysetools mit über 100 technischen Indikatoren und konfigurierbaren Alarmen.
  • +AI Bites und +Insights: exklusive Plattformfunktionen für Echtzeit-Trading-Trends und Daten. +AI Bites liefert prägnante Marktanalysen direkt im Trading-Diagramm, während +Insights auf interne Plus500-Daten zurückgreift, um Echtzeit-Trends sichtbar zu machen.
  • Kostenloses und unbegrenztes Demokonto mit Echtzeit-Kursnotierungen zum Üben ohne Kapitalrisiko.
  • Trading-Akademie: kostenlose Lernressourcen von Nachrichtenartikeln über informative Leitfäden bis hin zu Videos, für Einsteiger und erfahrene Trader gleichermaßen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Der wesentliche Unterschied liegt im Eigentum: Aktien übertragen es, CFD nicht.
  • Aktien-CFD ermöglichen sowohl Kauf- als auch Verkaufspositionen ohne Aktienleihe, während beim direkten Leerverkauf von Aktien eine Leihe erforderlich ist.
  • Für Aktien-CFD gilt für europäische Trader ein Leverage von bis zu 1:5, der Ergebnisse in beide Richtungen verstärkt.
  • CFD werden hauptsächlich für kurzfristiges Trading und Spekulation genutzt.
  • Mit einem einzigen CFD-Konto können Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, ETFs, Optionen und Kryptowährungen gehandelt werden.

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FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Erhalte ich Dividenden auf einen Aktien-CFD?

Da kein Aktienbesitz besteht, sind Sie kein eingetragener Aktionär. Unternehmensereignisse wie Dividenden und Aktiensplits wirken sich auf den Kurs der zugrunde liegenden Aktie aus; die Nutzungsbedingungen der Plattform regeln den Umgang mit solchen Ereignissen.

Kann ich einen Aktien-CFD über Jahre halten?

Das ist grundsätzlich möglich, jedoch fällt für die gesamte Dauer, in der die Position über den Finanzierungszeitpunkt hinaus offen bleibt, eine Übernachtfinanzierung an, die sich über längere Zeiträume aufaddiert. Bei langfristigen Anlagehorizonten ist direktes Eigentum die gängigere Wahl.

Ist ein Aktien-CFD riskanter als der direkte Kauf einer Aktie?

CFD sind Produkte mit Leverage. Eine bestimmte Kursbewegung wirkt sich daher stärker auf Ihr Konto aus als bei einer Anlage ohne Leverage. Das erhöht sowohl die potenziellen Gewinne als auch die potenziellen Verluste.

Kann ich eine Position eröffnen, wenn ich mit fallenden Kursen rechne?

Ja. Eine Verkaufsposition auf einen Aktien-CFD ermöglicht es, an potenziellen Kurssenkungen zu partizipieren, ohne den Basiswert leer zu verkaufen. Das Ergebnis kann ein Gewinn oder ein Verlust sein.

Welche Kosten sollte ich beim Vergleich beider Varianten berücksichtigen?

Bei CFD sind die Streuung, die Übernachtfinanzierung, eine etwaige Währungsumrechnungsgebühr sowie die Streuung beim Garantierten Stopp zu vergleichen. Beim direkten Erwerb sollten Provisionen, Verwahrungskonditionen und etwaige Börsengebühren verglichen werden.

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