Die RBNZ tat wohl gut daran die wirtschaftlichen Entwicklungen des Pazifikstaates weiterhin genau zu beobachten, denn wie sich zeigt, hat sich die dramatische Verwerfung zwischen Importen und Exporten weiterhin verschärft.
Infolgedessen kam es zu deutlichen Einbrüchen in der Handelsbilanz. Für das Jahr und auch für den Monat.
Demnach muss man sich vermutlich mit der Frage auseinandersetzen, wie die Neuseeländische Zentralbank (Reserve Bank of New Zealand) mit dieser Grundlage umgeht.
Finanzpolitische Lockerung ist wohl wieder ein Thema. Vor allem eine Senkung des Leitzinses, ein sogenannter Rate Cut.
Damit würde sich die RBNZ jedoch in das Fahrwasser der scheinbar verzweifelten Zentralbanken und Europa und Japan einreihen. Ob und welcher Erfolg danach messbar sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt höchstwahrscheinlich noch gar nicht erahnt werden.
Fakt ist scheinbar, dass auf dem Monatschart durchaus noch etwas Platz nach oben erkennbar ist, doch die Übertreibungen über das Upper Bollinger Band im Weekly- und Daily-Chart lassen die Zweifel an einer ungebrochenen Rallye wachsen.
Da es auch im untergeordneten Rahmen, sprich dem Daily-Chart, zu einem bearishen Ausbruch aus dem aufwärtsgerichteten Trendkanal sowie einem anschließenden Retest kam, orientieren wir uns derzeit hauptsächlich in Richtung Süden bzw. gelten Short-Setups als wesentlich lohnender und vor allem sicherer.
Kleine Erholungen bis bspw. 0.73000 und 0.73480 könnten als bearishe Positionierungsmöglichkeiten angesehen werden und sollten im Regelfall immer noch ein ansprechendes CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) ergeben.
Selbst wenn der Kurs „nur“ bis zum vermeintlich ersten vorläufigen Kursziel bei rund 0.69800 fällt.
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Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche.
Peter Seidel
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