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SAP-Betriebsrat - Durch Stellenabbau geht Know-how verloren

Veröffentlicht am 10.04.2019, 11:09
Aktualisiert 10.04.2019, 11:11
© Reuters. FILE PHOTO: A view shows a sign with the logo of SAP software company on the roof of an office building in Moscow

Berlin (Reuters) - Der Betriebsrat des Walldorfer Softwareriesen SAP (DE:SAPG) hat den geplanten Stellenabbau als zu rigoros und kurzsichtig kritisiert.

"In den USA sind ganze Standorte dichtgemacht worden und es fehlten von heute auf morgen Ansprechpartner. Da ist viel Kredit verspielt worden", sagte SAP-Betriebsratsmitglied Eberhard Schick der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage. Das wertvollste europäische Technologieunternehmen hatte Ende Januar angekündigt, rund 4400 Stellen abbauen zu wollen. Seither kommt der Konzern nicht zur Ruhe. Unter anderem verließen hochrangige Tech-Experten das Unternehmen und zwei Vorstandsmitglieder kehrten SAP den Rücken.

Während der Stellenabbau in Deutschland erst in dieser Woche angelaufen ist und Mitarbeiter derzeit Briefe mit Angeboten erhalten, sind in den USA bereits Fakten geschaffen worden. Schick, einer der Gründer des SAP-Betriebsrats, kritisiert: "Know-how ist einfach weg, was man durchaus noch gebraucht hätte. Das zeigen ja auch die Rückholaktionen, von denen man im Nachgang erfahren hat."

In Deutschland wird es laut Schick noch bis Sommer dauern, bis letztlich feststeht, wie viele Leute im Rahmen des Freiwilligen- und Vorruhestandsprogramms gehen. Laut SAP sollen es rund 1200 sein. "In Deutschland geht jetzt gerade bei den Älteren die große Rechnerei los. Viele haben da die goldenen SAP-Jahre mitgemacht und sind entsprechend teurer als jüngere Mitarbeiter. Die Branche ist einem Jugendwahn verfallen. Es mangelt bei SAP an systematischen Weiterbildungen für Anfang 50-Jährige. Das ist kurzsichtig", kritisierte Schick.

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