😎 Sommerzeit, Hammer-Deals! Bei InvestingPro winken jetzt bis zu 50% Rabatt auf KI-Aktien-TippsJETZT ZUGREIFEN

Regionaler Gasmangel: Behördenchef widerspricht Dobrindt-Äußerungen

Veröffentlicht am 19.08.2022, 14:52
© Reuters.

BONN/BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesnetzagentur hat Äußerungen von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zurückgewiesen, wonach die Behörde im Fall einer Gasmangellage den Süden und Osten bei der Gaszuteilung benachteiligen will. "Die Bundesnetzagentur ist für ganz Deutschland da, und sie wird für ganz Deutschland alles tun, dass es nicht zu einer bundesweiten oder regionalen Gasmangellage kommt", sagte Behördenpräsident Klaus Müller am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Ich denke, das weiß auch jeder."

Die CSU im Bundestag hatte die Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP aufgefordert, eine Benachteiligung einzelner Regionen bei der Gasversorgung in diesem Winter zu verhindern. "Die Bundesnetzagentur macht klar, dass sie den Süden und den Osten Deutschlands bei der Energieverteilung benachteiligen will", hatte Dobrindt der dpa gesagt. Dies sei nicht akzeptabel.

Der CSU-Politiker bezog sich damit auf ein Interview des Portals T-Online, in dem Müller gesagt hatte, dass nicht zwingend eine bundesweite Gasmangellage eintreten müsse. "Regional könnte es durchaus Gasmangellagen geben. Vermutlich wären die Einschränkungen erst einmal temporär und können auch wieder enden oder mehrfach auftreten. Wir müssen in diesem Fall dafür sorgen, dass wir das Gas gut durchs Land transportiert bekommen."

Dobrindt forderte, die Bundesregierung müsse klarstellen, was die Aussage der Netzagentur konkret bedeuten solle. Sie müsse zudem "dafür sorgen, dass diese offensichtlich vorbereiteten regionalen Benachteiligungen umgehend gestoppt werden". CSU-Politiker fürchten seit längerem eine Benachteiligung bei der Energieversorgung und werfen der Bundesregierung vor, Bayern so schwächen zu wollen.

Aktuelle Kommentare

Installieren Sie unsere App
Risikohinweis: Beim Handel mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen bestehen erhebliche Risiken, die zum vollständigen oder teilweisen Verlust Ihres investierten Kapitals führen können. Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können durch externe Einflüsse wie finanzielle, regulatorische oder politische Ereignisse beeinflusst werden. Durch den Einsatz von Margin-Trading wird das finanzielle Risiko erhöht.
Vor Beginn des Handels mit Finanzinstrumenten und/oder Kryptowährungen ist es wichtig, die damit verbundenen Risiken vollständig zu verstehen. Es wird empfohlen, sich gegebenenfalls von einer unabhängigen und sachkundigen Person oder Institution beraten zu lassen.
Fusion Media weist darauf hin, dass die auf dieser Website bereitgestellten Kurse und Daten möglicherweise nicht in Echtzeit oder vollständig genau sind. Diese Informationen werden nicht unbedingt von Börsen, sondern von Market Makern zur Verfügung gestellt, was bedeutet, dass sie indikativ und nicht für Handelszwecke geeignet sein können. Fusion Media und andere Datenanbieter übernehmen daher keine Verantwortung für Handelsverluste, die durch die Verwendung dieser Daten entstehen können.
Die Nutzung, Speicherung, Vervielfältigung, Anzeige, Änderung, Übertragung oder Verbreitung der auf dieser Website enthaltenen Daten ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Fusion Media und/oder des Datenproviders ist untersagt. Alle Rechte am geistigen Eigentum liegen bei den Anbietern und/oder der Börse, die die Daten auf dieser Website bereitstellen.
Fusion Media kann von Werbetreibenden auf der Website aufgrund Ihrer Interaktion mit Anzeigen oder Werbetreibenden vergütet werden.
Im Falle von Auslegungsunterschieden zwischen der englischen und der deutschen Version dieser Vereinbarung ist die englische Version maßgeblich.
© 2007-2024 - Fusion Media Limited. Alle Rechte vorbehalten.