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FIRMEN-BLICK-Büroversandhändler Takkt streicht vorerst Dividende

Veröffentlicht am 20.03.2020, 17:17
© Reuters.

20. Mrz (Reuters) - Es folgt der Reuters-Blick zu wichtigen Entwicklungen aus der Unternehmenswelt über die Top-Themen des Tages hinaus:

TAKKT TTKG.DE - München: Der Büroversandhändler will seine Dividende vorerst streichen und seine Hauptversammlung verschieben. "Angesichts der außergewöhnlichen Krisensituation infolge der Ausbreitung des Coronavirus legt der Vorstand eine hohe Priorität auf finanzielle Stabilität und Flexibilität", erklärt der Vorstand. Er schlage deshalb dem Aufsichtsrat eine Aussetzung der bisher geplanten Dividende von einem Euro je Aktie vor. Im laufenden Jahr dürften Umsatz und Ergebnis signifikant schrumpfen. Die für den 13. Mai 2020 geplante Hauptversammlung werde auf unbestimmte Zeit vertagt.

E.ON EONGn.DE - Essen: Der Energiekonzern E.ON verschiebt wegen der Corona-Krise sein Aktionärstreffen. Die für den 13. Mai 2020 geplante Hauptversammlung sei nun Mitte Juni geplant. Der genaue Termin werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die Verschiebung führe auch zu einer verzögerten Auszahlung der vorgeschlagenen Dividende von 46 Cent pro Aktie. Der Konkurrent RWE (DE:RWEG) hatte zuvor ebenfalls seine Hauptversammlung verschoben.

RYANAIR RYA.I - London: Der irische Billigflieger rechnet mit einer Einstellung des Flugbetriebs für zwei bis drei Monate. Massenentlassungen könnten dann nur verhindert werden, wenn es Unterstützung bei der Lohnfortzahlung durch die öffentliche Hand gebe, sagte Airline-Chef Michael O'Leary der "Financial Times". Bei ihm selbst und bei den Beschäftigten werde es im April und Mai eine Lohnkürzung um 50 Prozent geben. Danach müsse man die Lage neu bewerten, könne aber Jobabbau nicht ausschließen. Vorrang habe für Ryanair nun so viel Bargeld zu bewahren, "dass wir, wenn wir drei, sechs, neun, vielleicht sogar zwölf Monate lang ohne Flüge und ohne Einnahmen arbeiten müssen", dass man das überleben könne. Er sei zuversichtlich, dass dies gelinge. Im Zuge von Staatshilfe verschiedener Länder zugunsten von Fluggesellschaften müsse die EU aufpassen, dass es keine "massiven Verzerrungen" im Markt gebe.

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TIFFANY TIF.N - Die Juwelierkette ächzt unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Die Folgen der Pandemie würden die Ergebnisse stark beeinträchtigen, erklärte die vor der Übernahme durch den französischen Luxusgüter-Konzern LVMH (PA:LVMH) stehende Kette. Unter anderem das Geschäft in China sei betroffen. Einen konkreten Ausblick gab die Kette angesichts der bevorstehenden Übernahme nicht.

STRABAG STRV.VI - München: Österreichs größter Baukonzern meldet wegen der Coronavirus-Pandemie für drei Monate Kurzarbeit an. Das "Gespenst der Kündigung" sei damit für die Belegschaft vom Tisch, erklärte Vorstandschef Thomas Birtel. Die Regierung in Wien habe tragbare Bedingungen für Kurzarbeit geschaffen. Am Mittwoch hatte die Strabag bereits den Baubetrieb in Österreich eingestellt, unter anderem weil Material fehle.

INDITEX ITX.MC - Madrid: Die Zara-Mutter erwägt, das gesamte Verkaufspersonal von 25.000 Mitarbeitern in Spanien vorübergehend zu entlassen, sollte der Notstand des Landes über den 15. April hinaus andauern. Die Angestellten in der Logistik, den Zentraldienststellen und der Produktion seien jedoch davon nicht betroffen, teilte ein Vertreter des Unternehmens mit. Seitdem der Notstand zur Bekämpfung des Coronavirus in Spanien am Samstag ausgerufen wurde, sind die Geschäfte des Textilkonzerns geschlossen, obwohl das Unternehmen weiterhin die Gehälter seiner Mitarbeiter zahlt.

PORSCHE PSCH.UL - Frankfurt: Die VW VOWG_p.DE -Tochter will bis 2024 insgesamt rund 15 Milliarden Euro in Elektromobilität und Digitalisierung investieren. Das Geld solle unter anderem in die Entwicklung neuer Elektroautos, so etwa Varianten des Taycan und den für 2022 batteriebetriebenen Macan fließen, kündigt Porsche-Finanzchef Lutz Meschke an. Trotz der großen Unsicherheit über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hält Porsche (DE:PSHG_p) demnach an seinem Renditeziel von 15 Prozent fest: "Mit Maßnahmen, die zur Effizienzsteigerung beitragen, und indem wir neue profitable Geschäftsfelder erschließen, wollen wir auch in Zukunft unser strategisches Ziel einer operativen Umsatzrendite von 15 Prozent erreichen."

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COVESTRO 1COV.DE - Berlin: Der Kunststoffhersteller rechnet im laufenden Quartal mit Belastungen durch den Ausbruch des Coronavirus. Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde dadurch um etwa 60 Millionen Euro niedriger ausfallen, teilte die ehemalige Bayer BAYGn.DE -Tochter mit. Für das Geschäftsjahr seien die Auswirkungen noch nicht absehbar. In Deutschland arbeitet bei Covestro (F:1COV) inzwischen der größte Teil der Belegschaft von zuhause. Auch in der Produktion gibt es nur Kernbesetzungen. Fünf Mitarbeiter wurden Firmenangaben zufolge positiv auf das Coronavirus getestet.

CASINO CASP.PA - Paris: Der kriselnde französische Handelskonzern verkauft seine Discounter-Kette Leader Price an den Konkurrenten Aldi. Die zu Aldi Nord gehörende Aldi France übernehme 567 Läden und drei Verteilzentren, der Name Leader Price verbleibe bei Casino , teilen die Franzosen mit. Das Volumen der Transaktion liege bei 735 Millionen Euro. Die französische Kartellbehörde muss den Plänen noch zustimmen. Casino will mit dem Verkauf seine Schuldenlast mindern.

VOLKSWAGEN VOWG_p.DE Hamburg: Der Autobauer stellt zum Schutz vor dem Coronavirus zeitnah fast 200.000 Atemschutzmasken zur Verfügung. Die Spende erfolge in Abstimmung mit Gesundheitsminister Jens Spahn, teilen die Wolfsburger mit. Auch die Stadt Wolfsburg werde mit medizinischem Material unterstützt.

HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG HHFGn.DE - Düsseldorf: Der Hamburger Hafenkonzern rechnet mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Eine zuverlässige Prognose für 2020 sei nicht möglich, doch erwarte der Konzern unter Berücksichtigung eines im Vergleich zum Vorjahr schwachen Jahresauftakts, "dass Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) stark unter den im Vorjahr erreichten Werten liegen werden". Hintergrund seien mögliche starke Rückgänge beim Umschlag und Transport von Containern. HHLA gehe aber davon aus, über ausreichend Liquidität zu verfügen, um jederzeit Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können.

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GOOGLE GOOGL.O - San Francisco: Der ehemalige Google-Ingenieur Anthony Levandowski hat vor Gericht den Diebstahl von Firmengeheimnissen gestanden. Vor seinem Wechsel zum Mitfahrdienst Uber (NYSE:UBER) habe er Dokumente entwendet, gab Levandowski, der als Pionier für die Entwicklung von Technologien gilt, die das autonome Fahren ermöglichen, zu. Er hatte früher für die Waymo-Sparte des Google-Mutterkonzerns Alphabet gearbeitet. Die Bundesanwaltschaft sprach sich für eine Gefängnisstrafe von maximal 30 Monaten aus.

HAPAG-LLOYD HLAG.DE Hamburg: Deutschlands größte Reederei stellt sich wegen der Corona-Pandemie auf einen Rückgang der weltweiten Containertransporte ein. Nach einem ordentlichen Start ins laufende Jahr würden die globalen Transportmengen inzwischen durch die Krise beeinflusst, teilt das Unternehmen mit. Daher müssten die Kapazitäten in den kommenden Monaten voraussichtlich angepasst werden. Dies werde sich zumindest in der ersten Jahreshälfte auf das Ergebnis auswirken. Für das Gesamtjahr nimmt sich das Traditionsunternehmen gleichwohl einen Betriebsgewinn in einer Spanne zwischen einer halben und einer Milliarde Euro nach 811 Millionen Euro im Vorjahr vor.

HORNBACH HBH.DE HBMG.DE - Berlin: Die Baumarktkette steht wegen der Coronavirus-Epidemie für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 vor "großer Unsicherheit". Konkrete Aussagen seien derzeit nicht möglich, teilte Vorstandschef Albrecht Hornbach mit. Die Gruppe sei sehr gut aufgestellt, um auch "Durstphasen zu überstehen". Zuletzt mussten in mehreren Ländern Märkte schließen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz - vor allem dank florierender Geschäfte außerhalb Deutschlands - um 8,4 Prozent auf 4,73 Milliarden Euro. Beim bereinigten Betriebsergebnis (Ebit) geht das Unternehmen aus Neustadt an der Weinstraße davon aus, etwas besser als die Prognose abzuschneiden, die einen Anstieg im mittleren bis oberen zweistelligen Prozentbereich vorhersagte.

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AIR CANADA AC.TO - Die kanadische Fluggesellschaft will wegen der Coronavirus-Pandemie vorübergehend mehr als 5100 Stellen streichen, wie die Flugbegleitergewerkschaft erklärte. Bis mindestens Ende April seien die Entlassungen wirksam. Kürzlich hatte die Airline schon mitgeteilt, dass sie als Reaktion auf die Coronavirus-Krise schrittweise den Großteil ihrer internationalen Flüge bis zum 31. März aussetzen werde.

SK HYNIX 000660.KS - Die Ausbreitung des Coronavirus sorgt nach Einschätzung des weltweit zweitgrößten Speicherchipherstellers für zusätzliche Unsicherheiten. Covid-19 wirke sich auf die Zulieferung wie auch die Nachfrage aus, sagte SK-Hynix-Präsident Lee Seok Hee auf der Hauptversammlung. Trotzdem rechne er mit einer moderaten Erholung bei der Nachfrage nach Speicherchips. Zuletzt hatte Samsung (F:SAMEq) Electronics 005930.KS erklärt, im laufenden Jahr mit anziehenden Halbleiterverkäufen zu rechnen.

BENTLEY - London: Die britische Volkswagen (DE:VOWG) VOWG_p.DE -Luxusmarke schließt wegen der Coronavirus-Krise ihr Werk in Großbritannien für die nächsten vier Wochen. Dies diene dem Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter und sei eine Reaktion auf die Einschränkungen sowie die sinkende Nachfrage im Zuge der Pandemie, teilte Bentley am Donnerstagabend mit. Die Fabrik soll am 20. April wieder öffnen, sagte Firmenchef Adrian Hallmark der Nachrichtenagentur Reuters. Volkswagen hatte am Dienstag angekündigt, die meisten deutschen und europäischen Werke zunächst für zwei bis drei Wochen stillzulegen, weil absehbar sei, dass die Lieferketten kommende Woche wegen der Virus-Ausbreitung reißen würden. Bentley war erst im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt.

STRÖER SAXG.DE - Berlin: Der Kölner Werbekonzern sieht sich gut gegen die Corona-Krise gewappnet, kassiert aber seine Jahresprognose. "Nach 29 Rekordquartalen in Folge, sowie einem exzellenten ersten Quartal 2020, ist Ströer in jeder Hinsicht optimal auf die erwarteten tiefgreifenden Folgen der Corona-Krise vorbereitet", erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend. Dabei könne es sich auf hohe Liquiditätsreserven und stabile Geldflüsse aus Online-Geschäften stützen, die teilweise von der Krise profitierten. Wegen der Folgen der Einschränkung des öffentlichen Lebens werde Ströer aber die vor der Krise gegebene Prognose für Umsatz- und Gewinn-Wachstum in diesem Jahr nicht erreichen können. Aktuell sei aufgrund dieser zeitlich begrenzten Entwicklung keine verlässliche Vorhersage möglich. Ab 2021 rechne Ströer aus heutiger Sicht mit keinen negativen Auswirkungen auf die mittelfristige Geschäftserwartung.

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(Zusammengestellt in den Redaktionen Berlin, Frankfurt und Zürich. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1232 oder +49 30 2888 5168.)

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