Der Ölpreis der Sorte Brent bewegt sich seit Mitte Juni in einem intakten Aufwärtstrend. Aus der Volgelperspektive heraus herrscht seit etwa Mitte 2016 ebenfalls ein Seitwärtstrend vor. Genau diesen wollen die Bullen nun endlich beenden. Am 25. September gelang der erste wichtige Schritt für dieses Vorhaben: Das bisherige Jahreshoch wurde dynamisch geknackt, der Kurs erreichte fast die 60-Dollar-Marke.
Seitdem kennt der Ölpreis nur eine Richtung: abwärts. Heute früh notiert das schwarze Gold leicht unterhalb der 56-USD-Marke. Auch wenn die Korrektur weiterhin intakt ist (Abwärtstrend im Stundenchart intakt) – die ersten Anzeichen auf eine baldige Stabilisierung verdichten sich. So konnte man gestern im Bereich der Supportzone bei 55,60 USD eine erste Reaktion der Käufer beobachten. Nicht ganz überraschend, schließlich liegt hier das 38,2-Prozent-Fibonacci-Retracement des Swings von Mitte August bis zum jüngsten Jahreshoch.
Ein Ausbruch über den nächsten Swing Point bei 56,15 USD wäre der nächste Schritt in die richtige Richtung. Ein Ende der Korrektur kann allerdings erst verkündet werden, wenn die 56,70er Marke nachhaltig überwunden und anschließend verteidigt werden kann. Sobald der SMA wieder eine positive Steigung aufweist und die Brent-Kurse darüber notieren, können die Bullen auf einen neuen Impuls nach oben setzen. Als nächste Widerstandsmarken auf dem Weg zum Jahreshoch warten folgende Widerstände: 57,20/57,40 USD, dann 58,20 USD und schließlich 58,80/58,90 USD. Sollte das gestrige Tagestief bei rund 55,45 USD dagegen unterschritten werden, ist mit einem Rückfall bis 54,80 USD zu rechnen.
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