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Die Rohstoffwoche: Rio Tinto, Saudi Aramco, Vale, McEwen Mining, Ivanhoe Mines

Veröffentlicht am 20.03.2023, 08:03
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Rio Tinto (LON:RIO) feiert mit dem Premierminister der Mongolei den Produktionsstart in der Oyu Tolgoi Mine. Zusammen mit dem älteren Tagebau sollen hier 500.000 t Kupfer pro Jahr produziert werden.

Auch der saudische Ölkonzern Saudi Aramco (TADAWUL:2222) kann sich freuen: Über 161,1 Milliarden USD Gewinn im Jahr 2022 – ein Rekord. Rekordgewinne vermeldet auch Ivanhoe Mines (TSX:IVN) – wenn auch auf einem etwas bescheideneren Niveau.

Vale indes kommt beim Abschied von seiner Basismetallsparte voran – und erwägt offenbar dafür auch ein IPO. Das plant auch McEwen Mining für sein Kupfergeschäft – sieht sich aber nach den letzten Deals trotz eines hohen Verlusts im letzten Jahr nicht unter Druck.

Der Druck ist auch aus dem Streit zwischen First Quantum Minerals (TSX:FM) und der Regierung von Panama gewichen: Die Mine Cobra ist wieder in Produktion gegangen. Und Sitka Gold (CSE:SIG) startet das Bohrprogramm beim RC Goldprojekt. Die Rohstoffwoche im Überblick

Rio Tinto startet Produktion in Oyu Tolgoi Mine

Der Rohstoffriese Rio Tinto (WKN: 852147, ISIN: GB0007188757) hat in dieser Woche den Produktionsstart in der Oyu Tolgoi Mine vermeldet. Zugegen war neben CEO Jakob Stausholm auch der Premierminister der Mongolei, Luvsannamsrain Oyun-Erdene.

Die Erschließung der Untertagemine hat sich Rio Tinto 7 Milliarden USD kosten lassen. Zusammen mit dem älteren Tagebau soll die Mine von 2028-2036 rund 500.000 t Kupfer pro Jahr produzieren. In der Zeit danach sollen immer noch 290.000 t pro Jahr produziert werden.

Das Projekt gehört zu 66 % Rio Tinto und zu 34 % der Regierung der Mongolei. Stausholm sprach von einer "erstklassigen Hightech-Mine", die zur Elektrifizierung beitrage und das Kupfergeschäft des Unternehmens wachsen lasse.

Saudi Aramco verdient 161 Mrd. USD

Der arabische Ölkonzern Saudi Aramco (WKN: A2PVHD, ISIN: SA14TG012N13) hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren: 161,1 Mrd. USD verdiente das Unternehmen laut der Bekanntgabe der Zahlen am Sonntag der vergangenen Woche. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (110 Milliarden USD).

Der operative Cashflow stieg ebenfalls auf einen Rekordwert von 186,2 Milliarden USD (Vorjahr: 139,4 Milliarden USD). Die Investitionsausgaben wurden um 18 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Für das vierte Quartal wurde eine Dividende in Höhe von 19,5 Milliarden USD (4 % mehr als ein Quartal zuvor) beschlossen.

Der Präsident und CEO von Aramco, Amin H. Nasser, führte als Gründe für das Rekordjahr vor allem die gestiegenen Ölpreise an. Das Unternehmen fokussiere sich auch weiterhin auf den Aufbau von Kapazitäten und Fähigkeiten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Vale prüft Basismetall IPO – und fragt bei Mark Cutifani an

Der brasilianische Rohstoffkonzern Vale (WKN: 897136, ISIN: BRVALEACNOR0) erwägt offenbar die Abspaltung oder ein IPO für das Basismetallgeschäft. Derzeit laufen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge Gespräche über den Verkauf einer zehnprozentigen Beteiligung an der Unternehmenseinheit.

Bloomberg beruft sich auf mit der Situation vertraute Person, die nicht genannt werden möchten. Diese Gespräche sollen demnach bis Mitte April in konkrete Angebote münden. Nach dem Abschluss der Transaktion könne es zu einer vollständigen Ausgliederung der Basismetallsparte oder einem IPO in 2024 kommen.

Den zitierten Quellen zufolge hat Vale auch beim früheren Anglo American (LON:AAL) CEO Mark Cutifani nachgefragt, der Chef der auszugliedernden Sparte werden könnte. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens gibt es zu den Vorgängen bislang nicht.

McEwen Mining rutscht tiefer in die Verlustzone

Der kanadische Gold-, Silber- und Kupferproduzent McEwen Mining (WKN: A3DMEX, ISIN: US58039P3055) ist im vergangenen Jahr tiefer in die Verlustzone gerutscht.

Wie das Unternehmen diese Woche mitteilte, wurden 2022 insgesamt 133.300 Feinunzen Goldäquivalent produziert – 13,7 % weniger als ein Jahr zuvor. Das untere Ende der revidierten Prognosespanne wurde damit leicht verfehlt.

McEwen Mining berichtet über einen konsolidierten Nettoverlust von 81,1 Millionen USD. Ursächlich dafür waren demnach hauptsächlich Investitionen in Höhe von 81,7 Millionen USD in fortgeschrittene Projekte und Exploration. Die All-in-Sustaining-Costs (AISC) stiegen vergangen Jahr um 3 % auf 1.688 USD.

Durch die jüngsten Investitionen von Stellantis (NYSE:STLA) und Rio Tinto sieht McEwen aufgestellt. Pläne für das IPO der Kupfersparte wurden auf später im Jahr oder Anfang nächsten Jahres verschoben, da die Dringlichkeit aufgrund der neuen Kooperationen nun geringer sei.

Ivanhoe Mines erzielt Rekordgewinn

Das kanadische Bergbauunternehmen Ivanhoe Mines (WKN: A1W4VG, ISIN: CA46579R1047) hat in dieser Woche Zahlen für das abgelaufene Quartal und das Gesamtjahr 2022 vorgelegt.

Dem Bericht zufolge wurde ein  Rekordgewinn in Höhe von 434 Millionen USD erzielt. Im Vorjahr waren es lediglich 45 Millionen USD. Das bereinigte EBITDA lag bei 489 Millionen USD.

Dazu trugen wesentlich die guten Ergebnisse des Joint Ventures Kamoa-Kakula in der Demokratischen Republik Kongo bei. Dort wurden seit dem Beginn der kommerziellen Produktion der Phase 1 am 1. Juli 2021 1,2 Milliarden US-Dollar an Netto-Cash aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftet.

Sitka Gold startet Bohrprogramm im Yukon

Das kanadische Bergbauunternehmen Sitka Gold Corp. (CNSX: SIG, WKN: A2JG70, ISIN CA8606471065) hat über den Start seines bis zu 10.000 m umfassenden Diamantbohrprogramms auf dem RC-Goldprojekt informiert.

Wie Sitka mitteilte, fokussiert das Bohrprogramm primär Step-Out-Bohrungen bei den Goldlagerstätten Blackjack und Eiger, für die erste abgeleitete Ressourcenschätzungen von 1,34 Millionen Unzen Gold ausgehen.

Cor Coe, P.Geo, Director und CEO von Sitka Gold betonte, diese anfängliche Ressource sei "reif für eine beträchtliche Erweiterung". Die bisherigen Entdeckungen will der CEO auch vor dem Hintergrund verstanden wissen, dass seit Beginn der Explorationsarbeiten nur 13.000 Bohrmeter abgeschlossen wurden.

First Quantum nimmt Produktion in Panama wieder auf

First Quantum Minerals (WKN: 904604, ISIN: CA3359341052) hat den Betrieb in der Mine Cobre in Panama wieder aufgenommen.

Das Unternehmen besitzt über seine Tochtergesellschaft Minera Panama SA (MPSA) eine Beteiligung von 90 % an der Mine, die aufgrund von Streitigkeiten mit der Regierung von Panama Ende Februar stillgelegt worden war.

In der vergangenen Woche war in der Auseinandersetzung um Steuern und Lizenzgebühren eine Einigung auf einen Entwurf erreicht worden. Der vorgesehene Lizenzvertrag garantiert der Regierung jährliche Einnahmen in Höhe von 375 Mio. USD und läuft über mindestens 20 Jahre.

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