Der japanische Leitindex glänzte in den letzten Monaten mit einer erhöhten Volatilität in beide Kursrichtungen, was sich im Chart als ausgedehnte Konsolidierungsphase wiederspiegelt.
Ein wirklich eindeutiges Ergebnis konnte jedoch nicht definiert werden.
Zwar konnten zwei Retests an die riesige Dreiecksformation absolviert werden, doch die erhoffte dynamische Abwärtsbewegung blieb bislang aus.
Mehr noch:
Ein markanter Widerstand bei ca. 16385 Punkten wurde durch den jüngsten Weekly-Close ausgehebelt und signalisierte damit höchstwahrscheinlich den Start einer neuen ausgedehnten Rallye.
Jener Kursanstieg könnte an einem wichtigen Key Level sein Ende finden und damit endgültig darüber entscheiden, ob der Kurs des Nikkei für eine lange Zeit in Richtung 13500 Punkte verfällt oder es zu einer starken bullishen Ausbruchsbewegung kommen wird.
Dieses Key Level definiert sich auf Basis des 61.8er Fibonacci Retracements der gesamten Abwärtsbewegung, der Unterseite und Oberseite der Dreiecksformation sowie einem horizontalen Widerstandsbereich bei rund 18500 Punkten.
Um an solch einer Rallye bis zum benannten Key Level partizipieren zu können, kann man sich natürlich einfach ins Getümmel stürzen und eine entsprechende Long-Order platzieren, doch wir möchten das Ganze ein wenig sicherer und nachhaltiger angehen.
Deshalb warten wir im H4-Chart aktuell auf eine Korrektur, die uns den nötigen Spielraum für eine mittelfristige Positionierung ermöglicht.
In diesem Zusammenhang rückt natürlich die markante
aufwärtsgerichtete Trendlinie in den Fokus, die sich bei ca. 15850 Punkten mit einem horizontalen Unterstützungsbereich und dem 61.8er Fibonacci Retracement dieser jungen Aufwärtsbewegung überschneidet.
Kann sich der Kurs auf diesem Niveau stabilisieren, denken wir offen über eine entsprechende Positionierung nach.
Immerhin rechnen wir im Zuge dessen mit einem etwa 2800 Punkte entfernten Kursziel. Dieses Bewegung zu verpassen, erscheint uns nicht sonderlich sinnvoll.
Klar könnte der geneigte Leser auch einen Kontra-Trade starten, um die Korrektur zu handeln, doch dafür gibt es meiner Meinung nach aktuell noch zu wenig Anhaltspunkte, was diese Überlegungen ins Reich des Glücksspiel manövriert.
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Ich wünsche Ihnen noch einen erfolgreichen restlichen Tag!
Peter Seidel
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