Vor allem beim Ölpreis sollten außer der Markttechnik auch andere Faktoren mit in die Handelsentscheidungen einfließen. Denn kein anderer Rohstoff ist so anfällig für äußere Einflüsse wie das schwarze Gold. Der jüngste Preisschub ist vor allem auf die politischen Ereignisse in Saudi-Arabien, dem weltweit größten Ölproduzenten, zurückzuführen. Dort haben am Wochenende zwei Ereignisse (Festnahme von etwa 50 Ministern sowie der Raketenangriff auf die saudische Hauptstadt Riad) für Turbulenzen gesorgt. Unruhe im Königreich ist gleichbedeutend mit steigenden Preisen.
Am gestrigen Tag wurde ein neues Hoch bei 64,41 USD markiert – der höchste Stand seit Juli 2015. Damit befindet sich der Kus deutlich oberhalb der 60-Dollar-Marke. Der dynamische Anstieg könnte sich in den nächsten Tagen fortsetzen und zunächst die 65 USD anvisieren. Kurzfristig ist das Kursgeschehen zwar überkauft, ich rechne mit keiner größeren Korrektur bis zu diesem Anlaufpunkt.
Im Stundenchart sollten kleinere Rücksetzer eingeplant werden. Unterstützungszonen liegen bei 62,19 USD und anschließend bei 60,57 USD. Sollte der Kurs unter die 60,57 USD rutschen, ist mit einem Abverkauf bis an die 60 USD zu rechnen.
Der Aufwärtstrend ist solange intakt, solange er über 60 USD notiert. Ein Unterschreiten von 60 USD wäre bereits kritisch zu werten.
Viel Erfolg bei Ihren Investments wünscht Ihnen
Ihr GKFX-Team
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